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Mathematikaufgaben mit Lösungen

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1. Aufgabenstellung: Eine Frau habe zwei Töchter. Die ältere bringt sie mit  20 zur Welt, die jüngere erst im Alter von 40. Bei jeder der zwei Töchter sowie bei deren Töchtern und allen weiteren Enkelinnen und Urenkelinnen usw. verhält es sich ganz genauso: Jede bringt die erste Tochter mit 20 zur Welt und die zweite mit 40.  Das Alter einer Generation betrage (speziell in unserem Beispiel) 20 Jahre. Nach 20 Jahren hat die Frau also gerade eine Tochter geboren, die erste Folgegeneration zählt also auch nur einen Nachkommen. Nach 40 Jahren kommt die zweite Tochter hinzu sowie die erste Enkelin, insgesamt bringt also die zweite Generation 2 Nachkommen hervor. In der dritten Generation, also nach 60 Jahren, kommen zwei weitere Enkelinnen hinzu, aber auch schon die erste Urenkelin (die Tochter der ersten Enkelin). Durch diese Generation sind also 3 weitere Nachkommen hinzugekommen. Wie viele Nachkommen der Frau gibt es insgesamt bis einschließlich der 10. Generation (d.h. nach 200 Jahren), wie viele in der 20sten (nach 400 Jahren)?

 

Lösung:

2. Aufgabenstellung: Aus einem Monomorphismus entstehe durch Mutation ein Polymorphismus. Die Mutation kann vorteilhaft oder nachteilig sein. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit für einen Bimorphismus, daß die Art ausstirbt? Wie groß für einen Trimorphismus, Tetramorphismus und Pentamorphismus? Welchem Grenzwert strebt diese Wahrscheinlichkeit für ein unendlich polymorphes Gen zu, d.h. nach unendlich vielen Mutationen?

Betrachten Sie auch den Fall, daß nur die homozygoten Allelkombinationen nachteilig sind.

Lösung:

3. Aufgabenstellung: Bestimmen Sie unter Annahme eines dominant-rezessiven Erbgangs den Anteil der Homosexuellen in der Bevölkerung. Erklären Sie, wie es im Laufe der Evolution zur Homosexualität kam. Begründen Sie, warum die Homosexuellen nicht aussterben, obwohl sie sich nicht fortpflanzen. Machen Sie einen Vorschlag, was man tun könnte, um das Problem der Homosexualität zu beheben.

Lösung:

4. Aufgabenstellung:

 

a) Ein Würfel habe die Seitenlänge d, ein Quader gleich großen Volumens die Seitenlängen a = b und c > a. Zeigen Sie, daß das Verhältnis von Oberfläche zu Volumen beim Würfel kleiner ist als beim Quader.

 

b) Ein Kugel habe den Radius r, ein Rotationsellipsoid gleich großen Volumens die Halbachsen a = b und c > a. Zeigen Sie, daß das Verhältnis von Oberfläche zu Volumen bei der Kugel kleiner ist als beim Ellipsoid.

Lösung:

5. Aufgabenstellung:

Berechnen Sie die relative makroskopische Entropie für 2 und 3 Mikrozustände und stellen Sie das Ergebnis graphisch dar. Bestimmen Sie jeweils die relativen Extrema und diskutieren Sie das Ergebnis im Grenzfall unendlich vieler Zustände.

Lösung:

6. Aufgabenstellung:

Beweisen Sie, daß die Welt nicht von Gott erschaffen wurde, oder daß die Natur Gott selbst ist.

Lösung:

7. Aufgabenstellung:

Zeigen Sie anhand der Hämoglobin-Allelfrequenzen (siehe nachfolgende Tabelle), wie sich eine genetische Vermischung von Mitteleuropäern mit südlich der Sahara lebenden Afrikanern bzw. mit Menschen aus Südostasien im Hinblick auf die Verbreitung der Sichelzellenanämie (Hämoglobin S) und verwandter Hämoglobinopathien (Hämoglobin C und E) auswirkt. Es handelt sich hierbei um in Mitteleuropa nicht vorkommende Erbkrankheiten von Mutationen des Hämoglobins A, die sich in homozygoter Form lebensbedrohlich auswirken. Untersuchen Sie auch, was passiert, wenn Afrikaner und Südostasiaten sich untereinander vermischen? Nehmen Sie der Einfachheit halber ein Mischungsverhältnis von 50/50 an. Welche Schlußfolgerungen lassen sich daraus ziehen?

 

Allelfrequenz

Mitteleuropa

Südostasien

Subsahara

HB*A

1,000

0,929

0,909

HB*S

0,000

0,000

0,077

HB*C

0,000

0,000

0,014

HB*E

0,000

0,071

0,000

Lösung:

8. Aufgabenstellung:

Beweisen Sie, daß es kein Kausalitätsgesetz gibt.

Lösung:

9. Aufgabenstellung:

Beim Rhesusfaktor sind folgende Allele bekannt: RH*cde (rhesus-negativ), RH*CDe, RH*cDe, RH*cDE (alle rhesus-positiv) und einige andere, die allerdings sehr selten sind.

 

Zeigen Sie anhand der folgenden Tabelle, daß die Basken aufgrund der Rhesus-Unverträglichkeit das am stärksten vom Aussterben bedrohte Volk Europas sind.

 

 

Welche Schlußfolgerungen leiten Sie daraus ab?

Lösung:

10. Aufgabenstellung:

Wieviel Agrarfläche würde zweckentfremdet, um die gesamte Bundesrepublik ausschließlich mit Energie aus Solarzellen zu versorgen?

Lösung:

11. Aufgabenstellung:

Ein Objekt hat drei bestimmende Merkmale, die auf es zutreffen. Wie groß ist die kombinatorische Wahrscheinlichkeit, daß es sich bei dem vermeintlichen Objekt um selbiges handelt?

Lösung:

12. Aufgabenstellung:

Ein Henker soll ein Gottesurteil vollstrecken. Er läßt den Delinquenten dazu eine Münze werfen, die dieser zuvor aus einem Gefäß mit zwei Münzen gezogen hat. Jede Münze hat Kopf und Zahl, die eine aus Gold, die andere aus Silber. Der Henker erklärt dem Delinquenten, daß er hingerichtet wird, wenn die Münze, die er gezogen hat, entweder mit der Zahl nach oben zu liegen kommt oder aus Gold ist. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß das Gottesurteil zu seinen Gunsten ausfällt?

Lösung:

13. Aufgabenstellung:

Berechnen Sie die Genauigkeit einer Triangulationsmessung und diskutieren Sie das Ergebnis.

Lösung: