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Sehr geehrter Leser,

während das Abendland fast in einem Bürgerkrieg versinkt, stehen Politiker hilflos daneben oder geben zynische Kommentare ab. Von einer Regierungsverantwortung hätte ich mir mehr erwartet, denn für mich stellt sich die Frage: „Haben diese Leute einen Eid auf uns abgelegt oder werden sie für die Schleuserei von Islamisten bezahlt?“ Ich habe niemanden gewählt, der aus vollem Herzen gegen mich regiert. Wenn das so weitergeht, können wir nichts Besseres tun als uns für autonom erklären, denn der Staat versagt in nahezu allem, was derzeit Probleme bereitet, vor allem aber kann er weder unsere Sicherheit garantieren noch unseren Besitz. Ich habe das Gefühl, es herrscht Ausverkauf und man hätte gern, daß wir Deutschen auswandern und uns irgendwo anders eine Bleibe suchen – zugunsten anderer, Wildfremder, die in Massen zu uns strömen und denen es keiner verwehrt. Das wird so lange weitergehen, bis wir alle erdrückt werden, denn etwas anderes als Bevölkerungsdruck, der hier aufgebaut wird, ist es ja nicht. Diejenigen, die sich dagegen wehren, werden von Presse und Politik beschimpft, obwohl sie von nichts anderem Gebrauch machen als von ihrem Recht auf Selbstverteidigung. Natürlich ist das, was hier abläuft, leicht zu durchschauen. Es geht letztendlich um den Machterhalt der noch amtierenden Parteien. Während sich im Mittelalter die weltlichen Herren noch von der Vorherrschaft der Kirche lossagen konnten, funktioniert das heute nicht mehr. Auch damals gab es solche, die sich auf seiten des Papstes stellten und gegen den Kaiser wandten. Damals konnte sich der Kaiser trotz Kirchenbanns noch einmal behaupten. Seit jeher hat die katholische Kirche versucht, sich in die Politik einzumischen, nichts anderes tut der Islam, wobei es jedesmal ein Unsegen für die Menschen ist. Vergrämte, alte Männer mit weißen Bärten, die sich aller irdischen Lüste enthalten, diktieren anderen, den Lebensbejahenden, was sie tun dürfen und was nicht. Mit welchem Recht? Nun – sie bedienen sich dazu einer fatalen Waffe: früher hießen sie die Zehn Gebote, heute nennt man sie die Menschenrechte. Die Kirche hat es tatsächlich geschafft, über diesen Umweg wieder mitzumischen, indem sie für uns festlegt, was Gut und Böse ist, und das dann politisch auch umsetzt. Sie wendet sich in der Politik genau an jene Papsttreuen, wie sie es zuletzt im Mittelalter getan hat, um ihre Macht zu behaupten. Damit greift sie in unser persönliches Leben ein. Das ging vor nicht einmal drei Generationen sogar soweit, daß eine Frau wie meine Großmutter sich im Beichtstuhl von einem Priester ausfragen lassen mußte, was sie denn tue, um den Kindersegen zu verhindern. Empört verließ sie den Beichtstuhl. Jeder, der heute einer Partei angehört, die das C im Namen führt, ist so ein Papsttreuer, aber auch SPD, Linke und Grüne sympathisieren offen mit christlichen Werten. Das zeigt sich daran, daß sie Joachim Gauck noch einmal zum Bundespräsidenten wählen würden, obwohl auch er zu den Urhebern der gegenwärtigen Misere gehört. Doch wer war eigentlich dieser Jesus Christus, dem sie alle ihre Macht verdanken? Einige sagen, es habe ihn nie gegeben und er sei eine Erfindung aus dem 2. nachchristlichen Jahrhundert. Viel folgenschwerer als ob es ihn gegeben hat ist jedoch, was dieser Christus gelehrt hat, genauer gesagt, was von ihm selbst stammt, denn nur das ist das eigentlich Christliche an dieser Religion, und nicht das, was andere, einschließlich seiner Apostel, daraus gemacht haben. Jesus Christus muß ein leutseliger Mensch gewesen sein, der bei allen beliebt war und den alle mochten, außer den Mächtigen, denen er mit seinem „Reich“ drohte. Der Mensch Jesus behauptete öffentlich, er sei der Sohn Gottes, und maßte sich damit hoheitliche Rechte an. Dafür wurde er von den Juden gekreuzigt, und auf seinem Kreuz stand gechrieben: „König der Juden.“ Jesus war sogar so eitel, daß er seinen Tod zum Wohle der gesamten Menschheit ausgab, um als der von den Juden herbeigesehnte Erlöser zu gelten. Die Juden konnten gar nicht anders, als diesen Aufrührer, der offenbar eine radikalisierende Wirkung auf die Bevölkerung ausübte, zu kreuzigen. Niemand hatte sich bis dahin in den Wahn verstiegen, sich als Sohn Gottes auszugeben und seine Mutter der unbefleckten Empfängnis zu zeihen, was zur damaligen Zeit einer Gotteslästerung gleichkam. Sein Leichnam wurde aus dem Grab entfernt, ehe man es offiziell öffnete und es daher leer fand, womit seine Anhängerschaft maßgeblich zu dem Mythos von seiner Unsterblichkeit beitrug. Ansonsten ist am Evangelium nichts Aufregendes, außer daß es das Leben Jesu biographisch wiedergibt. Vorrangig ging es Jesus in seinen Predigten aber darum, daß die Menschen an ihn glauben und ihn als den, für den er sich ausgab, anerkennen. Jesus Christus litt, nach allem was wir heute über Geisteskrankheiten wissen, an einer Paranoia, weil es sich selbst als den Allmächtigen, den Herrn der Welt ansah. Diese Paranoia wurde von seiner Priestergemeinschaft noch zusätzlich beflügelt, die sich damit nicht erst im Jenseits, sondern bereits auf Erden in die Rolle eines Richters versetzt sah. Mit Behauptungen wie, daß Christus unser Erlöser sei, wenn man nur an ihn glaube, konnte man sich alle Menschen dienstbar machen, indem man ihre Ängste schürte und Leid und Tod  geschickt für sich ausnutzte. Nach dem Zweiten Weltkrieg sahen die Siegermächte ihre Stunde gekommen, christliche Werte und Dogmen unter dem Deckmantel der Menschenrechte in die Politik einfließen zu lassen, wo sie an sich nichts verloren haben, weil in einem säkularen Staat Religion und Weltliches streng voneinander zu trennen sind. Die Menschenrechte garantieren zwar die Freiheit der Religionen, aber nur, solange diese nicht christlichen Werten zuwiderlaufen. In dieser Form ist die Religionsfreiheit praktisch abgeschafft. Was von anderen Religionen in den westlichen Verfassungen übriggeblieben ist, sind einzig deren „christliche“ Elemente. Daher kann man durchaus von einer Diktatur der Menschenrechte sprechen, in denen christliche Grundwerte untrennbar mit der Politik verflochten sind, und das in einer Art, die mittelalterlicher nicht sein könnte, mit dem Unterschied, daß Politik und Kirchenväter aus der Vergangenheit ihre Lehren gezogen haben und den Schulterschluß üben, denn gemeinsam regiert es sich leichter als gegeneinander. Offiziell hält sich die Kirche zwar bei politischen Themen zurück, aber durch die verfassungsrechtliche Verankerung tut sie es dann doch nicht. Wir brauchen hier gar nicht erst eine Verschwörung zu wittern, wir haben eine, und zwar eine äußerst diabolische. Wenn ich der Teufel wäre und ein Interesse daran hätte, die Menschen ins Verderben zu locken, würde ich genauso handeln. Ich würde mich in die Herzen der Menschen stehlen und sie mit Werten füttern, von denen ich genau weiß, daß wenn sie befolgt werden, ihnen maximales Unheil droht. Jene Werte müssen nur geeignet sein, Verbrecher jeglicher Couleur heranzuzüchten. Nichts anderes geschieht derzeit, was man z.B. an der Abschaffung der Todesstrafe erkennt. Das einzige, was man zum Erreichen dieses Ziels benötigt, ist Moral, für die jeder Mensch empfänglich ist. Moral ist der wunde Punkt in jedem, jene Stelle, an der Hagens Lanze Siegfrieds Rücken durchbohrte, weil ein Lindenblatt sie vor dem Drachenblut geschützt hatte. Kein Mensch kann sich die Blöße geben, jene Stelle auf seinem Wams nicht durch ein aufgenähtes Kreuz zu kennzeichnen, damit er von Nazivorwürfen verschont bleibt, denn den Juden wurde bekanntlich das größte aller Verbrechen angetan. Das Infame und Teuflische an der christlichen Lehre ist, daß sie ein Pakt mit dem Teufel ist. Jener schwarze Hagen von Tronje aus dem Nibelungenlied, der den Teufel in Menschengestalt verkörpert, führte König Gunther absichtlich ins Verderben, dadurch daß er ihm zu diesem Zuge riet, wohl wissend, daß der Aufenthalt am Hofe des Hunnenkönigs dem gesamten Heerbann zum Verhängnis gereichen würde. In dieser heuchlerischen Liebe Hagens zur burgundischen Königsfamilie erkennen wir das wahre Gesicht christlicher Nächstenliebe in Form scheinheiliger Treue. Hagen, dem ein Wahrsager vorher gesagt hatte, daß das ganze Königsgeschlecht dort ausgelöscht würde, wußte, daß der Preis, von einem Weibe erschlagen zu werden, auch das Todesurteil Kriemhilds bedeutete, welches Hildebrand, der geübte Waffenmeister Dietrichs von Bern, persönlich vollzog. Jener Hagen, der den Pakt mit dem Teufel eingegangen war, wußte sehr wohl, daß sein Geist niemals ausgelöscht sein würde, und daß er in anderer Gestalt von den Toten wiederauferstehen würde – wie jener Christus, der sich als der Sohn Gottes ausgab. Auch wenn im Nibelungenlied vordergründig ein heidnischer Stoff verarbeitet wurde, so ist er dennoch erst im christlichen Hochmittelalter schriftlich niedergelegt worden, wo der Teufel von der katholischen Kirche noch nicht totgeschwiegen wurde, so wie heute. Es kann für unbefangene Christen keinen Zweifel daran geben, daß der Teufel auch den Untergang des Abendlandes beabsichtigt und sich der katholischen Kirche dazu als Machtmittels bedient. Alle, die vom Teufel verblendet sind, egal ob sie dem Klerus angehören oder der Politik oder sonstigen humanitären Organisationen, rufen laut nach christlicher Nächstenliebe, doch verraten sie damit gleichzeitig ihren König und sein gesamtes Volk, also gerade diejenigen, deren Aufgabe es wäre, sie vor dem Verderben zu bewahren. Es scheint die schicksalhafte Natur jenes unsäglichen Volkes der Nibelungen zu sein, von Verführern immer wieder in die falsche Richtung gelenkt zu werden. Daher sind es in erster Linie jene Antichristen, die durchschaut werden müssen und deren unlautere Motive und Absichten zu hinterfragen sind. Davon kann auch kein Kirchenmann ausgenommen werden, da man den Menschen ihre Falschheit nicht ansieht, selbst wenn sie eine Brille tragen und intelligent aussehen. Die Rückkehr zum säkularen Staat und damit zur Vernunft ist nicht bloß eine gutgemeinte Empfehlung, sie ist ein absolutes Muß – sonst werden wir untergehen wie seinerzeit die Nibelungen.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Hiebl

 

Stand: 16. März 2016

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