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Manch einer mag es für
eine überflüssige Diskussion halten, die nur
geeignet ist, das Sommerloch zu füllen, aber das
Anliegen ist bitterer Ernst. Es geht nämlich wieder
einmal um den Klimawandel.
Der Einsatz von Energie
anstelle von Körperkraft hat dem Menschen
wesentliche Arbeitserleichterungen gebracht. Längst
muß der Mann nicht mehr im Schweiße seines
Angesichts sein Brot verdienen, und auch die Zeiten,
wo die Frau unter Schmerzen ihre Kinder gebären
mußte, gehören der Vergangenheit an. Die natürlichen
Energiequellen wie die Muskelkraft sind durch
tausendfach effizientere ersetzt worden: durch
Wasser- und Dampfkraft, die Kraft des Windes, durch
Elektrizität und Kernenergie. Die sogenannten
regenerativen Energien haben aber leider die
Eigenschaft, daß sie die fossilen Energieträger zwar
etwas schonen, aber die zerstörerische Wirkung der
Energie an sich entfalten sie im selben Ausmaß, ganz
abgesehen davon, daß aufgeschoben nicht aufgehoben
ist. Ein Loskommen von den fossilen Brennstoffen
durch kompletten Austausch mit alternativen Energien
ist derzeit und wohl auch noch auf längere Sicht gar
nicht denkbar. Ebenso unvorstellbar ist es, daß sich
das Leben auf diesem Planeten nicht grundlegend ändern
wird, zumal ein solches, wie wir es bisher kannten,
bei nur 3 Grad mittlerer Temperaturerhöhung nicht mehr möglich
sein wird. Selbst die Finanzkrise, die zunächst wie
eine segensreiche Wachstumsbremse aussah, wird daran
nichts ändern, insonderheit ist sie kein
Showstopper, wenn die Schuldenobergrenze immer
weiter nach oben gesetzt wird. Jedem Menschen bleibt
zu wünschen, daß er die Tragweite seines Handelns
wenigstens noch bei Lebzeiten am eigenen Leibe zu
spüren bekommt.
Sie rollen wieder, die »Züge nach
Auschwitz«, und wieder kommen sie aus Deutschland,
nur sind es diesmal keine Menschen, die deportiert
werden, sondern Pkw: das größte Verbrechen in der
Geschichte der Menschheit. Denn diese Millionen von
Fahrzeugen aus deutscher Produktion sind für das
klimaschädliche Treibhausgas CO2 verantwortlich, und
sie werden ganz ohne Not exportiert, da sie ja
mehrheitlich von fremden Arbeitskräften
zusammengebaut werden. Zum zweiten werden durch die
Verbreitung von Diesel- und Ottomotoren unsere
Ressourcen vorschnell aufgebraucht. Infolge der
globalen Erwärmung wird der Meeresspiegel um mehrere
10 m ansteigen. So hohe Schutzdämme können gar nicht
gebaut werden. Gerade die fruchtbarsten
Anbaugebiete, die Tieflandebenen, werden dadurch
verlorengehen. Das wird mindestens zwei Milliarden
Menschen das Leben kosten. Die Landmasse wird
insgesamt schrumpfen, Städte, die in diesen Gebieten
liegen, müssen an höherer Stelle neu erbaut werden.
Angrenzende Länder werden durch den einsetzenden
Exodus in die Konflikte hineingezogen. Und wieder
sind es rein materielle Interessen, die substantiell
die Ursache dieses Verbrechens sind.
Die
Bundesregierung plant im Zuge ihrer Energiewende
mehrere Stromtrassen quer durch Deutschland zu
legen, auf einer Länge von mehreren tausend
Kilometern, um den von Offshore-Windkraftanlagen
abgeschnittenen Süden mit regenerativer Energie aus
dem Norden zu versorgen. Die Bürger sollen zu diesem
Vorhaben gehört werden und können sich dazu äußern,
um ihnen dann im nachhinein entgegenhalten zu
können, sie hätten ja zu etwaigem Widerspruch und
zur Mitsprache ausreichend Gelegenheit gehabt, um
ihre Bedenken vorzutragen. Wer das versäumt
hat, der wird wohl verspätet nie mehr dagegen
angehen können, weil es dann eine beschlossene Sache
ist, gegen die selbst ein nachträglicher Bürgerentscheid
nichts mehr hilft. Die wenigsten werden sich
wahrscheinlich ausreichend Gedanken gemacht haben,
was der Bau dieser Trassen für Natur und Umwelt
überhaupt bedeutet und ob ein solches Vorhaben
ökologisch wie ökonomisch sinnvoll ist. Wenn man
sich im nachhinein die Bürgerproteste gegen
Stuttgart 21 und gegen die dritte Startbahn des
Münchner Flughafens vor Augen führt, dann ist nur
schwer vorstellbar, daß sich gegen ein solch
radikales Vorhaben kein Widerstand regen wird. Eine
kleine Minderheit im Lande, die seit jeher den
Atomausstieg propagiert hat, konnte angesichts der
Ereignisse von Fukushima die Gunst der Stunde
nutzen, um ihr wirres Alternativkonzept
durchzuboxen. Das hat ihr nicht nur den Zuspruch
einer breiten Mehrheit in der Bevölkerung
eingebracht, sondern ist ihr aufgrund der
allgemeinen Hysterie um so besser gelungen, als die
Kanzlerin nach zähem Ringen sich schließlich doch
dem Druck der Straße gebeugt hat. Ob allerdings die
angestrebte Energiewende, d.h. die Rückkehr zu
fossilen Brennstoffen und die Hinwendung zu mehr
regenerativen Energien als brauchbarer Ersatz auch
wirklich tauglich ist, danach hat damals in der
blinden Angst niemand gefragt. Daß die neugebauten
Kohlekraftwerke und russisches Erdgas keine echte
Alternative darstellen, darüber möchte ich mich gar
nicht großartig auslassen, denn langfristig sind die
fossilen Energieträger weitaus gefährlicher als jede
Form von Kernenergie. Auch bei der Biomasse ist man
nach angestrengtem Nachdenken mittlerweile
dahintergekommen,
daß man zuzugeben bereit ist, daß damit nur der
Hunger in der Dritten Welt angeheizt wird. Ganz klar, wo »Ethanol«
angebaut wird, wächst nicht gleichzeitig Getreide.
Das gleiche gilt übrigens auch für die Solarenergie,
denn wo großflächig Solarzellenkraftwerke entstehen,
läßt sich kein Zuckerrohr pflanzen. Aber vielleicht
denkt man in der Politik ja, daß sowieso
bald niemand mehr in der Landwirtschaft tätig sein
wird und wir das Getreide dann eben im Laden kaufen.
Schließlich können die Nordseiten unserer Häuser
besonders im Winterhalbjahr nicht effizient genug
genutzt werden, weil der Einfallswinkel des
Sonnenlichts zu flach ist. Und nachdem auch immer
mehr Parkplätze auf landwirtschaftlich nutzbarem
Boden angelegt werden, muß man sich schon fragen, wo
diese Solarkraftwerke denn hin sollen. Aber
vielleicht werden wir dazu auch noch unsere Wälder
abholzen, um neues Land zu gewinnen? Oder wir lassen
uns die Sonnenenergie eben über Tausende von
Kilometern aus der Sahara kommen und winken al-Khaida mit dem Zaunpfahl, Europa energetisch
lahmzulegen. Nun sollen die Leitungen deswegen über
sicheres Territorium aus dem Norden in den Süden
Deutschlands gebaut werden, durch Naturparks und
Naturschutzgebiete, über freistehende Häuser hinweg,
so daß möglichst von jeder Ecke aus mindestens ein
Strommast zu sehen sein wird. So etwas Wirres kann
eigentlich nur im Kopf eines Herrn Rösler geboren
werden, der sich ja sowieso als Vietnamese fühlt –
obwohl er dort ausgesetzt wurde – und dem
Deutschland egal ist. Die Landschaftsfotographie
wird man anschließend in unserem Lande vergessen
können, wobei wir noch gar nicht darüber geredet
haben, ob man von den zu vielen Windrädern vor Augen
nicht irgendwann durchdreht. Abgesehen
davon wird man doch nicht glauben, daß Wind- und
Sonnenenergie sich ad hoc amortisieren. Es dauert
Jahre, bis diese Anlagen mehr umweltfreundliche
Energie liefern als fossile Energie in sie
hineingesteckt wurde. Oder glaubt etwa jemand, die
Wartungsfahrten zu diesen Anlagen und ihre
Herstellung würden nicht mit herkömmlicher Energie
betrieben? Wie naiv muß jemand wirklich sein zu
glauben, daß deswegen auch nur ein Liter Rohöl an
irgendeiner noch so entlegenen Stelle der Erde
nicht gefördert wird, wenn man ihn braucht?
Umweltfreundliche Energien können die globale
Erderwärmung nicht aufhalten, solange die fossilen
Brennstoffe nicht im gleichen Atemzug verboten
werden. Aber davon und von dieser Einsicht sind wir
noch Lichtjahre entfernt. Solange nicht zugegeben
wird, daß Wirtschaft generell und nicht nur
Wirtschaftswachstum die eigentlichen Ursachen des
Treibhauseffektes sind, braucht man sich über den
Atomausstieg und den Umstieg auf alternative
Energien nun wirklich keine Gedanken machen. Und
somit können auch diese Energieautobahnen in den ach
so strukturschwachen Süden Deutschlands, nach Bayern
und Baden-Württemberg, gut und gerne unterbleiben.
Wenn die Menschen in Deutschland Angst vor dem Atom
haben, dann sollen sie eben auswandern oder gar
nicht erst nach Deutschland kommen, sondern in
Nordafrika bleiben, wo es Sonne genug gibt. Auch die
Industrie kann getrost in diese Länder abwandern,
denn der Mensch soll schließlich den regenerativen
Energien folgen, und nicht die regenerative Energie
dem Menschen. Jene Länder würden sich sogar freuen,
wenn man ihnen seine Aufwartung macht, die Leute
dort sind gut ausgebildet und arbeiten für weniger
Lohn, die hergestellten Produkte würden dadurch
günstiger. Bei uns fehlen ohnehin Fachkräfte, dort
gibt es sie. Und ob die Fluglinien nun die
Passagiere in die eine Richtung oder in
die andere befördern, wäre bezüglich ihres Umsatzes egal. Wir
in Bayern, wo es noch ausreichend regnet, liefern
dann das Brot für die Welt. Wir waren sowieso schon
immer ein Agrarland und sollten unseren wertvollen
Grund und Boden nicht für Stadterweiterungen
herschenken. Wer in der Fabrik arbeiten will,
der soll in den Süden Europas abwandern, wo kein
Weizen wächst, nach Spanien, Portugal und
Griechenland. Das neue Europa bietet dafür
einzigartige Chancen. Es ist völlig widersinnig, daß
wir das Wertvollste, was wir haben, nämlich Wald,
Grund und Boden, abholzen, zupflastern und
zubetonieren. Doch die Politik macht es genau
umgekehrt. Sie hat noch nicht begriffen, daß dort,
wo das stärkste Wirtschaftswachstum stattfindet,
auch die meiste Energie verbraucht wird. Doch dieses
Wachstum muß gebremst werden, wenn wir nicht wollen,
daß uns das Wasser im wahrsten Sinne des Wortes bald
bis zum Halse steht. Denn das Abschmelzen der
Polkappen hat bereits begonnen. Dann werden die
Räder der Offshore-Windanlagen bald das Meer
zerpflügen, wenn sie nicht ohnehin völlig
ausgebremst werden. Ich glaube nicht, daß es sich
lohnen dürfte, solche Parks periodisch alle 5 Jahre
auf einem erhöhten Niveau über Normalnull neu zu
errichten. Die Idee, Windenergie aus dem Hohen
Norden in den Goldenen Süden zu leiten, wo Milch und
Honig fließen, ist so widersinnig wie kaum eine
andere, von der ich
in der letzten Zeit gehört habe. Sie ist sogar noch
widersinniger als der Vorschlag, Kohlendioxidmoleküle
unterirdisch einsperren zu wollen und zu glauben, dieses
Gefängnis halte länger als das, in dem die
unterirdischen Brennelemente lagern. Anstatt den
Kindern schon in den Schule beizubringen, was
Energie bedeutet, und daß es zwei Arten davon gibt,
nämlich eine gutartige, die sogenannte Freie
Energie, die Arbeit verrichten kann, und eine
bösartige, die Entropie, die nichts anderes ist als ein
Abfallprodukt, wird an unseren Schulen weiterhin
soviel überflüssiger Mist unterrichtet, daß die
Kinder anstatt besser von Jahr zu Jahr schlechter
werden. Schuld daran ist vor allem Frau Merkel, die,
ich weiß nicht kraft welcher Fähigkeiten, den Sprung
ins dritthöchste Staatsamt geschafft hat, wo sie
eigentlich nur das tut, wozu ihr die Finanzwelt rät,
nicht aber, was für das Volk das Beste ist. Eine Rettung
gibt es nur, wenn klar wird, daß das eigentliche
Übel an der Finanz- und auch der Umweltmisere der
Mensch ist, nicht das Einzelwesen, sondern die Masse. Es wäre höchst angezeigt, die
Zahl der Erdbewohner schleunigst zu limitieren und
jeder Nation anstatt einer Frauenquote eine
Geburtenquote zu verordnen, die nicht überschritten
werden darf. Lediglich China geht hier mit gutem
Beispiel voran, aber genau das kritisiert ja Frau
Merkel als Verstoß gegen die Menschenrechte. Einige
scheinen immer noch nicht begriffen zu haben, daß
die Erde eine begrenzte Oberfläche und eine nur
hauchdünne Kruste hat, die sich entgegen dem, was in
der Bibel steht, ganz und gar nicht zur Ausbeutung eignet. Dazu kommt, daß
sauberes Wasser nicht in alle Ewigkeit verfügbar
ist, und daß Gletscher ein Wasserreservoir
darstellen, nur solange sie nicht abschmelzen.
Natürlich kann man Rohstoffe dem Kreislauf wieder
zuführen, doch dafür muß man wieder Energie
aufbringen, abgesehen davon, daß Stoffe nicht zu 100
% wiederzuverwerten sind. Die Wirtschaft wie die
Finanzwelt sehen diese Kreisläufe allesamt als
unerschöpflich an, aber leider kann auf den Flächen, die jährlich
verbaut werden, weder Nahrung noch Energie
gewonnen werden. Und im übrigen gelten in der Natur
andere Gesetze und Regeln als das menschliche
Ermessen zuzugeben bereit ist. Jede Spezies
unterliegt nämlich, wie man weiß, einem
Räuber-Beute-System, und nur der Mensch benötigt zu
seinem Überleben mehr als bloß Nahrung, er benötigt
auch Energie für seine Fortbewegung und für den
Betrieb von Maschinen, die Herstellung seiner Waren und Fertigung
seiner Geräte, und er braucht Licht und
Wärme zur Beleuchtung und Beheizung der
Räume. Rohstoffe und Reserven, soweit sie ihm nicht
in unerschöpflicher Fülle von Natur aus zur
Verfügung stehen, beutet der Mensch im wahrsten
Sinne des Wortes aus, solange der Vorrat reicht. Aber auch solche
Ressourcen, die scheinbar regenerativ sind und aus
der Luft oder von der Sonne kommen, hinterlassen
ihre Entropie hier auf der Erde, und nicht draußen
im Weltall. Nicht nur, daß die fossilen Brennstoffe
demnächst zur Neige gehen und damit eine ganze Reihe
technischer Errungenschaften, die solche
Energieträger benötigen, ihr Ende kommen sehen, ist
gerade dann, wenn Energie nichts mehr kostet, weil
sie in beliebiger Menge und auf ewige Zeiten zur
Verfügung steht, der daraus resultierende Schaden
besonders groß und kaum zu begrenzen. Nicht
auszudenken, was gewesen wäre, wenn die Kernfusion
geglückt und als neuer Energielieferant nahezu
unbegrenzt zur Verfügung gestanden wäre. Die
Zerstörung wäre unermeßlich gewesen. Es mag
theoretisch zwar sein, daß der Anstieg der globalen
Erdtemperatur zu begrenzen ist, wenn die Energie
ausschließlich aus nicht fossilen Energieträgern
gewonnen würde, jedoch ist die Temperatur nicht die
einzige Störgröße bei der Energieumwandlung, da es
noch zahlreiche weitere Gleichverteilungsprozesse
gibt, die zu Chaos und Unordnung führen. Nun ist der
Gleichgewichtszustand ein labiler Zustand größter
Entropie, denn ein Gleichgewicht kann in die eine
oder andere Richtung kippen. Wenn z.B. Räuber alle
ihre Beute weggefressen haben, nimmt die Entropie
zwar momentan ab, allerdings ist der Räuber auf
seine Beute angewiesen. Verliert er sie, droht er zu
verhungern. Seine Zahl reduziert sich soweit, bis
die Überlebenden seiner Art von der verbliebenen
Restbeute wieder leben können und ein neues
Gleichgewicht mit einem neuen Entropiemaximum sich
einstellt. Die Natur ist stets bemüht, diesen
natürlichen Gleichgewichtszustand aufrechtzuerhalten
oder einen neuen einzunehmen. Der neue Zustand
bedeutet für beide, für Räuber und Beute, eine
gegenseitige Begrenzung. Dieser Begrenzung
unterliegt auch der Mensch. Hält er sich nicht
daran, stirbt er aus oder degeneriert. Vor allem die
hohe Bevölkerungsdichte führt zu exorbitantem
Energieverbrauch mit all ihren zerstörerischen
Folgen. Soeben erst hat der Mensch zu begreifen
begonnen, welche Folgen die Kernenergie für ihn hat
und sich auch teilweise von ihr losgesagt. Die
Krebsrate in der Umgebung von Endlagerstätten ist
signifikant höher als anderswo. Es wird auch nicht mehr
lange dauern, bis man begriffen haben wird, daß die
Verwendung fossiler Brennstoffe das Klima in nur
drei Generationen um 34 Millionen Jahre zurückdrehen
wird. Ganz zuletzt, wenn es bereits fatale Folgen
hat, wird man irgendwann einsehen, daß auch die
sogenannten regenerativen Energien – bis auf die
nachwachsenden Rohstoffe, die aber aus anderen
Gründen ungeeignet sind – keinen Ausweg darstellen,
sondern nur eine Zerstörung mit anderen Mitteln
sind. Wenn es aber soweit ist, daß diese Erkenntnis
bis dahin gereift ist, daß Schlüsse daraus gezogen
werden können, wird es für die Spezies Homo
sapiens zu spät sein, sie wird Opfer ihrer
eigenen »Beute«, der Ressourcen, und wenn diese ganz
wegbrechen, werden die Übel wie eine galoppierende
Schwindsucht über sie hereinbrechen, und schließlich wird
unsere Art ganz aussterben. Jeder Vater und jede Mutter
müssen sich dann die Frage vorlegen, welchen Sinn es
gehabt hat, daß sie neues Leben schenkten, wo
doch genau das Gegenteil von dem eingetreten ist,
was sie eigentlich beabsichtigt hatten. Wenn also das globale
Wachstum einschließlich des Geldes nicht bald
sinnvoll begrenzt wird, wird die Menschheit und mit
ihr viele andere Arten den freiwilligen Energietod
sterben. Dieser Prozeß wird sich noch beschleunigen,
wenn die Weltbevölkerung nicht schnellstens auf
ihren vorindustriellen Wert zurückgefahren wird, der
bei 600 Millionen gelegen haben dürfte. Mithin sind
mehr als sechs Milliarden Menschen zuviel, bei denen
man sich überlegen muß, wie man sie vom fossilen
Energieverbrauch abschneidet und wieder einer
natürlichen Lebensweise zuführt, denn dazu gibt es
keine Alternative, sonst »gehen wir alle drauf«, und
das bereits in nicht mehr allzu ferner Zukunft. Über
die Mittel und Wege zur Erreichung einer
Bevölkerungsreduktion muß die Politik sich Gedanken
machen, denn das ist ihre ureigene Aufgabe, so wie
es nicht zu den Aufgaben der Religion gehört, den
Frieden zu bringen.
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