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Sehr geehrter Leser,

die Lage der Nation ist
ernst. Unsere Grundrechte werden mit Füßen getreten,
die Freiheit ist in Gefahr. Unsere eigenen Politiker
versuchen sie uns zu rauben. Jeder freie Germane
müßte nun empört aufspringen und mit seinem Speer
gegen den Schild schlagen, bis die ganze Erde
dröhnt. Die freie Meinungsäußerung ist in einem Land
wie der Bundesrepublik zu einem knappen Gut
geworden. Wie weit reicht die Schafsgeduld dieses
Volkes eigentlich noch, ehe es sich gegen seine
Peiniger erhebt? Denn das Maß des Zumutbaren ist nun
endgültig überschritten. Wir wurden nicht gefragt,
als der Euro eingeführt wurde, und wir werden nicht
gefragt, ob wir dieses gemeinsame Europa, das uns in
bezug auf unsere freie Selbstbestimmung nur
Nachteile eingebracht hat, überhaupt wollen, und
wenn ja, zu welchem Preis wir bereit sind, unser
Land aufzugeben. Amerikaner tummeln sich nach wie
vor auf unseren Truppenübungsplätzen, obwohl der
kalte Krieg längst vorbei ist. Wir sind ein Volk von
Sklaven geworden, und nicht von freien Männern, aber
keiner von uns steht auf, um für seine Freiheit
einzutreten, sondern wir lassen alles wie Maulesel
geduldig über uns ergehen. Unsere Politiker stoßen
das ins Horn, was ihnen die Geheimdienste fremder
Mächte soufflieren. Unter diesem Zwang fortlaufender
Erpressungen sind keine unabhängigen Entscheidungen
mehr möglich. Denn wie kann es sein, daß die, die
uns regieren, entgegen dem vom Volk erteilten
Auftrag kontinuierlich gegen uns handeln, anstatt zu
unseren Gunsten zu entscheiden? Schaut man nämlich
auf die Umfrageergebnisse, so will das Volk etwas
ganz anderes als das, wozu die Politik uns täglich
zwingt. Was, so frage ich, ist diese Demokratie
wert, die ähnlich dem Zwang unter der Folter zu ganz
anderen Aussagen gelangt, als es Volkes Wille ist?
Gerne beteilige ich mich an jedem gewaltfreien
Umsturzversuch, wenn ich in Deutschland nur drei
freiheitlich gesonnene Männer finde, die für ihre
Freiheit bereit sind, zu Märtyrern zu werden. Ein
Grundgesetz, welches nur unter dem Druck der
Alliierten zustande kam und nicht in freier
Selbstbestimmung unterzeichnet wurde, lehnen wir ab.
Die freie Meinungsäußerung in Wort, Bild und Schrift
ist uns heilig, jeglicher Unterdrückungs-versuch ein
Sakrileg. Schon gar nicht dulden wir einen
Maulkorberlaß, der nur dazu angetan ist, dem Ausland
zu schmeicheln, dem eigenen Volk dagegen die Stimme
zu rauben. Wir lassen uns auch nicht länger für
Verbrechen verantwortlich machen, die wir weder
selbst begangen haben noch durch unsere Vorfahren
daran beteiligt waren. Bei wichtigen Entscheidungen,
die weichenstellend für die Zukunft eines Volkes
sind, ist dieses maßgeblich am Zustandekommen zu
beteiligen. Das Volk soll selbst bestimmen, ob es
dem Bau von Moscheen zustimmt oder lieber möchte,
daß Synagogen geschlossen werden. Wir lassen uns
weder in Kriege hineinziehen noch boxen wir andere
aus solchen heraus, wenn wir es nicht
gemeinschaftlich für gut finden. Und durch ein
Scherbengericht stimmen wir ab, wenn wir eines
Politikers überdrüssig geworden sind. Keinesfalls
aber nehmen wir weiterhin in Kauf, daß wir von zwei
Möglichkeiten nur eine gleich schlechte Wahl treffen
können, sondern wer regieren möchte, muß mit der
einfachen Mehrheit dazu in der Lage sein. Ist er es
nicht, muß er sich vorher mit einer anderen Partei
konsolidieren und auf ein gemeinsames
Regierungspro-gramm einigen, damit Politik wieder
einheitlich gestaltet werden kann und einem
gemeinsamen Willen unterliegt. Durch Menschenrechte
lassen wir uns nicht fremdbestimmen, denn alles, was
nicht von sich aus Eingang in unsere Gesetze
gefunden hat, wurde dort auch nicht als sinnvoll
erachtet. Brüssel soll Brüssel bleiben, wir regieren
uns selbst. Wir planen unsere eigene Verteidigungs-
und Sicherheitspolitik, der andere sich gerne
anschließen können. Ohne einen ständigen Sitz im
UN-Sicherheitsrat muß die UNO eben zusehen, wie sie
ohne uns zurechtkommt, denn wir lassen uns nicht
länger bieten, daß man unser Engagement zwar will,
uns im übrigen aber weiterhin Unzurechnungsfähigkeit
bescheinigt. Ich glaube, wir können uns sehen
lassen, wenn Länder wie Iran es auch können. Was
aber gar nicht passieren darf ist, daß Deutscher
wird, wer weniger als drei Generationen im Lande
gelebt hat und sich somit nur ein geringes
Mitspracherecht erworben hat. Wer sprachliche oder
Bildungsgrundanforderungen nicht zufriedenstellend
erfüllt, mag sich außerhalb des Landes eine Bleibe
suchen, denn keiner wird gezwungen, als
Einschleicher länger bei uns zu bleiben. Insgesamt
geht es wohl ohne ein größeres Ausmisten und
Trockenlegen der Sümpfe in der christlich-sozialen
Moorlandschaft Deutschlands nicht mehr ab, wobei man
der Kanzlerin und ihrem Günstling nur sehr ans Herz
legen kann, sich rechtzeitig aus der Politik
zurückzuziehen. Betrachtet man nämlich die Vorgänge
um den jüngst abgesetzten Bundesbank-Vorstand
Sarrazin, der hauptsächlich auf Betreiben Merkels
seinen Hut nehmen mußte, so erweist sich
vollständig, daß in Deutschland gegen das Volk
regiert wird. Denn wie kann es sein, daß jemandes
Thesen nach den Umfrageergebnissen in der
Bevölkerung ca. 90 % Zustimmung finden, die
Kanzlerin aber dennoch an der Öffentlichkeit
vorbeiagiert? Und wieder zeigt sich die
einflußreiche fremde Macht, der sie sich zu beugen
hat, ganz im Stile früherer Kaiser, die ständig in
Kreditnot waren. Ihre Handlung begründet sie wie
immer mit dem Ansehen Deutschlands im Ausland,
welches nicht geschädigt werden darf. Doch welches
Ansehen mag sie wohl meinen? Eines, das längst nicht
mehr vorhanden ist! Man betrachte nur einmal die
Spottkolumnen derer, die wir kontinuierlich über
Wasser halten, weil sie sich selbst nicht versorgen
können, und die sich dafür noch undankbar erweisen.
Es macht keinen Sinn, solche im Lande zu
beschäftigen, deren Schulden wir anschließend
zurückzahlen dürfen. Einen Beitrag zu unserer Rente
können sie aufgrund ihrer niedrigen Einkommen
ohnehin nicht leisten. Vielmehr zahlen letztendlich
wir ihnen noch die Rente, die doch für uns selbst
kaum ausreicht. Hätte es den deutschen
Rettungsschirm nicht gegeben, so wäre die Deutsche
Bank, die sich überreichlich mit griechischen
Staatsanleihen eingedeckt hat, längst pleite
gegangen. Dieser Betrag ist abzuziehen, wenn von
einem wirtschaftlichen Beitrag der Rucksackdeutschen
die Rede ist, und dann kommt unter dem Strich, wie
Herr Sarrazin richtig festgestellt hat, wirklich
eine Null oder sogar ein Minus heraus. Hätte Frau
Merkel nicht Herrn Ackermann zu ihrem Geburtstag
eingeladen, wären uns diese Zusammenhänge wohl
gänzlich verborgen geblieben. Es zeigt sich auch, in
wessen Händen im Lande die Macht liegt und wer sich
am Volksvermögen bereichert. Für wie dumm hält diese
Regierung uns eigentlich? Letztendlich kommen wir um
ihren Rücktritt nicht herum. Überhaupt erscheint
verfassungswidrig, sich zur Beschaffung von Krediten
ausländischer Staatsanleihen zu bedienen, weil unser
Land dadurch de facto ausverkauft wird. Darüber kann
auch nicht hinwegtrösten, daß sämtliche Staaten sich
wechselseitig ihrer Staatsanleihen bedienen, während
man im gleichen Atemzug deswegen gegen die Banken
wettert. Nicht nur das Bankensystem gehört neu
geregelt, sondern auch die jeweiligen
Staatsapparate. Deutschland steht der Kollaps nahezu
unmittelbar bevor, ebenso wie die Weimarer Republik
einst scheiterte. Man hat aus der Vergangenheit eben
nichts gelernt, und das ist um so schmerzlicher, als
50 % der Schulabgänger in diesem Lande Abitur haben.
Also ich persönlich habe keine Lust, für diese
Regierung noch länger einzustehen und ihre dubiosen
Machenschaften mitzutragen. Daher wünsche ich mir,
daß die demokratische Revolution möglichst bald
kommt. Es liegt eben in der Natur aller Lebewesen,
daß der Stärkere dem Schwächeren Unrecht zufügt,
denn
Unrecht ist in allen
Seelen eingerichtet,
und wenn ihr jemand
seht, der Unrecht nicht begeht,
dann hat er einen
Grund, weshalb er darauf verzichtet.
Arabische Weisheit,
Usâma Ibn Munqidh
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Hiebl
Stand: 3. September 2010 |