Aphorismen

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Unter dem Diktat eines Gottes lassen sich die Menschen erpressen.


"Wenn jemand von einem Angehörigen einer anderen Nation mit Unlust affiziert worden ist, verbunden mit der Idee dieses Menschen unter dem allgemeinen Namen seiner Nation als Ursache, so wird er nicht nur ihn, sondern alle Angehörigen seiner Nation hassen." (Spinoza, Die Ethik, Lehrsatz 46)


Der Mensch ist nicht Staub und wird zum Staub zurückkehren (1.Mose 3,19), sondern er kommt aus einem Schwarzen Loch und wird in einem solchen wieder verschwinden.


Wer nicht dafür sorgt, daß jemand nicht regiert, hat ihn auch gewählt.


Demokratien münden entweder in Bürgerkrieg oder in Fremdherrschaft.


Gemeinschaft wird durch Anderssein zerstört.


Der Mensch ist nach seinen Taten zu beurteilen, nicht nach seinen Worten. Es kann einer den Holocaust leugnen, solange er ihn nicht begangen hat. Es kann einer mit Anschlägen drohen, solange er sie nicht ausführt. Die Gedanken sind frei.


Übertriebene Menschlichkeit ist biologisch gesehen gestörtes Territorialverhalten.


Auch die am wenigsten nachdenkenden Christen müßten einsehen, daß wenn jeder erlöst wird, die Welt mit ihren Prüfungen schlicht übersprungen werden kann.


Eine Gesellschaft, die nichts Wichtigeres zu tun hat, als sich um ihre Randgruppen zu kümmern, hat sich selbst aufgegeben.


Ein hohes Alter ist kein Geschenk, sondern eine Strafe.


Der Deutsche ist stets versessen darauf, Rebellen und Aufständische jeglicher Art als Kämpfer für Freiheit und Gerechtigkeit zu unterstützen. In seinem eigenen Land aber möchte er keine Volksverhetzer.


Das Römische Reich war in seinem Endstadium auch Einwanderungsland, der Ausgang ist wohlbekannt. Nicht Krieg oder Klima gaben den Anlaß zur Völkerwanderung, sondern das Wohlstandsgefälle zwischen Römern und Germanen, zwischen Arm und Reich, und der Lockruf der besseren Welt durch Integration. So wird es jedem ergehen, der diesem Beispiel nacheifert.


Was Kaiser Tiberius zu unseren Sozialleistungen gesagt hätte: »Wenn alles, was arm ist, anfängt, hierher zu kommen und für seine Kinder um Geld zu betteln, so wird nicht jeder einzelne befriedigt, sondern nur das Gemeinwesen ausgebeutet. Und wahrlich, nicht dazu ist es von unseren Vorfahren genehmigt worden, manchmal von der Tagesordnung abzugehen und bei der Stimmabgabe eine gemeinnützige Frage vorzubringen, damit wir unsere privaten Geschäfte und unsere Familienangelegenheiten hier betreiben, wobei der Senat und der Princeps sich doch nur Mißgunst zuziehen, mögen sie eine Schenkung bewilligen oder ablehnen. Das sind ja keine Bitten, sondern das ist Erpressung, und zwar eine unzeitige und unbedachte, aufzustehen, wenn die Senatoren zur Beratung anderer Fragen zusammengekommen sind, und mit dem Hinweis auf die Zahl und das Alter seiner Kinder auf die Rücksichtnahme des Senates einen Druck auszuüben, die gleiche Zudringlichkeit bei mir anzuwenden und gleichsam einen Einbruch in den Staatsschatz zu verüben, den wir durch verwerfliche Handlungen wieder füllen müssen, wenn wir ihn persönlichen Rücksichten zuliebe geleert haben. Allerdings hat dir, Hortalus, der vergöttlichte Augustus Geld gegeben, aber nicht, weil du ihn darum angegangen hast, und auch nicht unter der Verpflichtung, daß es dir immer wieder gegeben wird. Sonst wird ja jede eigene Tatkraft erlahmen und der Trägheit Vorschub geleistet werden, wenn jeder nicht mehr in eigener Verantwortung fürchtet oder hofft, sondern sorglos auf fremde Hilfe wartet, weichlich sich selbst gegenüber, lästig für uns.« Tacitus, Annalen II (38)


Welches ist die schönste germanische Tugend? Die Treue. Nein, es gibt eine noch schönere germanische Tugend die Zuverlässigkeit. Wenn für den 1. August im Morgengrauen Verstärkung angefordert wurde, dann trifft die Verstärkung am 1. August im Morgengrauen ein.


Wer einer Einladung nicht folgen will, weil ihm bewußt wird, daß damit eine Gegeneinladung verbunden war, formuliere es doch einmal so: »Ich komme nicht zu Deiner Beerdigung, weil Du auch nicht auf meiner warst.«


Zu den kleinen Charakterlosigkeiten des Alltags gehört auch jener Spruch: »Ich stehe treu an meines Königs Seite, aber ich möchte unsichtbar bleiben.«


Die Vertreter der christlichen Religionen strotzen nur so vor Dummheit, weil Jesus selbst gesagt hat: »Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.« Und den Feinden des christlichen Glaubens hat er prophezeit: »Wer das Schwert ergreift, der soll durchs Schwert umkommen.« Nun muß auch dem einfältigsten Mönch klar sein, daß die Feinde Christi nicht durch ihr eigenes Schwert umkommen werden, sondern durch das, welches die Christen erheben: »Ihr sollt eure Feinde jagen, und sie sollen vor euch her dem Schwert verfallen.«


In einer sich zuspitzenden weltpolitischen Lage hat das Christentum keine Chance mehr zu überleben.


Man kann auf die Griechen schimpfen, soviel man will, aber eines wußten sie bereits, daß man Seiendes nicht erschaffen kann, schon gar nicht aus dem Nichts. Außerdem erspart man sich so die peinliche Frage: „Wer hat eigentlich den Schöpfer erschaffen und warum ist gerade er die einzige Ausnahme, wo doch alles einen Anfang haben muß?“


Die meisten Physiker haben immer noch ein allzu klägliches Verständnis vom Wesen der Entropie, sonst hätten sie ihren Versuch, die Kernfusion als mögliche Energiequelle in Betracht zu ziehen, längst aufgegeben. Erzeugt bereits die Kernspaltung einen beträchtlichen Anteil an Entropie, so ist dieser bei der Kernfusion vollständig. Kein derzeit bekanntes Material hält den dabei entstehenden Temperaturen stand. Die Erde ist eben kein Fixstern.


Die Gründung Polens nach dem Ersten Weltkrieg durch die Siegermächte erinnert an die willkürliche Gründung des Staates Israel auf fremdem Gebiet und war ein mehr oder minder willkürliches Konstrukt, nachdem dem sächsischen Kurfürsten Friedrich August III. als dem Nachfahren zweier polnischer Könige die polnische Königswürde angetragen worden war. Es muß also nicht verwundern, daß Hitler und Stalin sich ihr Eigentum zurückholen wollten.


Was ist Mehrheit? Mehrheit ist der blanke Hohn und Wahnsinn obendrein. Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen. Bekümmert sich ums Ganze, wer nichts hat? Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl? Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt, um Brot und Stiefel seine Stimm' verkaufen. Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen. Ein Staat muß untergehn, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.


Papst Franziskus ist wohl der erste auf dem Stuhl Petri, der den Menschen empfiehlt, sie möchten sich doch bitte nicht wie die "Karnickel" vermehren. Nie gab es einen unwürdigeren Papst. Herr Bergoglio scheint auch im Lesen der Bibel nicht besonders bewandert zu sein, sonst würde er sich mit seiner eigenen Religion besser auskennen: "Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht." (1.Mose 1,28)


Frau Merkel tritt alles, was deutsch ist, mit Füßen. Sie hat einen Eid auf die Deutschen abgelegt, aber die Muslime sind ihr wichtiger. Sie ist der zu Fleisch gewordene und von Satan inthronisierte Antichrist.Terror kann man nur mit Terror bekämpfen, nicht mit Nächstenliebe und auch nicht mit Ausreden und Beschwichtigungen.


Wer die Verbrechen des Islam verharmlost, einer im 7. Jahrhundert gegründeten Sekte, gleicht der nicht denen, welche auch die Taten des Nationalsozialismus verharmlosen?


Natürlich verursacht jeder Mensch Kosten. Zusätzliche Menschen erfordern aber zusätzliche Kosten. Ist das so schwer zu begreifen? In einer konstanten Menge Menschen zirkuliert eine konstante Menge Geld. Wer behauptet, daß wir für eine konstante Menge Menschen bei gleichbleibenden Wohlstand mehr Geld brauchen, kann einfach nicht rechnen.


Daß Deutschland heute im Fadenkreuz des Dschihad ist, ist eine logische Konsequenz der antideutschen Ausländer-rein- und Achmed-zahlt-Deine-Rente-Politik seit Helmut Kohl.


Wenn alles Zufall ist, dann existiert die Welt auch nur rein zufällig, denn die Gesetze der Physik sind universell. Das Universum wurde dann aber auch nicht erschaffen.  Ist hingegen alles vorherbestimmt, dann verbindet sich mit der Entstehung der Welt ein gewisser Plan.


Die Lebensmittel auf Erden können gar nicht knapp werden, denn Menschenfleisch wird es bis zuletzt geben.


Die Zahl der Sitzplätze im Theater der Ewigkeit ist unendlich.


Leben gibt es nur um den Preis, daß die einen sterben müssen, damit die anderen leben können.


Der Salafismus ist die logische Konsequenz aus den Menschenrechten. Allein daraus kann man schon ersehen, wie verderblich sie sind.


Es ist geradezu naiv, zynisch und lästerlich zugleich, Homosexualität als ein Geschenk Gottes zu bezeichnen, wie Apple-Chef Tim Cook es getan hat, denn es zeigt die Unkenntnis, mit welcher sich jemand Gott gegenübersieht. Daher sollten wir den HERRN besser einmal selbst zu Worte kommen lassen: »Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau, es ist ein Greuel.« 3.Mose 18,22 »Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.«  3.Mose 20,13 »Weder Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder, Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich Gottes ererben.« 1. Kor 6,9 »Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein mußte, an sich selbst empfangen.« Röm 1,27


Statt des Toleranzpreises hätte man Ex-Präsident Wulff besser den Ignoranzpreis verliehen. Er urteilt in einer Selbstverständlichkeit über den Islam, ohne ihn im entferntesten zu kennen. Er hat nicht den geringsten Einblick in die muslimische Seele, und den Koran hat er noch nicht einmal gelesen, geschweige denn verstanden. Er verharmlost die Gefahr, die vom Islam ausgeht, und weiß nichts über die zwei Seelen, die im Herzen eines jeden gläubigen Moslems wohnen:  »Und nicht sind diejenigen Gläubigen, welche daheim ohne Bedrängnis sitzen, gleich denen, die in Allahs Weg streiten mit Gut und Blut. Allah hat die, welche mit Gut und Blut streiten, im Rang über die, welche daheim sitzen, erhöht. Allen hat Allah das Gute versprochen; aber den Eifernden hat er vor den daheim Sitzenden hohen Lohn verheißen.«  (Sure 4 Vers 97)


Es gibt nur einen erkennbaren Sinn in der Natur, das ist die Evolution: weil sie der Unsterblichkeit, Allwissenheit und Allmächtigkeit zur Realität zu verhelfen versucht.


Dem lieben Gott waren Gutmenschen so zuwider, daß er sie, nachdem sie vom Baum der Erkenntnis gegessen hatten und plötzlich wußten, was Gut und Böse ist, kurzerhand aus dem Paradies geworfen hat. Die meisten Christen verstehen den Sinn dieser Worte  nicht, und sie verstehen auch nicht, warum sie aufgrund ihres Gutmenschentums nicht im Paradiese weilen.


Es war von Anfang an klar, daß die Wirtschaft nur so lange Aufschwung nehmen kann, wie es krisensichere Exportländer gibt und gleichzeitig Menschen störungsfrei importiert werden können. Daß diese Krisensicherheit angesichts einer steigenden Weltbevölkerung zu keiner Zeit gegeben war, war von jedermann vorhersehbar. Und trotzdem haben uns diejenigen zehn Prozent, in deren Händen neunzig Prozent des Volksvermögens liegen, in ihrer Gier nach mehr bewußt und vorsätzlich in diese Krise gesteuert, und die Politik war dabei ihr williger Helfer. Daher hat die Demokratie nach nur siebzig Jahren ausgedient - wie im Alten Griechenland. Denn solange man Geld hat, kann jeder regieren. Wehe aber, wenn kein Geld mehr da ist, dann bleiben nur wenige übrig.


Es gibt Menschen, die die Relativitätstheorie immer noch anzweifeln, und die in ihrer Unkenntnis glauben, der Zeitunterscheid zwischen einem bewegten und einem stationären Beobachter würde beim Abbremsen wieder wettgemacht, womit die Zwillinge aus dem Zwillingsparadoxon wieder gleich alt wären, wenn der Losgeschickte aus dem Weltall zurückkehrt. Doch das ist mitnichten der Fall, denn die Uhr tickt beim Abbremsen wieder schneller, um am Ende wieder den Wert zu erreichen, der auf der Erde gilt. Während im bewegten Bezugssystem nur wenige Minuten verstrichen sind, sind auf der Erde im gleichen Zeitraum unter Umständen etliche Jahre vergangen. Hätten diese Leute recht, müßte die Uhr während des Abbremsens sogar schneller gelaufen sein als zuvor auf der Erde, um für geraume Zeit in die Vergangenheit zurückzukehren, von der aus sich die Gegenwart einholen ließe. Denn alles andere würde unweigerlich gegen das Kausalitätsprinzip verstoßen, wofür es bis heute keinen physikalischen Beweis gibt. Zeit ist eben etwas Relatives, sonst könnte man beim Abbremsen auf eine postulierte absolute Geschwindigkeit Null theoretisch beim Urknall landen. Doch das ist weder von der Erde noch vom Raumschiff aus möglich.


Es ist unnütz, über die Entstehung von Erdgas zu spekulieren. Entscheidend ist lediglich, daß gebundenes O=C=O durch die Verbrennung frei wird und sich in der Atmosphäre anreichert, egal, ob der Ausgangsstoff fest, flüssig oder gasförmig ist. Der O=C=O-Ausstoß ist nur das Symptom, die eigentliche Ursache liegt aber in der Verbrennung. Wer in einem bestimmten Zeitraum mehr Holz verbrennt als nachwachsen kann, trägt, auch wenn Holz als regenerativer Brennstoff gilt, genauso zur globalen Erwärmung bei wie Müllverbrennungsanlagen, die gediegenen Kohlenstoff in Form von O=C=O freisetzen. Was hingegen durch Vulkane freigesetzt wird, ist in langen Zeiträumen im Gleichgewicht mit dem, was die Ozeane aufnehmen und als Kalkstein oder Korallen wieder ausscheiden können. Dieses Gleichgewicht wird durch den zusätzlichen anthropogenen Ausstoß überschritten, sonst hätte die atmosphärische O=C=O-Konzentration seit Beginn des Industriezeitalters nicht zugenommen. Um dieses Gleichgewicht wieder zu erreichen, muß der anthropogene Ausstoß auf Null gesenkt werden, weil wohl kaum zu erwarten ist, daß der Vulkanismus in den nächsten zweihundert Jahren nachläßt. Um den anthropogenen Ausstoß zu senken, muß die Weltbevölkerung auf schätzungsweise weniger als 100 Millionen Menschen reduziert werden, die Naturvölker, die zum anthropogenen Ausstoß nichts beitragen, ausgenommen.


Die schwarz-rot-grünen Dumpfbacken tragen den Islamischen Staat mit Lichterketten nach Deutschland.


Wie dumm doch, die späte Einsicht von Joschka Fischer, der Europa für gescheitert erklärt. Das hätten andere, die klüger sind als er, ihm sogleich sagen können. Es wird aber nichts daran ändern, daß auch er zur Verantwortung gezogen werden wird, wenn die Zeit gekommen ist - für Versuche am Menschen.


Wer nicht rüstet, muß fühlen, und wer sich selbst verausgabt, kann nicht rüsten.


Ich halte die Bundeswehrgeneräle nicht für Männer, sonst hätte es nach allem, was in letzter Zeit rund um das Thema Verteidigungsfähigkeit und Innere Sicherheit passiert ist, schon längst einen Staatsstreich geben müssen. Stattdessen kümmert man sich mehr um das Thema Flüchtlinge, um von den eigentlichen Problemen abzulenken. Deutschland ist unfähig zur Demokratie!


Der Sturm auf die Bastille beginnt, wenn der Startschuß fällt.


Ein Scharia-Staat auf syrisch-irakischem Boden hätte verheerende Signalwirkung auf Europa. Er muß unter allen Umständen verhindert werden, notfalls durch Vertreibung all seiner Anhänger.


Muslime sind mir mittlerweile ein Greuel geworden, auch die Schläfer, für die die anderen die Kartoffeln aus dem Feuer holen.


Jeder Versuch, alles zu retten, wird am Ende darin münden, daß gar nichts mehr zu retten ist.


Allah kann man nicht aufhalten, es sei denn, man zerstört Mekka und löscht die Symbole des Islam aus.


Wer die Erlöse aus Ölexporten für Waffenkäufe mißbraucht, um damit terroristische Anschläge zu verüben, dem sollte man das Öl wegnehmen. Einen besseren Vorwand, sich der letzten Ressourcen zu bemächtigen, hat man nicht. Zumindest wäre der Spuk dann erstmal vorbei.


 Das Christentum schafft sich selbst ab - und merkt es noch nicht einmal.


Das Schicksal steht in den Genen.


Ich mag es nicht, wenn Leute mein Mitleid als Waffe gegen mich gebrauchen, und wenn sie damit nicht durchdringen, mir meinen »Reichtum« zum Vorwurf machen.


Zur Freiheit gehört auch die Freiheit, Waffen zu exportieren.


Rassistische Vorurteile gibt es nicht, es sei denn, man möchte in einem Atemzug den deutschen Dichtern und Denkern Immanuel Kant, Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Johann Gottfried Herder ihre Urteilskraft absprechen.


Feind ist, wer fremden Boden betritt.


Im Gödelschen Gottesbeweis ist bereits die erste Annahme falsch: »Entweder eine Eigenschaft oder ihre Negation ist positiv.« Das ist eine Abwandlung des durchaus logischen Satzes: »Wenn eine Aussage wahr ist, dann ist die gegenteilige Aussage falsch.« Bei Eigenschaften kann man diese Schlußfolgerung in bezug auf »positiv« oder »negativ« aber leider nicht ziehen, etwa: »Wenn eine Eigenschaft gut ist, dann ist die gegenteilige Eigenschaft schlecht.« Denn was gut und was schlecht ist, bestimmt allein unser Wertesystem. Es kann etwas schlecht sein, was wir nur für gut halten. Es unterliegt also rein der subjektiven Beurteilung, ob etwas gut oder schlecht ist, vor allem: Es kommt dabei auf den Standpunkt an, den man selbst einnimmt, und dieser ist nun einmal, wer wüßte es besser als Albert Einstein, relativ. Kurt Gödel lernte Albert Einstein 1942 kennen und hat mit ihm die Relativitätstheorie ausgiebig diskutiert. Also entweder ist die Relativitätstheorie falsch oder der Gödelsche Beweis. Die Wahrheit herauszufinden bleibt dem Leser selbst überlassen.


Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs wird umgeschrieben werden müssen, denn es waren zuerst die Amerikaner, die mitten im Frieden Massenvernichtungswaffen gegen die Deutschen zu entwickeln begannen, aufgehetzt von einigen jüdischen Physikern, denen es offenbar nicht schnell genug gehen konnte, Millionen von unschuldigen Menschen dem sicheren Tod zu überliefern. Zu den ersten, die um die Möglichkeit des Baus einer Atombombe seit 1939 wußten, gehörte die französische Forschergruppe um Frédéric Joliot-Curie, zu der auch der jüdische Physiker Lew Kowarski zählte. Er und Hans von Halban kauften im Auftrag der französischen Regierung nahezu die gesamten Weltbestände an Schwerem Wasser von der norwegischen Firma Norsk Hydro auf und verbrachten es später in die USA, womit den Deutschen auf Jahre hinaus die Möglichkeit genommen war, waffenfähiges Plutonium anzureichern. Obwohl Werner Heisenberg von dieser Möglichkeit wußte, verheimlichte er aus Gewissensgründen seine Kenntnisse vor den Nationalsozialisten und beschränkte sich auf die Entwicklung eines zu friedlichen Zwecken genutzten Atomreaktors. Er reiste dazu eigens zu seinem Physiker-Kollegen Niels Bohr nach Kopenhagen, um mit ihm den Verzicht auf die militärische Nutzung der Kernenergie zu besprechen. Niels Bohr indes, selbst Jude, verriet Heisenberg über Mittelsmänner an die Amerikaner, indem er die Deutschen fälschlicherweise beschuldigte, Nuklearwaffen zu entwickeln, was aus den obengenannten Gründen gar nicht möglich gewesen wäre. Es waren bezeichnenderweise wieder zwei jüdische Physiker, namentlich Albert Einstein und Leó Szilárd, die 1939, also Jahre bevor Deutschland den USA den Krieg erklärte und die Endlösung der Judenfrage ins Auge gefaßt hatte, den amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt zum Bau einer Atombombe aufstachelten. An dem ins Leben gerufenen Manhattan-Projekt waren wiederum drei ungarische Juden in führender Rolle beteiligt: Edward Teller, der Vater der Wasserstoffbombe, John von Neumann und Eugene Wigner. Die wissenschaftliche Leitung oblag dem jüdischen Physiker Robert Oppenheimer. Nur angesichts dieses Alptraums ist es zu erklären, daß Deutschland nicht umhin konnte, den Vereinigten Staaten von Amerika 1941 den Krieg zu erklären. Es galt zu verhindern, daß die Bomben über den Atlantik verfrachtet und auf deutschen Boden fallen sollten. Noch vor den Amerikanern diskutierten die Sowjets seit 1939 den Bau einer Atombombe und betrieben seit Mitte der 30er Jahre ein eigenes Atomprogramm, nach dessen Aufdeckung der deutsch-russische Nichtangriffspakt natürlich hinfällig geworden war.


Was soll schon Großes werden aus einer Generation, die als einzige Werte Homosexualität und Pädophilie vermittelt bekommt? Sie wird von der Vorsehung auf den Müll gekippt.


Durch logisches Denkvermögen haben Journalisten noch nie besonders geglänzt. Wenn das Kohlendioxid von 97 % der Forscher als Ursache des Klimawandels angesehen wird und der Mensch die Ursache des steigenden Kohlendioxidgehalts ist, so ist der Mensch doch auch Ursache des Klimawandels, oder?


Jeder darf nur nach seinen Taten beurteilt werden, nicht nach seinen Worten.


Jedes Land hat ein Recht auf eine eigene Währung - auch Deutschland.


Der Grund für die exorbitante deutsche Staatsverschuldung mag zum Teil darin begründet liegen, daß die zahlreichen Ethnien, die sich bei uns eingenistet haben, ihre Hypotheken und sonstigen Altlasten überwiegend an ausländische Banken entrichten, die das Geld zur weiteren Versteuerung vornehmlich einheimischen Bankkunden zur Verfügung stellen. Auf diese Weise füttert Deutschland durch seine Migranten fremde Staatshaushalte.


Es ist nicht einzusehen, warum Steuerhinterziehung eine Straftat sein soll. Die Banken, bei denen das Geld angelegt wird, verspeisen es schließlich nicht. Es wird weiterverliehen und kehrt voll versteuert ins Staatssäckel zurück, wenn auch nicht ins deutsche. Mit der gleichen Begründung müßte man auch alle Ausländer bestrafen, die ihr Geld über die grüne Grenze bringen, um zu Hause ihre Angehörigen zu versorgen. Letztere kaufen ihre Waren schließlich auch nicht in Deutschland, sondern geben es in ihrem Land aus, wo es in dann fremde Staatshaushalte gelangt. Nach dem im Grundgesetz verankerten Gleichheitsgrundsatz darf es eine solche Ungleichbehandlung aber nicht geben.


Der Euro ist der Einstieg zur Hölle. Dabei war er völlig überflüssig. Und denjenigen, dem er zur Last gelegt werden muß, feiert man noch für seine Lebensleistung.


Als Gemeinschaftswährung hat der Euro ausgedient. Er ist ein Räuber-Beute-System und trägt sehr wohl schuld an der derzeitigen Finanzkrise, weil erst durch ihn unterschiedlich starke Volkswirtschaften auf ein gleiches Niveau angehoben werden sollten, in dem die Schwachen nicht überleben können und daher Wettbewerbsnachteile erleiden, was in den betroffenen Ländern wiederum zu hoher Arbeitslosigkeit führt. Diejenigen Länder, die gedacht haben, sie könnten in diesem System bestehen, sind selbst schuld an ihrer Misere. Eine Rückkehr zu ihren nationalen Währungen ist für Krisenländer die einzige Chance zu ihrer Rettung, wenn sie nicht in ewige Schuldknechtschaft verfallen wollen.


Die Frage der alleinigen Kriegsschuld Deutschlands am Zweiten Weltkrieg ist völlig offen. Polen hat bereits eine Woche vor der internen Führerweisung zur Ausarbeitung eines Angriffskriegsplanes, nämlich am 26. März 1939, eine Teilmobilmachung seiner Streitkräfte eingeleitet. Polen wurde auch nicht aus dem Hinterhalt überfallen, weil Hitler bereits am 28. April 1939 den Deutsch-polnischen Nichtangriffspakt von 1934 formell gekündigt hat. Am 30. August, also einen Tag vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, machte Polen generalmobil. Man hat also von dem bevorstehenden Angriff gewußt. Auch eine polnische Kapitulation hat es niemals gegeben, sehr wohl aber ein deutsches Friedensangebot an die Westmächte vom 6. Oktober 1939, das »den historischen, ethnografischen und wirtschaftlichen Bedingungen entspricht


Am Zustandekommen eines Duells ist doch der Herausforderer maßgeblich schuld, und nicht der, der als erster zieht.


Niemand läßt sich auf eine Schlägerei mit zwanzig Gegnern ein, auch wenn er sich noch so stark fühlt. Nur den Deutschen traut man diese Torheit immer wieder zu.


Wenn man die Geschichte nach deutschen Angriffskriegen absucht, wird man nichts finden. Alle von deutscher Seite geführten Kriege waren entweder Befreiungs- oder Bürgerkriege.


Ein Staat muß sich ausschließlich durch Steuern finanzieren, niemals durch Kredite.


Nach dem geheimen Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Pakts, der auf Initiative der Sowjetunion zustande kam, waren die Aufteilung Polens zwischen dem Deutschen Reich und der UdSSR und die Zuteilung der baltischen Staaten,  Bessarabiens und Finnlands zu den jeweiligen Interessensphären sowie die Neutralität der UdSSR, falls Deutschland nach dieser Vereinbarung die Initiative ergreifen würde, bereits beschlossene Sache, noch ehe der Krieg ausbrach, und müssen daher als abgekartetes Spiel gewertet werden, so daß von einer alleinigen Kriegsschuld Deutschlands am Zweiten Weltkrieg kaum noch die Rede sein kann.


Es gibt die Liebe zwischen zwei Menschen, und der Sinn des Lebens kann nur sein, sie in die Ewigkeit hinüberzuretten, damit sie weiterlebe, während wir längst tot sind.


Warum habt ihr die Folter abgeschafft? Eine Zeugenaussage ist doch genausowenig wert. Sie läuft immer nur wie das Geständnis im hochnotpeinlichen Verhör auf die Lüge hinaus.


Kommt Zeit, kommt Reue.


Man soll nur die Leute an die Front schicken, die auch wissen, wie man eine Waffe führt.


Wer als Projektleiter ein Projekt in den Sand gesetzt hat, dem soll sofort ein zweites gegeben werden, weil er mit großer Wahrscheinlichkeit daraus gelernt hat und den gleichen Fehler nicht noch einmal begeht. Wer aber als Manager nach längerer Zeit des Fischens immer noch keinen Auftrag an Land gezogen hat, dem soll auch diese Möglichkeit genommen werden, da er ganz offensichtlich die fischreichen Gewässer nicht kennt.


Daß der IPCC gerade jetzt umfällt, wo die Klimaskeptiker wieder leicht Oberwasser bekommen, zeigt die ganze Wankelmütigkeit des menschlichen Geistes, bei dem das Hauptproblem der niedere IQ ist. Beide Effekte, der anthropogene CO2-Ausstoß und die Sonnenzyklen, haben nicht das geringste miteinander zu tun. Selbst wenn beide im Augenblick 180° phasenverschoben sind, so heißt das nicht, daß diese Phasenverschiebung auf Dauer so bleibt. Während nämlich die Sonnenaktivität durchaus wieder zunehmen kann, kehrt sich die CO2-Konzentration keinesfalls um. Und wenn beide Effekte sich überlagern, ist das wie mit Interferenzen. Es sind nicht die Wellentäler maßgeblich, entscheidend ist die Höhe der Wellenberge.


Die Aufforderung des Neuen Testaments »Liebe Deinen Nächsten« heißt objektiv gesehen nichts anderes als »Sei schwul.« Die ganze Jünger- und Apostelclique um Jesus herum ist, wie sich nach nunmehr 2000 Jahren äußerster Verschwiegenheit immer mehr herausstellt, nichts anderes als ein elender Verein von Homosexuellen gewesen, die es mit ihrem Gebot der Ehelosigkeit perfekt verstanden, Frauen aus ihrer Umgebung fernzuhalten.


Zu sagen: »Ich weiß keine Antwort, darum bin ich gläubig« ist nur eine feige Flucht in eine ungewisse Hoffnung.


Am besten ist es für die Entwicklung des Intellekts, sich mit seinen »politischen« Gegnern auseinanderzusetzen. Dabei gehört es durchaus zum guten Stil, auf sachliche Argumente persönlich zu reagieren und den »Beleidigten« zu spielen. Reagiert der »Angreifer« dann ebenfalls persönlich, indem er seine »Beleidigungen« zurücknimmt, hat er bereits verloren. Der Angegriffene kann sich dann damit rühmen, daß er den Angreifer in eine ihm unliebsame Rolle gedrängt hat, und die Auseinandersetzung ist beendet. Er bleibt rhetorischer Sieger. Dem Angreifer kann in solchen Fällen nur geraten werden, weiterhin sachlich zu argumentieren und auf die persönlichen Zurückweisungen des Angegriffenen nicht einzugehen. Während das »Opfer« immer neue Sachargumente über sich ergehen lassen muß, verliert die »persönliche« Verteidigung des Abwehrenden an Schwung, er kann keinen intellektuellen Nutzen daraus ziehen.


Der Islam gehört nicht zu Europa, sondern ist in Europa eingedrungen, zuerst kriegerisch und nach »Kapitulation vor dem Feind« durch Unterwanderung und friedliches Einsickern mit Beihilfe von Unterstützern aus den eigenen Reihen, d.h. durch Verrat. Denn niemand wollte den Islam in Europa wirklich, am allerwenigsten die katholische Kirche, jedenfalls nicht bis zum Einsetzen des Wirtschaftswunders, als Industrie und Kapitalismus, weil sie billige Arbeitskräfte brauchten, ihn billigend in Kauf genommen haben. Wer etwas anderes behauptet, kennt entweder die Geschichte nicht oder er versucht zu täuschen.


Man braucht nicht gegen andere zu kämpfen, solange man die Verräter im eigenen Lager nicht unschädlich gemacht hat.


Wer mit Hinweis auf die übrige Tierwelt die Homosexualität unter Menschen rechtfertigt, redet auch dem Mord unter Artgenossen das Wort.


Ob der Feigling biologisch wirklich im Vorteil ist, muß angezweifelt werden, da er sich Frauen gegenüber ja auch wie ein Feigling verhält. Wer nämlich eine Frau nicht anspricht, wird auch niemals ein Kind mit ihr zeugen.


Nur weil wir die Zusammenhänge nicht durchschauen, sind wir noch längst nicht berechtigt, ein Kausalitätsgesetz zu postulieren. Das, was wir vermeintlich als Kausalität interpretieren, ist nichts anderes als eine kontinuierliche Aufeinanderfolge von Wirkungen, die ihrerseits wiederum die Zunahme der Entropie reflektieren. Es gibt nichts außer der konstanten Energie und ihrer irgendwann vollständigen Umwandlung in Entropie. Auch die Zeit ist nur eine Umwandlung von Energie in Entropie. Kausalität und Zeit sind stets nur »räumliche« und »zeitliche« Momentaufnahmen einer Entropiezunahme.


Da die Zeit nichts anderes ist als eine Entropiezunahme, ist sie auch nicht umkehrbar, und sie hat ihren Ursprung bei der Entropie Null bzw. bei maximaler Energie. Das Ende der Zeit liegt folglich bei der Freien Energie Null. Durch diese zwei Eckpfeiler ist das maximal erreichbare Alter des Universums definiert.


Das Universum endet in einem Zustand, in dem es nur noch ausgedehnte Schwarze Löcher gibt, um die herum jeglicher Raum aufgehört hat zu existieren. Da es in diesem System nichts mehr gibt außer Ordnung in dichtester Kugelpackung, kann seine Entropie nicht mehr weiter zunehmen. Theoretisch könnte dieses System durch einen erneuten Urknall wieder anfangen zu existieren. Dazu müßte man allerdings die Kräfte kennen, die ein Schwarzes Loch zum Explodieren bringen.


An der Technik ist noch nie ein großer Künstler verlorengegangen.


Die den Tod verachten sterben früh. Nur der elende Feigling lebt lange. Wie mag er nur glauben, ob seiner Erbärmlichkeit Gnade vor dem Herrn zu finden?


Zwillinge führen niemals gegeneinander Krieg weil sie gleich sind , ungleiche Brüder hingegen sehr wohl.


Daß man die Entstehung des Menschen mit einem Gott in Verbindung bringt, ist an sich schon eine Majestätsbeleidigung, denn ein solcher Fehlgriff wie der Mensch kann gar nicht das Werk eines Gottes sein.


Für den Menschen haben Gut und Böse nur deshalb eine so hohe Bedeutung erlangt, weil ihre Auswirkungen ihn persönlich berühren. Für das Universum hingegen sind diese Begriffe ohne jegliche Bedeutung und bräuchten uns eigentlich gar nicht zu kümmern.


Die Deutschen haben aus den Judenpogromen ihrer NS-Vergangenheit und den Jahrtausenden davor, in denen die Menschheit unentwegt Kriege geführt hat, reichlich wenig bis gar nichts gelernt. Anstatt die Gunst der Stunde zu nutzen, daß sich die Lage nach dem Zweiten Weltkrieg ein wenig entspannt hat, versuchen Politiker aufs neue, Völker unterschiedlichster Herkunft und Religion unter ein Dach zu bringen, indem sie ihnen per Dekret ein friedliches Zusammenleben aufoktroyieren. Dies ist aber schon rein psychologisch zum Scheitern verurteilt, da der Mensch nicht gleich, sondern anders sein will und Völker sich auf ewige Zeiten auch kriegerisch miteinander messen wollen. So wie der Kommunismus gescheitert ist, wird auch die multikulturelle Weltanschauung und der Geist eines geeinten Europas scheitern. Solche Systeme funktionieren nur, solange man Geld in sie pumpt, und sie enden schlagartig, sobald die Staatsverschuldung ein Niveau erreicht hat, daß mit den notwenigen Sparmaßnahmen allgemeine Unzufriedenheit einkehrt und der Volkszorn sich gewaltsam entlädt. Diejenigen, das das willentlich und wissentlich herbeigeführt haben, werden es auch zu verantworten haben.


Der Genozid an den Deutschen wird nicht so offensichtlich begangen, daß es auffällt, aber er findet dennoch statt. Denn wenn man ein Volk auslöschen will, spielt es keine Rolle, ob man dies gewaltsam tut oder ob man es schleichend durch Vermischung mit volksfremden Einwanderern austilgt. Beide Prozesse sind irreversibel.


Ein Genozid kennt viele Gesichter. Man kann die Frauen - die naheliegendste Variante - gleichberechtigten und sie zur Arbeit antreiben oder alternativ das Einkommen des Mannes sukzessive immer weiter absenken, bis er alleine keine Familie mehr ernähren kann - die zweite Variante - oder - um auch diese Möglichkeit zu erwägen - man kann einem in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Volk gegen exorbitante Zinsen Notkredite verabreichen, um es ausbluten zu lassen. Man kann aber einfach auch nur ein Feuer anzünden.


Eine Frau hat nur eine Verpflichtung dem Staat gegenüber: entweder sie gebiert Kinder und muß damit keiner Erwerbstätigkeit nachgehen oder sie übt einen Beruf aus und erfüllt damit lebenslang eine ersatzweise Pflicht.


Die meisten Menschen können die Gegenwart nicht in die Zukunft extrapolieren. Sie merken Veränderungen erst, wenn sie schon eingetreten sind. Oder sie bemerken sie, sind sich aber noch nicht sicher, ob ihre Prognose auch stimmt. Man möchte sich schließlich mit seinen Aussagen nicht blamieren und wartet daher ab, bis man sich sicher sein kann. Sicher ist man sich immer, wenn ein Ereignis erst eingetreten ist.
Was ist nun das Besondere, was uns an der bayerischen Landeshauptstadt neuerdings anzieht oder umgekehrt eher verdrießt, ist es die zunehmende Vielfalt oder sind es die wachsenden sozialen Kontraste, die früher nicht existierten? Nur so ist die sinkende Attraktivität Münchens zu erklären, und dieses Phänomen ist auch nicht spezifisch für München.
Seit jeher war die Stadt ein Magnet für viele, die sich von ihr eine Verbesserung ihrer Lebenssituation erhofften. Wenn nun die Zahl derer, die sich etwas zu ihren Gunsten versprechen, im Verhältnis zu denen, die ihre Lebenssituation dem Durchschnitt angleichen müssen (weil's
»Geld nit auf da Wiesn wachst«), überproportional ansteigt, dann ist das Absinken des Niveaus nichts Ungewöhnliches, wie eine rein rechnerische Mittelwertbildung zeigt (die aber augenscheinlich von vielen nicht nachvollzogen werden kann). Extrapolation und Mittelwertbildung lernt man nur an einer höheren Schule. Auch wie man Mittelwerte verändern kann, weiß man mittlerweile: da geht es um reine Mechanik, wie uns die Physik lehrt. Man fertige ein Sieb bestimmter Maschengröße und lasse die kleinen Körner durchs Netz fallen. Danach liegt der Mittelwert der Korngrößen wieder deutlich über dem Durchschnitt. Auch das Verfahren des Goldwaschens (um es »positiv« auszudrücken) leistet in etwa das gleiche.


Es ist eine mehr als antideutsche Auslegung, die des Kammertürken Götz Aly, in der Mißgunst der Christen die Ursache für ihren Antisemitismus zu sehen. Man stempelt die Deutschen damit zu einem primitiven Volk ab, das nie die hohen Ideale des Rittertums durchlaufen hat, und unterstellt ihnen kollektiv niedere Beweggründe. Das mag die Denkweise der Sammelsuriumsdeutschen sein, denen auch Götz Aly angehört, dem Volk der Dichter und Denker aber wird ein solcher Abgesang keinesfalls gerecht. Seine Unverschämtheiten, die im Kainsmal der Deutschen gipfeln, sind allerdings verräterisch genug, ihn selbst  als einen zu entlarven, dem Ablehnung widerfahren ist und der es daher auf niederträchtige Art dem Land, das seinen Vätern einst Asyl gewährt hat, heimzahlen will und mit Undank lohnt.


Die Menschenrechte sind ein Werk Satans und führen die Menschheit kerzengerade ins Verderben. Wer diesen Einflüsterungen des Teufels folgt, hat seine Seele bereits verloren.


Veränderung beginnt mit heller Empörung und verläuft sich bei stillschweigender Duldung.


Christen glauben, daß Leben nicht zerstört werden darf. Dabei zerstört Leben sich ständig selbst.


Der Islam gehört zu Deutschland aber erst seit 1945. Er ist Teil der Wiedergutmachung an Israel.


Einen Friedensvertrag zwischen einem Sieger und einem Besiegten kann es nicht geben, da ein Vertrag eine wechselseitige Angelegenheit ist und nur freiwillig unter rechtlich Gleichgestellten abgeschlossen werden kann, also keinesfalls vom Sieger diktiert werden darf. Insofern war der Versailler Vertrag null und nichtig, seine Unterzeichnung durch Deutschland eine reine Kriegslist. Die Alliierten und die Achsmächte befanden sich 1939 immer noch im Kriegszustand. Die Wiederaufnahme der Kampfhandlungen mit dem Angriff auf Polen bedurfte also gar keiner Neuauflage einer Kriegserklärung und ist auch nicht als Überfall zu werten, insbesondere deswegen nicht, weil der Militärschlag schon im Vorfeld zwischen Hitler und Stalin abgekartet war und mit ihm gerechnet werden mußte.


Daß wir in Deutschland eine Demokratie haben, ist in den Bereich der Fabeln und Legenden zu verweisen. Wir haben, wie übrigens in andern Industrieländern auch, eine Diktatur des Weltjudentums im Sinne eines ausufernden Zinskapitalismus, der sich zur Aufrechterhaltung seiner Macht des Instrumentariums naiv-religiös motivierter Menschenrechte bedient und damit den Namen Gottes für seine Zwecke mißbraucht.


Es gibt nur das Sein und das Nichts. Entweder ist etwas oder es ist nicht. Sein kann nicht zu Nichts gemacht werden und Nichts nicht zu Sein. Das Seiende bleibt immer seiend und das Nichts immer Nichts. Es ist allerdings möglich, Seiendes aus Seiendem zu erschaffen, und umgekehrt auch, Nichts aus Nichts.


Einer Sache einen Sinn geben kann nur ein mit Absicht handelndes, denkendes Wesen. Tote Materie hat keinen Sinn. Selbiges gilt auch für niederes Leben. Es ist nicht die Absicht einer Pflanze, dort zu gedeihen, wo ausreichend Licht ist, sondern eine Folge davon.


Hätte Gott den Menschen mit Absicht erschaffen, hätte er ihn schon viel früher haben können und nicht erst eine Ewigkeit auf ihn warten müssen.


Was ist, hat keinen Grund. Beweis: Hätte das Sein einen Grund, müßte es aus dem Nichts entstanden sein. Da Seiendes aber nicht aus dem Nichts entstehen kann, weil das Nichts nicht Ursache für Etwas sein kann, kann das Sein auch keinen Grund haben.


Der Grund, warum etwas existiert, ist, daß es da ist.  Wenn es nicht schon immer da war, muß es entstanden sein. Es kann aber nicht etwas aus nichts entstehen, also muß alles, wenn auch in anderer Form, schon immer dagewesen sein. Was aber schon immer da war, das braucht man auch nicht nach dem Warum seines Entstehens zu fragen.


Ein Volk muß sich stets andere Völker zur Beute machen, und wenn es sich selbst dabei auffrißt – eine Form des politischen Kannibalismus.


Der Schlüssel zum Verständnis der Welt liegt in der Mathematik. Sie ist ein wahrhaft göttliches Geschenk.


Von den Menschenrechten profitieren allein die Juden, da sie kraft ihrer Religion zur Reinerhaltung ihres Blutes gezwungen sind. Allen anderen Völkern aber - den Heiden, wie sie im Alten Testament genannt werden - wird die Vermischung gepredigt, womit ihr Niedergang schließlich besiegelt ist.


Wenn man es recht besieht, haben die Menschenrechte zwar die nationalen Kriege ein wenig eindämmen können, vor allem durch das Vetorecht der Großmächte, aber dafür flammen allerorts Bürgerkriege auf. Der Bürgerkrieg aber ist der Kannibale unter den Kriegen.


Der Mensch hat ein natürliches Bedürfnis nach der einen, wahren Religion. Jeder Versuch, ihm verschiedene Religionen schmackhaft zu machen, verwirrt ihn nicht nur, ja er verstößt sogar gegen diese elementare Lebensregung. Daraus folgt: Völker müssen nach Religionen getrennt aufwachsen.


Gesetze dürfen niemals über dem Menschen stehen, sie müssen ihm dienen.


Eine Verfassung ist nichts Allgemeingültiges und für immer Verbindliches, sie kann jederzeit mit Volkes Mehrheit geändert werden. Ein Volk kann freiwillig zum Königtum zurückkehren oder sich zur Anarchie bekennen, ganz wie es ihm beliebt.


Demokratie ist die Diktatur der Menschenrechte. Ihr Zweck ist die weltweite Umsetzung des Kapitalismus zur Aufrechterhaltung der Ungleichheit. Sie hat mit Freiheit nur wenig zu tun.


Kein Mensch ist völlig ohne Schatten, wenn er in der Sonne steht.


Wenn zwei übereinander lachen, steht von Anfang an nicht fest, wer der größere Narr ist: der, der ausgelacht wird, oder der, der den anderen auslacht.


Wenn ich an unseren Bundespräsidenten denke, dann ist mir ein Verbrecher, der sein Verbrechen einsieht, lieber als einer, der kein Verbrecher ist, aber den Vorwurf bestreitet.


John Locke sagt: »Ein jeder hat das Recht, diejenigen, die das Gesetz überschreiten, in dem Maße zu strafen, wie es nötig ist, eine neue Verletzung zu verhindern.« Was aber, wenn es die Richter selbst sind, die das Gesetz überschreiten? Heißt das nicht, daß man sie kaltstellen muß, damit sie nicht weiter Unrecht sprechen können?


Die Leute von Sodom und Gomorra begriffen auch nicht, daß der Herr alsbald Schwefel und Feuer auf sie regnen lassen würde. So in etwa kommen mir die vor, die immer noch Zweifel an den Folgen des Klimawandels äußern.


Die Vereinigten Staaten von Europa wird es nicht geben, weil es keine europäische Sprache gibt.


Die Tat beweist die Schuld.


Unsere Welt ist Alptraum eines schizophrenen Gottes.


Was von der Rechtsverbindlichkeit internationaler Verträge zu halten ist, erschließt sich aus folgenden drei Urkunden, die dreimal durch Meineide bekräftigt wurden und das Papier nicht wert sind, auf dem sie geschrieben stehen. So unterzeichneten am 24. September 1941 das vertragsbrüchige Polen und die Tschechoslowakei die Atlantik-Charta vom 14. August 1941: "Die Regierungen ..., der Tschechoslowakei, ..., Polens, ..., haben von der Erklärung Kenntnis genommen, die der Präsident der Vereinigten Staaten und Premierminister Churchill für Seiner Majestät Regierung des Vereinigten Königreichs kürzlich abgegeben haben. Sie geben hiermit ihre Zustimmung zu den allgemeinen politischen Grundsätzen, die in jener Erklärung niedergelegt sind, (d.h. 'sie wünschen keinerlei territoriale Veränderungen, die nicht im Einklang mit den in voller Freiheit ausgedrückten Wünschen der betroffenen Völker stehen') und ihre Absicht bekannt, nach besten Kräften mit daran zu arbeiten, sie zu verwirklichen."

Am 1. Januar 1942 wurde von Polen und der Tschechoslowakei die Deklaration der Vereinten Nationen unterzeichnet, worin es in Artikel 13, Abs. 2 heißt: "Jeder Mensch hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen oder in sein Land zurückzukehren."

Am 2. August 1945 beschließen die drei Kriegsverbrecher Stalin, Truman und Churchill als Vertreter der drei Siegermächte auf der Potsdamer Konferenz, obiger Charta und Deklaration zum Hohne, die "ordnungsgemäße Umsiedlung verbliebener deutscher Bevölkerungsteile aus Polen bzw. den polnisch verwalteten Gebieten Deutschlands."


Rechtlich gesehen hat Deutschland 1939 keinen Angriffskrieg gegen Polen geführt, denn ein Angriffskrieg bezeichnet die Kriegsführung eines Staates, bei der dieser einen anderen Staat auf dessen Territorium angreift, ohne daß der Angreifer entweder von dem angegriffenen Staat vorher selbst angegriffen worden wäre, ... , oder der angegriffene Staat ... Teile seines Territoriums besetzt hält. Zum Beweis braucht man sich nur Landkarten Deutschlands vor 1918 und nach 1922 ansehen.


Wer heute Eurobonds zum Wohle Deutschlands anpreist, hat die Natur nicht verstanden. Eine Vermischung geht immer zu Lasten des wirtschaftlich Stärkeren. Nur Narren verschlechtern sich selbst.


Kein vernünftiger Mensch kann Migration in Ballungsräume wollen, außer linken Haßpredigern wie Joschka Fischer. Jeder hat an seiner Wohnung eine Tür, um anderen den Zutritt zu verwehren, und jedermann umgibt sein befriedetes Besitztum mit einem Zaun, damit es nur ihm gehöre. Kein Bauer will, daß seine Parzelle immer weiter zerkleinert wird, bis er schließlich zum Aufgeben gezwungen ist.  Nur die Politik hält sich nicht an diese Spielregeln und schleust täglich neue Menschen ein, und dies mit wirren Begründungen. Wen wundert es da, daß die Rechte der Linken den Krieg erklärt!


Was man sich einbrockt, das hat man auch in der Suppe.


Die Annahme, daß ein Bildungsangebot in Form von Sachleistungen in großem Stile angenommen werden könnte, ist eine typisch deutsche Naivität, denn sie geht davon aus, daß alle Menschen gleich bildungsbeflissen und -befähigt sind. Es ist aber Bildungshunger die wohl überwiegende Voraussetzung auch für Bildungsfähigkeit, denn wo Wissensappetitlosigkeit vorherrscht, dort kann man auch mit noch so großen Appetithappen keine Verzehrreize hervorrufen. Interesse liegt vielmehr in den kognitiven Anlagen des Menschen begründet, und wo diese fehlen, lassen sich mit noch so großen Förderungen keine Erfolge erzielen. Bildungswille ist selektiv bedingt, denn es werden immer wieder Menschen geboren, die außerordentlich bildungsbeflissen sind, und andererseits solche, denen dieses Merkmal völlig abgeht. Die erklärte Freimaurermeinung in Deutschland negiert anlagemäßig bedingte Einflüsse, indem sie einfältig behauptet, man bräuchte einem sozial schlecht gestellten Kind einfach nur ein entsprechendes Angebot zu unterbreiten, und schon würde das Ideal der christlichen Nächstenliebe Früchte tragen. Solche naiven Ansichten sind in der Regel religiös mitbeeinflußt. Es ist bewundernswert, wieviel Energie manche Menschen in ihre Ideale stecken, doch Berge versetzen kann der Glaube nicht. So gesehen wird die Gesellschaft auch in Zukunft zweigeteilt bleiben, und es wird Gute und Schlechte geben es sei denn, man findet ein Medikament, welches auch bei desinteressierten Kindern Bildungshunger hervorruft.


Ein Teil des Problems ist, daß Mathematiker nicht rechnen können.


Freiheit bedeutet auch Freiheit von der Religion.


Die Präimplantationstechnik erinnert an die Vergasung Behinderter durch die Nationalsozialisten. Begründet wurde sie mit der Wahrung des Erbguts. Was damals schon schlecht war, kann heute nicht gut sein. Man braucht dazu keinen Ethikrat, denn die Ethik hat sich nicht geändert. Ethisch wäre vielmehr, Erbkranke per Gesetz gar nicht erst zur Fortpflanzung zuzulassen, denn niemand besitzt ein natürliches Recht, auf Glück und Gesundheit anderer, und seien es nur seine eigenen Kinder, negativen Einfluß zu nehmen.


Sinn kann etwas nur haben, wenn es auch einen Grund gibt, etwas zu bezwecken.


Ich denke, also bin ich Gott.


Bayern hatte in seiner jüngeren Geschichte nie eine deutsch-tschechische Sprachgrenze. Diese ist erst das Ergebnis der Benesch-Dekrete, die in der Vertreibung von annähernd drei Millionen Menschen gipfelten. Zwischen Sudetendeutschen und Tschechen gab es in diesem Zeitraum kaum ethnische Überschneidungen. Überhaupt hat das heutige Bayern keine deutschen Außengrenzen, denn Österreich wurde von Bayern bereits 1156 durch Kaiser Friedrich Barbarossa abgetrennt.


Ein Mann tötet seine Feinde. Sie zu lieben ist homosexuelles Gerede.


Eine Entsorgungsfrage in Sachen Kernenergie gibt es gar nicht, denn die geht davon aus, daß es in dreihundert Jahren immer noch Menschen gibt. Das kann aber nach den gegenwärtigen Hochrechnungen nicht sein, es sei denn, ein Wunder geschieht.


Der Mensch neigt sehr zur Schizophrenie, denn wenn einer Fakten präsentiert, streitet man diese ab und behauptet frech: »Hier überwiegen ideologische Vorurteile«. Werden hingegen Vorurteile statistisch widerlegt, so heißt es: »Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.«


Einstein war kein Jude, jedenfalls nicht in patrilinearer Abstammung. Die Untersuchung seiner DNA hat ergeben, daß er die Haplogruppe E3b besaß, was auf karthagisch-hamitische Herkunft hindeutet, seine Vorfahren demnach dem Urvolk der Berber angehörten.


Wer Königin werden möchte, muß den König so nehmen, wie er ist, denn es gibt anderen.


Wie das Volk, so die Gesetze.


Wenn es sich nun bewahrheiten sollte, daß Homo sapiens und Neandertaler sich tatsächlich gekreuzt haben, dann wäre der Neandertaler keine eigene Menschenart, sondern lediglich eine ausgestorbene Menschenrasse gewesen. Das wiederum würde bedeuten, daß der Europide einen gemeinsamen Vorfahren nicht nur mit dem Afrikaner teilt, sondern auch mit dem Neandertaler, welcher sogar der für seine geistige Entwicklung ausschlaggebende Vorfahre war.


Zufall ermöglicht keine Freiheit, Zufall ist Freiheit: eine Freiheit, welche die Natur sich herausnimmt.


Was viele vergessen ist, daß im Falle einer Hyperinflation der Neuanfang im Unterschied zur jeder bisherigen Währungsreform sofort mit einer Masse von Alten, Kranken und Schwachen sowie einem Heer von schlecht ausgebildeten und für anspruchsvolle Tätigkeiten ungeeigneten Jungarbeitnehmern beginnt. Dadurch werden Sofortkredite nötig in einer Höhe, die keiner gewähren wird, weil sie von Anfang an nicht zurückgezahlt werden können.


Da faseln einige Anthropologen irgend etwas von den Wurzeln des Homo sapiens: eine Art Urknalltheorie des Menschen. Dabei hat unsere Art keinen Anfang, sondern geht nahtlos, wie übrigens auch der Neandertaler, aus dem Homo erectus hervor. Die erste faßbare Haplogruppe der mitochondrischen Eva ist leider bereits ausgestorben, folglich können über die Abspaltung des Afrikaners vom Europäer derzeit nur die wildesten Vermutungen angestellt werden.


Die Erforschung des menschlichen Stammbaums ist keineswegs abgeschlossen. So fehlen zwischen den ersten faßbaren Haplogruppen in Australien und der afrikanischen Urheimat des Menschen ganze 30.000 Jahre, in denen sich nicht eine Mutation ereignet haben soll. Wir können daraus nur schließen, daß beim Ausbruch des Tambora vor 70.000 Jahren der größte Teil der damaligen Menschheit hinweggerafft wurde. Einzig die Pygmäen in Zentralafrika und einige wenige Laufjäger der Khoisan haben diese Katastrophe überlebt.


Die Bajuwaren - oder wenigstens ein Teil von ihnen - sind ihrer Herkunft nach Goten. Die Funde von Unterhaching, die denen aus Norditalien zur Zeit Theoderichs des Großen sehr ähneln, beweisen es: Seide aus China, Edelsteine aus Indien. Solche weitreichenden Handelsverbindungen besaßen nur die Goten. Die altbayerischen Adelsgeschlechter, darunter die Faganen und Hahilinga, sind vermutlich sämtlich gotischen Ursprungs: Große blonde Männer mit sehr schönen Gesichtszügen und von unerschrockenem Mut, wie man sie in Bayern gelegentlich noch findet.


Das Ende unseres Planeten tritt weitaus früher ein, als es für manchen vielleicht den Anschein haben mag. Es kommt nicht erst, wenn die Sonne sich zu einem roten Riesenstern aufbläht, der sich über die Erdbahn hinaus ausdehnt. Sobald sich der Erdmantel, wie es bei unserem Nachbarplaneten Mars bereits heute der Fall ist, soweit abgekühlt hat, daß der Vulkanismus zum Erliegen kommt, wird schlagartig auch der Nachschub an Gasen aus dem Erdinnern eingestellt und der Planet kann seine Atmosphäre nicht länger festhalten. Dann werden die Ozeane verdampfen und die Atmosphärengase entweichen allmählich ins All, bis die Luft zu dünn zum Atmen ist und die dann einsetzende Abkühlung alles Leben auf Erden vertilgen wird.


Es heißt, der Glaube versetzt Berge. Ich aber sage euch, es ist die Rede, welche Berge versetzt.


Einzig der Mensch ist der Revolution fähig, alle anderen Arten unterliegen der Evolution.


Revolution ist besser als Evolution, denn bei der Revolution nimmt die Entropie ab, während sie bei der Evolution zunimmt.


Revolutionen kehren die Dinge um, machen sie reversibel. Die natürlichen Prozesse hingegen sind allesamt irreversibel.


Auch wer gar keine Rücksicht kennt, sollte sich dennoch gelegentlich umdrehen, um zu schauen, wie dicht die Feinde schon hinter ihm sind.


In der Natur setzt sich immer das Böse durch. Das erkennt man bereits daran, daß der, der den andern frißt, überlebt. Wenn man das zu Ende denkt, muß also derjenige, der einen Krieg gewonnen hat, immer der Böse gewesen sein. Daß derjenige, der einen Krieg beginnt, immer der Böse ist, folgt daraus nicht zwingend.


Kredit macht frei.


Wirtschaftswachstum muß es nur geben, weil die Zinsen dazu zwingen. Je mehr Waren und Dienstleistungen in Umlauf sind, desto mehr Geld kann gedruckt werden. Wenn das Zinswachstum aber das Wirtschaftswachstum einmal  übersteigt, entsteht das, was wir gegenwärtig die Finanzkrise nennen.


Wenn alles Geld dieser Welt verliehen wird, so macht das zunächst gar nichts, denn die Geldmenge bleibt konstant und ist lediglich anders verteilt, und man kann auch von geliehenem Geld gut leben. Notfalls muß der Geber eben ein bißchen warten, bis er sein Geld zurückerhält. Wenn aber alles Geld dieser Welt nur noch gegen Zinsen verliehen wird, fehlt schon zum nächsten Fälligkeitstermin Geld in Höhe ebenjener Zinsen und kann nicht in Umlauf gebracht werden, weil es ja nie da war, es sei denn, es wurde zwischenzeitlich gedruckt und denen gegeben, die sonst auf ihren Schulden sitzengeblieben wären. Seit es Währungen gibt, weiß man, welche Folgen es hat, Geld gegen Zinsen zu verleihen, und vielen Menschen wurde die Gier, durch Nichtstun Geld zu verdienen, schon zum Verhängnis.


Welchen Aufwand die Entwicklung einer Kernspaltungsbombe bedeutet, zeigt das Manhattan-Projekt in den USA, das war damals auch allen Physikern klar. Als sich später herausstellte, daß die Forschung am sogenannten Uranprojekt von den Deutschen alles andere als vehement betrieben worden war und man in der Schwäbischen Alb nur einen Kleinreaktor errichtet hatte, der niemals ausreichendes spaltbares Material hätte liefern können, spätestens dann mußte jedermann klar sein, daß die jüdischen Physiker Albert Einstein, Leó Szilard und Enrico Fermi, der zwar selbst kein Jude war, aber eine jüdische Frau hatte, ohne daß eine akute Gefahr bestand und nur auf Basis ungeprüfter Annahmen, bereits am 2. August 1939 die Amerikaner zum Bau einer Atombombe aufgerufen und damit den Tod von Millionen von Deutschen billigend in Kauf genommen hatten, noch ehe am 1. September 1939 der Angriff auf Polen erfolgte und lange bevor am 20. Januar 1942 über die Endlösung der Judenfrage entschieden worden war.


Die Kunst des Währungshütens besteht darin, den schmalen Grad zwischen Inflation und Deflation genau auszupendeln. Die stets nur von Inflation geprägte Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre zeigt, daß der beschrittene Weg falsch war.


Hilfeleistung muß durch Freunde geschehen. Wer keine Freunde hat, dessen Freund kann auch der Staat nicht sein.


Es ist besser, diejenigen liegenzulassen, die nicht mehr mitkommen, als das ganze Heer zu gefährden.


Der Gute soll sich gut fühlen und der Schlechte schlecht, aber es kann nicht sein, daß der Schlechte sich gut fühlt und der Gute schlecht.


Als die Germanen im 4. und 5. Jahrhundert n. Chr. über die Donau in das von Kelten besiedelte Bayern eindrangen, welches damals Land der Bojer hieß, änderten sie den Namen des Landes nicht, welches sie betraten, sondern nahmen ihn in ihr Wortgut auf. Aus den Boiern wurden die Baiern, wie bei Aventinus geschrieben steht. Die Kelten wanderten daraufhin nach Frankreich aus oder sie vermischten sich mit den Germanen, denn noch heute fließt viel keltisches Blut durch bayerische Adern.


Was Darwin noch nicht wußte ist, daß jeder Selektion eine Phänotypenselektion vorausgeht. So steigt auch ganz ohne jede Zuchtauswahl die Zahl der Homozygoten mit jeder Generation an, während die der Heterozygoten von Generation zu Generation zurückgeht. Die Unordnung nimmt durch die Vererbung also ab, da ein geordneteres System entsteht, in dem Kreuzprodukte von Mal zu Mal seltener auftreten. Erst durch die eigentliche darwinistische Selektion, die stets zu Lasten eines oder mehrerer Phänotypen geht, wird am Ende wieder der Heterozygote bevorzugt. Der Mischling ist also, ganz im Einklang mit einer Normalverteilung, der am besten Angepaßte, was insofern mit der Natur in Einklang steht, als die Entropie, nicht wie in einer idealen Welt, zunehmen muß.


Als Gott die Welt erschuf, war alles noch in perfekter Ordnung, und alles war durch ihn geregelt. Doch der Mensch war irgendwann mit der göttlichen Ordnung nicht mehr zufrieden, er wollte sich durch ihn nicht länger bevormunden lassen, weil er glaubte, mit sich und der Welt besser umgehen zu können, und er wollte endlich frei sein. Also schenkte Gott ihm in seiner unendlichen Güte die Freiheit, obwohl er ihn auf deren Gefahren in aller Deutlichkeit hinwies. Doch der Mensch hielt beharrlich an seinem Wunsche fest, wohl wissend, daß er mit sich und der Freiheit nicht umgehen konnte. Seitdem ist er für alles selbst verantwortlich, und Gott mischte sich nicht länger in seine Angelegenheiten. Dies ist der Grund, warum die Unordnung in der Welt beständig zunimmt und der Mensch nicht mehr gerettet werden kann es sei denn, er gibt seine Freiheit auf und legt sie zurück in Gottes Hände.


Es ist noch nie ein Schiff gesunken, welches keinen Kapitän hatte.


Das Leben kann nicht völlig ohne Sinn sein, denn sonst würde man es freiwillig beenden. Es kann also nur die Lust sein, die uns am Leben erhält und die auch das elendste Dasein noch sinnvoller macht als den Tod. Auch wer seinen Körper längst nicht mehr gebrauchen kann, vermag noch in geistigen Genüssen sein Entzücken zu finden.


Die wohl feigste Ausrede für das vereinigte Europa ist der Hinweis auf die erhöhte Kriegsgefahr durch wechselseitige innereuropäische Beistandspakte, womit bereits zweimal schlechte Erfahrungen gemacht worden sind. Wenn nämlich der Frieden durch Verzicht auf Wohlstand und Elite erst erkauft werden muß, dann ist ein solcher Frieden von wenig Wert, weil der Zustand des wirtschaftlich und geistig Ausgebluteten dem des körperlich Ausgebluteten nicht unähnlich ist.


Altwerden ist eine Strafe Gottes zu Lebzeiten, ein Fegefeuer der inneren Reinigung vor dem endgültigen Abschied.


Tot ist erst, wem auch die Lust keine Lust mehr bereitet.


Welche Zahl mag in der Natur wohl die heiligste sein? Ist es die 0, die unser Dezimalsystem erst ermöglicht hat? Oder die 2, auf der das binäre System beruht und nach dem alle Computer funktionieren? Die 5 kann es nicht sein, auch wenn unsere Hand fünf Finger hat, und auch nicht die 3, selbst wenn die heilige Dreifaltigkeit etwas anderes dazu meint. Es ist auch nicht die 7, wenngleich man am siebten Tage ruhen sollte, und gleichwohl nicht die 9, auch wenn es neun Planeten gibt und die Astrologen dagegen Sturm laufen werden. Die in der Natur heiligste Zahl ist die 4, weil auf ihr die Gesetze der Vererbung beruhen, die Leben erst ermöglicht hat. Auf der Zahl 4 basiert das am besten funktionierende System, das wir kennen, die Evolution, die den Mendelschen Regeln gehorcht.


Kein Geheimnis der Welt ist so geheim, daß es nicht gelüftet werden könnte.


Die Welt besteht aus vier Grundkräften: der elektromagnetischen und der Gravitationswechselwirkung sowie der starken und schwachen Wechselwirkung. Dazu kommen im wesentlichen drei Elementarteilchen: Neutronen, Protonen und Elektronen. Es gelten des weiteren der Massen-, Impuls- und Energieerhaltungssatz sowie der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik. Die Masse unterliegt dem Newtonschen Trägheitsgesetz und es gilt der Satz von der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. Neben Materie gibt es noch ein elektromagnetisches Spektrum, und für Licht gilt das allgemeine Relativitätsprinzip. Energie läßt sich auf diskrete Zustände verteilen und liegt in Einheiten des Planckschen Wirkungsquantums vor. Das ist beinah alles, was die Welt ausmacht; alles andere leitet sich daraus ab oder läuft gewissermaßen von selbst ab, nach dem Kausalitätsgesetz. Und wo dieses nicht gilt, bestimmt der Zufall das Geschehen. Es gibt keinen Anfang und kein Ende. Das Weltall kann nicht größer sein, als Licht sich seit seiner Entstehung ausbreiten konnte. Man braucht für weitere Erklärungen keinen Gott anzunehmen und kann ihn aus Gründen des  Kausalitätsprinzips auch nicht postulieren.


Der Sinn des Lebens kann nur sein, nach unbegrenzter Lust zu streben, denn auch das ewige Leben würde keinen Sinn ergeben, würde es nicht in unendlicher Lust zugebracht. Während sich die Sinnfrage beim ewigen Leben nicht stellt, wird sie beim vergänglichen desto dringlicher, je absehbarer dieses seinem Ende zugeht.


Eine Beschwerde wird am besten dadurch abgewehrt, daß man den Spieß umdreht und sich nach Art eines Ablenkungsmanövers, indem man etwa ein eng verwandtes Thema aufgreift, über den Beschwerdeführer selbst beschwert. Dieser wird dadurch in die Defensive gedrängt und trägt nun selbst die Last des Gegenbeweises.


Der Mensch ist in seinen Grundzügen polymorph. Populationen mit überwiegend gleichen Polymorphismen nennt man Rassen. Individuen sind solche, die nicht in allen Polymorphismen übereinstimmen.


Das größte Selbstbewußtsein haben die Mittelmäßigen. Sie wissen, daß sie nicht ganz unten angesiedelt sind, und sie sind überzeugt davon, auch noch mit den Guten mithalten zu können.


Man macht es sich ein wenig zu einfach, wenn man Treulosigkeit und Ehebruch den Genen zuschreibt. Im Grunde unterliegt der Ehebrecher den Verführungen des anderen Geschlechts wie bei jeder anderen Versuchung. Aber auch sonst verhält es sich bei ihm wie mit jedem anderen Betrüger. Der Betrug geschieht vorsätzlich, also aus rationaler Überlegung heraus, und auch hierbei wähnt sich der Betrüger in dem Glauben, nicht ertappt zu werden. Und wie bei gewöhnlichen Betrugsdelikten sind Treulosigkeit und Ehebruch Ausdruck einer niederen moralischen Gesinnung, egal, welche Ausreden dafür gebraucht werden.


Falsch ist die Ansicht, daß die Schlacht bei Hastings 1066 ein französischer Sieg über die Angelsachsen war. Bekanntlich war Wilhelm der Eroberer Normanne, und zum Zeitpunkt der Schlacht hatten sich die Normannen längst aus der französischen Umklammerung gelöst. Richtig ist vielmehr, daß die Normannen England eroberten, und daß die Normandie seitdem englischer Territorialbesitz war.


Falsch ist auch die Ansicht, daß Gottfried von Bouillon, der 1099 in der Schlacht bei Askalon über die Fatimiden triumphierte, einen französischen Sieg herausgefochten habe. Gottfried von Bouillon stammte väterlicherseits von den Grafen von Boulogne ab, einem Seitenzweig der Grafen von Flandern, während er sich mütterlicherseits von der Ardennergrafen herleitete, genauer gesagt von Wigerich, dem Pfalzgrafen von Lothringen. Durch seine Abstammung von Karl dem Kahlen und dessen Gemahlin Judith aus einer Seitenlinie floß nicht nur fränkisches, sondern auch Welfenblut in seinen Adern. Schließlich war er mit Alfred dem Großen, dem König der Angelsachsen, verwandt und leiblicher Nachfahre der Mathilde Billung von Sachsen. Französisches Blut floß zu keiner Zeit durch seine Adern.


Der Homo Sapiens, so wie er aus Afrika kam, besaß noch ein ziemlich unterentwickeltes Gehirn. Erst durch die Vermischung mit dem Neandertaler (ganz gesichert ist diese Erkenntnis allerdings nicht) erbte er von diesem das Microcephalin-Gen, welches ausgerechnet für die Entwicklung des Gehirns verantwortlich ist. Der Neandertaler ist ausgestorben, sein Gehirn aber lebt fort, im heutigen Menschen. 70 Prozent der Menschheit tragen dieses Erbgut des Neandertalers in sich. Besonders häufig kommt diese Mutation in Europa und den angrenzenden Gebieten vor, in Afrika dagegen deutlich seltener.


Auch wenn in Artikel 231 des Versailler Vertrages die alleinige Kriegsschuld des Deutschen Reichs und seiner Verbündeten festgeschrieben wurde, so geschah die Unterzeichnung durch die deutsche Delegation dennoch unter Protest und war auf äußeren Druck veranlaßt. Der Friedensvertrag von Versailles ist kein Vertrag, der auf freiwilliger Basis und unter gleichberechtigten Partnern zustande gekommen wäre. Die Bedingungen des Vertrages lieferten dem Dritten Reich einen Grund, den Zweiten Weltkrieg zu eröffnen. Die Schuldfrage relativiert sich also gerade im Hinblick auf diesen Artikel. Mit der anfänglichen Gebietseinverleibung Elsaß-Lothringens und Eupen-Malmedys im Westen wurden lediglich die zu Unrecht geleisteten Reparationszahlungen wieder ausgeglichen. Die im Osten zwangsweise abgetretenen Gebiete in Oberschlesien und Westpreußen forderten ebenso Kriegshandlungen gegen Polen heraus.


Daß auch Einstein sich geirrt hat, beweist der folgende Satz von ihm: »Nichts kann existieren ohne Ordnung - nichts kann entstehen ohne Chaos.« Bekanntlich heißt das griechische Wort Chaos auf deutsch Unordnung. Nun nimmt aber die Entropie, d.h. die Unordnung, und damit das Chaos, zu. Wenn aber das Chaos der physikalische Endzustand ist, dann kann dieser Zustand nicht aus sich selbst hervorgegangen sein, sondern das Chaos kann nur aus seinem Gegenteil, dem Kosmos, entstanden sein. Am Anfang war also der Kosmos, und nicht das Chaos, wie Einstein fälschlich glaubte.


Wenn am Anfang des Universums die gesamte Masse des Raumes in einem Punkt konzentriert war, dann war dies sozusagen der Zustand größtmöglicher Ordnung, denn der gesamte übrige Raum war leer. Als die Masse anfing, sich gemäß dem Gesetz der Entropie gleichmäßig über den zunächst leeren Raum zu verteilen, nahm damit auch die Entropie zu. Damit nun die Entstehung des Universums logisch erklärt werden kann, muß die Ausdehnung der Galaxien über den gesamten Raum einer größeren Entropiezunahme entsprechen als die Zunahme an Ordnung, die entsteht, wenn kosmischer Staub sich unter dem Einfluß der Gravitation zu Galaxien zusammenzieht und sich innerhalb der Galaxien zu Sternen ballt. Auf diesem Prinzip beruht das ganze Geheimnis der Schöpfung. Hierfür muß lediglich angenommen werden, daß das Weltall von endlicher Ausdehnung ist, d.h. ein abgeschlossenes System bildet, in dem die Energie konstant ist.


Die Blutgruppe B dürfte stammesgeschichtlich die älteste sein, da Gorillas nur diese Blutgruppe haben. Die zweitälteste Blutgruppe wäre dann A, die erst bei jüngeren Affenarten, u.a. auch beim Schimpansen auftritt, dem nächsten Verwandten des Menschen. Die jüngste Blutgruppe ist die Blutgruppe 0, die teilweise auch schon beim Schimpansen auftritt, bei allen anderen Primaten jedoch fehlt. Die Blutgruppen A und B sind zwar gegenüber 0 dominant, aber die Blutgruppe 0 besitzt die Eigenschaft, daß sie mit sich selbst gepaart immer nur die Blutgruppe 0 hervorbringt, was bei den anderen nicht der Fall ist. Dies hat ihr in etlichen Teilen der Welt einen erheblichen Selektionsvorteil verschafft. In Südamerika und Australien, den von Afrika genetisch entferntesten Regionen, ist die Blutgruppe B bereits ausgestorben, nach Europa wurde sie wohl erst durch die Völkerwanderung wieder eingeschleppt.


Es zeigt sich, daß in den Regionen der Erde, wo die Großen Menschenaffen leben, der Gorilla in Zentralafrika, Orang Utan und Gibbon in Südostasien, auch die Blutgruppe B unter den dortigen Menschenrassen am häufigsten vertreten ist, was auf eine engere Verwandtschaft schließen läßt als zum Schimpansen, bei dem die Blutgruppe B nicht auftritt.


Der älteste Rhesusfaktor ist der heute nur noch in Afrika vorkommende Haplotyp cDe. Weltweit hat sich der in Asien  häufigste Rhesusfaktor CDe durchgesetzt, der sich auch auf Europa und Amerika ausgebreitet hat. In Sibirien ist als weitere Mutation des afrikanischen Rhesusfaktors der Haplotyp cDE entstanden und von den dort ansässigen Gruppen nach Amerika getragen worden, wo heute sein hauptsächliches Verbreitungsgebiet ist. Da der asiatische und der amerikanische Rhesusfaktor gegenüber dem afrikanischen dominant sind, ist letzterer in Asien, Europa, in Ozeanien und in der Neuen Welt so gut wie ausgestorben. Die beiden Mutationen können aber erst entstanden sein, nachdem die Sahara zur Wüste geworden war und den Süden Afrikas vom Rest der Welt isoliert hat. Noch älter dürfte der ebenfalls in Afrika entstandene europäische Haplotyp cde sein, dessen Träger als rhesus-negativ bezeichnet werden und der nur noch in den Rückzugsgebieten Europas, nämlich bei den Basken und Sarden, in signifikanten Anteilen vorkommt. Er war wohl begrenzt auf die Megalithkulturen Westeuropas und Nordafrikas. Das heißt aber auch, daß Europa einschließlich des Nahen Ostens und Kleinasiens früher besiedelt worden sein muß als das übrige Asien.


Die Milchwirtschaft ist eine Errungenschaft der Germanen. Alle anderen Rassen zeigen eine mehr oder minder starke Laktoseintoleranz, d.h. sie vertragen im Erwachsenenalter keine Milchprodukte. Beinahe allen Germanen gemein ist die autosomal-dominant vererbte Mutation des LTC-Allels auf dem Chromosom 2. Gerade dieser Umstand, sich von eiweißreichen Milchprodukten ernähren zu können, sicherte den Germanen einen einzigartigen Überlebensvorteil gegenüber allen anderen Rassen der Erde, indem die Evolution sie mit außergewöhnlichen Körperkräften ausstattete. Eine Sekundärfolge dieses genetisch bedingten Vorzugs, sich eiweißreich ernähren zu können, war eine bessere Entwicklung des Gehirns und damit auch ein geistiger Vorsprung vor allen anderen Rassen.


Es ist so gut wie ausgeschlossen, daß eine so umwälzende Erfindung wie die des Rades an verschiedenen Stellen der Erde gleichzeitig gemacht wurde. Die Idee der Rollen und des Rades kann nur dort geboren worden sein, wo durch den Transport schwerer Lasten ein Nachdenken über ein verbessertes Beförderungsmittel eingesetzt hat. Da die ältesten Bauwerke Megalithbauten sind, kann das Rad nur von dort kommen, wo diese zuerst errichtet wurden, nämlich in der Bretagne und in England.


Auch wenn die ersten Hinweise auf Segelschiffe in Ägypten zu finden sind, so reichen Einbaum- und Paddelfunde in Nordeuropa bis etwa 7000 v. Chr. zurück und sind damit bedeutend älter. Auf keinen Fall also kann man die Erfindung des Schiffs den Ägyptern zuschreiben.


Auch wenn man die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand nicht als Kriegsgrund anerkennt, so trifft die Schuld am ersten Weltkrieg jedenfalls nicht Österreich-Ungarn. Sieht man umgekehrt einen ausreichenden Kriegsgrund gegeben, so zeichnet allerdings auch Serbien nicht verantwortlich. Wenn das Attentat in Sarajewo ein Recht auf Vergeltung einschloß, so durfte sich Rußland nicht auf seiten des Täters stellen, indem es mit diesem eine Komplizenschaft einging. Dabei ist auch entscheidend, ob der Beistandspakt zwischen Serbien und Rußland bereits existierte oder ob das Bündnis erst nach der Kriegserklärung eingegangen wurde. Im Falle eines Kriegsgrunds, und daß das Bündnis erst nachträglich zustande kann, trifft Rußland die Hauptschuld am ersten Weltkrieg, da es ja von einem Bündnis zwischen Deutschland und Österreich wußte und die Eskalation bewußt provozierte. Deutschland trifft eine Mitschuld am ersten Weltkrieg nur dann, wenn Österreich-Ungarn sich mit seiner Kriegserklärung an Serbien ins Unrecht gesetzt hat.


Entscheidend für die Eröffnung von Kriegshandlungen ist nicht der Tag der Kriegserklärung, sondern der Tag der Mobilmachung. Im ersten Weltkrieg machte Frankreich einen Tag vor der erfolgten Kriegserklärung durch Deutschland mobil. Unverrückbares Kriegsziel seit den ersten Kriegstagen war dabei die Rückgewinnung des im Westfälischen Frieden zugesprochenen und im Krieg von 1870 wieder verlorenen Elsaß-Lothringens. Da etwas zurückgewonnen werden sollte, was rechtlich gar nicht zustand, weil es bereits im Vorfrieden von Versailles abgetreten worden war, war neben Rußland Frankreich der hauptsächliche Aggressor.


Durch die Niederlage im Deutsch-Französischen Krieg von 1870, den Frankreich unter fadenscheinigen Gründen begonnen hatte, mußte es billigerweise die 1552 annektierten Gebiete in Nieder-Lothringen wieder abtreten. Der ursprüngliche Zustand wäre damit eigentlich wiederhergestellt gewesen.


Nach dem Tode August des Starken mischte sich Frankreich in polnische Thronfolgeangelegenheiten ein und erklärte Habsburg und Rußland den Krieg, weil es seinen Kandidaten nicht durchsetzen konnte. Ludwig XV. wollte seinem Schwiegervater Stanislaus Leszczynski zur Krone verhelfen, obwohl August III. von Sachsen bereits regierender König von Polen war. Nur gegen Abtretung von Lothringen erklärte sich Frankreich bereit, der Königswahl nachträglich zuzustimmen. Nach dem Wiener Vorfrieden von 1735 mußte Karl VI. aufgrund der momentanen Schwäche des Reichs Franz Stephan von Lothringen zum Verzicht auf sein Herzogtum überreden, damit 1738 endgültig Frieden einkehren konnte. Als Belohnung stellte er ihm die Heirat mit seiner Tochter Maria Theresia in Aussicht und damit die Kaiserkrone. Der erzwungene Gebietsverlust Lothringens war also der Preis, den das Reich bezahlen mußte, um sich den Frieden in einem von Frankreich begonnenen Kriege zu erkaufen. Seine räuberische Erpressung begründete Ludwig XV. damit, daß er Stanislaus Leszczynski für die entgangene polnische Krone entschädigen wolle, legte aber im Vertrag von Anfang an fest, daß die erhaltenen Gebiete nach dessen Tod an Frankreich fallen sollten.


Als der lothringische Herzog Karl IV. 1631 ein Heer zur Unterstützung Kaiser Ferdinands II. entsandte, ergriff Kardinal Richelieu aus Angst, das Reich könne aus einem Friedensschluß mit Schweden Vorteile ziehen die Gelegenheit beim Schopf, um 1632 feindlich in Lothringen einzufallen und das Blatt noch einmal zu wenden. Das Bündnis gegen Deutschland zwischen dem katholischen Frankreich und dem protestantischen Schweden kam jedoch erst 1935 durch den Vertrag  von Wismar zustande, so daß die Einmischung Frankreichs in innerdeutsche Angelegenheiten weitgehend auf einem Alleingang beruhte. Vielmehr hätte Frankreich als katholisches Land Stellung auf seiten des Reichs beziehen müssen. Es besaß auch keine Veranlassung, sich in innerlothringische Nachfolgeregelungen einzumischen, da diese es nichts angingen. Zur Unterzeichnung des Vertrages von Saint-Germain-en-Laye am 2. April 1641, mit dem Karl IV. sein Herzogtum als französisches Protektorat zurückbekam, besaß dieser weder eine kaiserliche Vollmacht noch eine rechtliche Befugnis, womit auch dieser Vertrag rechtsunwirksam war.


Der Vertrag von Chambord 1552 der deutschen Fürstenopposition um Moritz von Sachsen gegen Karl V., mit dem Teile Lothringens, insbesondere die Freie Reichsstadt Verdun, Metz, Toul und Cambrai, gegen eine geringe Geldzahlung an den französischen König Heinrich II. verschleudert wurden, war von Personen unterzeichnet, die dafür weder eine Vollmacht noch eine Legitimation besaßen. Auch wenn Frankreich damals die momentane Schwäche des Reichs ausnutzen konnte, so gehört Elsaß-Lothringen doch rein rechtlich gesehen zu Deutschland.


Als der deutsche König Otto II. im Jahr 977 Karl, den Bruder des westfränkischen Königs Lothar, der entgegen karolingischen Gepflogenheiten von der Thronfolge ausgeschlossen worden war, mit dem Herzogtum Nieder-Lothringen belehnte, erhob Lothar als der Erstgeborene Ansprüche auf dessen Herzogtum, wie sie schon sein Vater gestellt hatte. Obwohl Lothar im Friedensschluß von Margut-sur-Chiers 980 Otto II. Lothringen endgültig zugesichert hatte, verfolgte er nach Ottos Tod 983 seine lothringischen Ziele weiter und besetzte 984 Verdun. Was ihn zu diesem Vertragsbruch verleitete, wissen wir nicht.  Offenbar glaubte er sich aber in seinen Zusagen nur Otto gegenüber verpflichtet, nicht jedoch seinem Nachfolger.


Wohl in der Annahme, die Witwe des Herzogs Giselbert von Lothringen geheiratet zu haben, eine Schwester Ottos des Großen, verfiel Ludwig IV. der Überseeische 939 der Idee, Lothringen an sich zu bringen, zumal dort auch kein mündiger Nachfolger vorhanden war. Nachdem Otto I. nach Niederschlagung des fränkisch-lothringischen Aufstandes gegen Ludwig zu Felde gezogen war und ihn bis nach Burgund verfolgt hatte, verzichte Ludwig 942 im Frieden von Visé auf Lothringen und suchte den Ausgleich mit dem Schwager sowie bei ihm um Rückhalt gegen den bedrängenden Robertiner Hugo den Großen. Noch 946 erwies sich Otto der Große als einziger Garant des westfränkischen Karolingers. Das heutige Frankreich war damals gewissermaßen Königreich von Ottos Gnaden.


Obwohl 898 von Zwentibold, dem Sohn Arnulfs von Kärnten, abgesetzt, erklärte sich Reginar Langhals, dem designierten Franken Gebhard zum Trotz, im Jahr 900 zum Herzog von Lothringen. Nach dem Tode Ludwigs des Kindes 911 huldigte er als einziger dem westfränkischen König Karl dem Einfältigen, und nicht Konrad I., dem gewählten Nachfolger im Ostfrankenreich. In drei Feldzügen, 912 und 913, versuchte Konrad vergeblich, sich Lothringen zurückzuerobern. Obwohl Konrads Nachfolger Heinrich I. gegen die Anerkennung als ostfränkischer König im Vertrag von Bonn 921 die Oberhoheit über Lothringen an den westfränkischen Karolinger abtrat, wurde er bereits 923 von Reginars Sohn und Nachfolger Giselbert, der 919 von Karl dem Einfältigen abgefallen war, wieder ins Land gerufen. Im Besitz Lothringens, verlieh Heinrich Giselbert im Jahr 928 die Herzogswürde, indem er ihm seine Tochter zur Frau gab. Zwischen 911 und 924 blieb das Herzogsamt in Lothringen unbesetzt.


Nach dem Tode Ludwigs des Stammlers wäre das gesamte westliche Frankenreich rechtmäßig an das ostfränkische übergegangen, da die beiden Söhne Ludwigs  aus der gelösten ersten Ehe, Ludwig und Karlmann, nicht erbberechtigt waren und der Sohn aus zweiter Ehe, Karl der Einfältige, erst posthum zur Welt kam. Nur vorbehaltlich der Abtretung des westlichen Lothringens, welche 880 in Ribemont vertragliche Wirklichkeit wurde, verzichtete Ludwig der Jüngere zugunsten der beiden Söhne Ludwig des Stammlers auf die Nachfolge im westlichen Frankenreich. Karl der Einfältige hingegen konnte sich an diesen Vertrag schon bald nicht mehr erinnern, als er nach dem Erlöschen der ostfränkischen Karolinger 911 in Lothringen einfiel, obwohl dort mit Konrad I. bereits ein neuer König gewählt war.


Gerade Karl der Kahle, der sich nach dem Tode Lothars II. über das nähere Erbrecht von dessen Bruder Ludwig II. hinweggesetzt hatte, glaubte sich in der Erbschaft Ludwigs nachgerückt, als er dessen Kaiserkrone erlangte. Er übersah dabei aber völlig, daß jener Kaiser gemäß der Prümer Teilung von 855 nur noch über Italien gebot, was ihn wohl auf die Idee gebracht haben mag, sich widerrechtlich das östliche Lothringen anzueignen, das im Vertrag von Meerssen an Karls Bruder Ludwig den Deutschen gefallen war. Bereits hier ist nicht mehr nachvollziehbar, wieso Frankreich jemals Ansprüche auf das gesamte Lothringen erhob.


Da die westfränkischen Großen mit der Wahl des Robertiners Odo von Paris 888 als erste mit der karolingischen Tradition brachen und den rechtmäßigen Nachfolger Karl den Einfältigen von der Nachfolge im Königreich ausschlossen, konnte die Francia occidentalis 911 an der Wahl Konrads I. zum ostfränkischen König, der wenigstens mit den Karolingern verwandt war, schwerlich etwas aussetzen. Da die Trennung des Reichs längst vollzogene Wirklichkeit geworden war, konnte Karl bei dieser Wahl auch keine Nachfolgerechte geltend machen, da er schon bei Lebzeiten Arnulfs nur vorübergehend als westfränkischer König anerkannt worden war. Karl erhielt seinen Beinamen nicht zuletzt deswegen, weil er sich als Gesamtherrscher des karolingischen Reiches sah, der er längst nicht mehr war, wie die Wahl Roberts von Neustrien 922 und die seines Nachfolgers Rudolf von Burgund 923 als westfränkische Gegenkönige beweist.


Mit der Teilung des Frankenreichs im Vertrag von Verdun 843 kann kein Recht auf die Existenz Frankreichs geltend gemacht werden, da mit dem Tode des letzten westfränkischen Königs Karlmann 884 das Reich wieder in einer Hand vereint war, nämlich in der Karls des Dicken, des ostfränkischen Königs. Es ist nicht bekannt, daß Karl der Dicke vor seinem Tod 887 das Reich erneut geteilt hätte, also konnte das Gesamtreich nur auf seinen Brudersohn Arnulf von Kärnten übergehen, womit die Wahl Odos von Paris zum westfränkischen König im Jahre darauf noch ihrer ausdrücklichen Bestätigung bedurfte. Erst als am 13. November 888 Odo seine Krone aus der Hand Arnulfs ein zweites Mal empfangen hatte, war seine Wahl legitim. Aber auch wenn Karls illegitimer Sohn Bernhard die Nachfolge angetreten hätte, wäre das Gesamtreich in jedem Fall ostfränkisch geblieben. Somit dürfte es Frankreich als souveränen Staat im Grunde gar nicht geben.


Im Schüler sieht der Lehrer in den eigenen Spiegel. Gefällt ihm nicht, was er darin erblickt, zerbricht er ihn.


Wenn ein Wortgegner sich in wüsten Beschimpfungen ergeht und blindwütig unter die Gürtellinie schlägt, so sollte ihm hierzu reichlich Gelegenheit gegeben werden, damit er sich nach Möglichkeit verbal erschöpft. Ist seine Erschöpfung erst eingetreten, kann zum Gegenangriff übergegangen werden, welcher dann, mangels Gegenwehr, ähnlich wie ein Angreifer seine Munition verschossen hat, ungleich heftiger geführt werden kann. Es ist nämlich viel leichter, einen Ausgelaugten abzustrafen, als gegen einen Frischen anzutreten.


Wenn einer auf einen sachlichen Angriff persönlich reagiert und dem Wortgegner Fähigkeiten in Abrede stellt, die er augenscheinlich selbst nicht aufzuweisen hat, oder Dinge unterstellt, die auch auf ihn selbst zutreffen könnten, ist stets auch die Gegenfrage oder der Gegenvorwurf erlaubt.


Wenn einer glaubt, schon um des Widerspruchs willen widersprechen zu müssen, so sollte er sich zumindest nicht in Behauptungen flüchten, die sein Unwissen zutage fördern oder leicht zu widerlegen sind.


Durch nichts zeigt einer seine Klugheit besser als durch anmutige und freie Rede.


Es reicht nicht, nur über Technik gut Bescheid zu wissen, Kultur definiert sich noch anders.


Kunst muß mehr sein als nur Ausdruck einer krankhaften Fantasie, die durch skurriles Äußere erschaudern läßt.


Wer einem Hund einen Maulkorb anlegen möchte, läuft Gefahr, dabei gebissen zu werden.


Es kann einer den andern nur auszehren, wenn dieser in Symbiose mit ihm lebt.


Glauben ohne Wissen ist wie Wissen ohne Erkenntnis.


Glück ist die Summe richtiger Entscheidungen.


Würde der Speck, den einer sinnlos auf dem Leibe trägt, in klingender Münze aufgewogen, wäre vielen damit geholfen.


Gute Taten zu vollbringen ist der egoistische Versuch, dafür belohnt zu werden.


Einem Menschen das Lebens zu nehmen ist kein so schlimmes Verbrechen, als ihn seines Glückes zu berauben.


Wer Tränen vergießt, darf sich nicht wundern, wenn seine Sicht getrübt ist.


Meist denkt erst an Rettung, wer sich in einer ausweglosen Situation befindet. Wer sich also nie in eine ausweglose Situation begibt, der bringt sich auch selbst um jegliche Rettung.


Es kann einer nicht ein anderer sein.


Wer den Massen eine Schelte erteilt, den feiern sie noch.


Wenn wir nicht wir selbst sind, wer sind wir dann?


Wer nichts erlebt hat, hat auch nichts zu erzählen.


Wem die oberste Sprosse der Leiter gebrochen ist, der kann die Leiter umdrehen, denn es ist leichter, die erste Hürde zu überwinden, als die letzte zu nehmen.


Wer seine eigenen Probleme nicht zu lösen imstande ist, kümmert sich um die Probleme anderer.


Wenn ein Klabautermann ein Staatsbegräbnis erhält, ist das Ende nah.


Fortpflanzung ist die Vererbung genetischer Defekte.


Wenn das irdische Leben sinnlos ist, ist es auch das überirdische.


Da das Leben keinen anderen Sinn hat als den der Fortpflanzung, muß weiter nach dem Sinn der Fortpflanzung gefragt werden. Der Sinn der Fortpflanzung ist offenbar die Erhaltung des Lebens. Weil aber die Erhaltung des Lebens an sich bis zur Unsterblichkeit, also zum ewigen Leben, auch noch keinen Sinn ergibt, kann sich der Sinn eigentlich nur aus der von Generation zu Generation sich ergebenden Vervollkommnung erschließen, d.h. aus der Evolution, die in die Gottähnlichkeit mündet. Eine Zwischenstufe in diesem Prozeß ist der Übermensch, der dadurch charakterisiert ist, daß er den Menschen an Fähigkeiten weit überragt, schon fast unsterblich ist, wenngleich ihm noch die Gabe fehlen mag, Materie aus eigener Kraft zu erzeugen. Ein solches Wesen wäre Gott schon sehr ähnlich. Dieser Prozeß der Übermenschwerdung gehorcht aber nach der allgemeinen Erfahrung einem dualistischen Prinzip, wonach mit jeder Vervollkommnung an der einen Stelle eine entsprechend größere Unvollkommenheit an anderer Stelle einhergeht, und ist daher untrennbar mit Niedergang verbunden. Wo es Sieger gibt, d.h. Übermenschen, dort wird es zwangsläufig noch viel mehr Verlierer geben. Friedrich Nietzsche, der dieses Naturgesetz vorausgeahnt hat, nannte das Gegenteil zum Übermenschen zutreffend den "letzten Menschen", das sind jene Entarteten, bei denen die Evolution in ihr Gegenteil ausschlägt.


Richter wird, wer sich am Menschen rächen will.


Liebet eure Feinde - aber nur, damit sie euch keinen Schaden stiften.


Wirtschaftswachstum ist der Krebs der Gesellschaft.


Niemand konnte bisher das Geheimnis der »Liebe auf den ersten Blick« lüften. Ein sicheres Indiz dafür aber scheint zu sein, wenn der Blick zweier Menschen bei ihrer ersten Begegnung länger als drei Sekunden aneinander haftet.


Ein Papst, der sich entschuldigt, stellt die Unfehlbarkeit des Papstes selbst in Frage.


Wenn man annimmt, daß es keinen Gott gibt, dann kann dieser auch nicht die Welt erschaffen haben. Wenn aber die Welt nicht von Gott erschaffen worden ist, dann muß es sie schon immer gegeben haben. Da aber im Widerspruch dazu das Universum lediglich einige Milliarden Jahre alt ist, jedenfalls ein endliches Alter besitzt, muß es folglich auch Gott geben. Dieser an sich sich schlüssige Gottesbeweis übersieht völlig, daß uns keine Kenntnisse vor Erschaffung der Welt vorliegen und wir keinen Grund zu der Annahme besitzen, daß die Naturgesetze nicht schon immer gegolten haben. Denn entweder müßten wir das Kausalitätsprinzip verwerfen, wenn wir das Universum ohne Ursache als schon immer vorhanden annehmen, oder an den Naturgesetzen selbst zweifeln, wenn die Erhaltungssätze plötzlich nicht mehr gelten sollen.


Mit der Abschaffung der Werte erledigt sich auch die Schuldfrage.


Wer nicht will, daß seine Angelegenheiten andere etwas angehen, oder sich hinterher gar darüber beschwert, der sollte sie für sich behalten, denn schon durch bloßes Mithören werden fremde Angelegenheiten öffentlich.


Die Kunst der Dialektik ist, jemandem das Wort im Munde so zu verdrehen, daß er am Ende selbst vom Gegenteil überzeugt ist.


Die meisten werden nicht zu Tyrannen, weil sie andere tyrannisieren wollen, sondern weil die anderen sich von ihnen tyrannisieren lassen und das noch nicht einmal als Tyrannei empfinden.


Es ist eine Ironie des Schicksals, daß die, die den Kapitalismus und den Imperialismus zurückdrängen wollten, selbst einen Imperialismus schufen und nach dessen Scheitern auch dem Kapitalismus anhängen.


Die ausschließlich der Gegenwart angehören, sie sind wie das Vieh auf den Weiden, stets nur vor Augen habend, was es zu fressen gibt; die wiederum ganz in der Zukunft leben, leiden an der Zwanghaftigkeit ihrer Phantasie; jene schließlich, die umgekehrt der Vergangenheit nachhängen, sie leben in einer schöneren Welt.


Das Prinzip »Alle machen alles« vergrößert die dissipative Energie, das Prinzip »Einer gibt, ein anderer nimmt« verringert letztere.


Der Staat ist ein Perpetuum mobile, der Geld aus dem Nichts erzeugt.


Auch der Glaube an die Wiedergeburt schließt nicht die Lücke bei der Frage nach dem Sinn des Lebens, wenn sich der Sinn nicht schon während des ersten erschließt.


Wenn das Leben an sich sinnlos ist, ist es auch das ewige.


Der Tod ist ungerecht zu den Guten, die Geburt zu den Bösen.


Religion heißt nachbeten, was andere vorbeten.


Auch wenn man bereits am Boden liegt, so blicke man, in Erwartung des tödlichen Schwertstreichs, seinem Gegner dennoch fest in die Augen.


Wie sich die Welt ändert, ändern sich auch ihre Schrecken.


Du sollst nicht töten! Wer aber zuerst tötet, überlebt.


Und wenn etwas noch so absonderlich ist, es findet sich immer einer, der's tut.


Zum Holzfällen bedarf es auch Bäumen, es reicht dafür keineswegs nur die Axt.


Kein Wunder, daß wir alle so alt werden, so feige wie wir alle sind!


Leicht läßt sich ein Gespräch anknüpfen mit einer Aussage, die nicht zutrifft. Wer etwa einer Dame sagt, sie sei schön, obwohl sie es nicht ist, darf eher auf ein Echo hoffen als umgekehrt.


Wer sich niemals betrinkt, gibt sich auch niemals zu erkennen.


Handeln aus Mitleid ist nicht Liebe am Nächsten, sondern Schmerzbekämpfung der eigenen Seele.


Jede Form von Hilfeleistung bringt nur größere Unordnung in die Welt.


Man kann nicht gut mit sich selbst Händchen halten: folglich gibt es auch keinen Egoismus.


Liebe gibt es nur in der romantischen Vorstellungswelt der Frauen. Für Männer gelten nackte Tatsachen, und das einzige, worin ein Mann sich möglicherweise verlieben könnte, ist die Schönheit einer Frau.


Jeder muß sich an Vorwürfen das gefallen lassen, was seine Vorfahren angerichtet haben.


Arbeit, die keiner machen muß, gibt es auch nicht.


Was immer die Gründe für die Völkerwanderung gewesen sein mögen: man muß davon ausgehen, daß kein Mensch freiwillig sein Land und sein Hab' und Gut aufgibt, sondern daß Vertreibung der wahre Grund war. Niemand kann also behaupten, daß rechtselbisches Gebiet, wo einst germanische Stämme siedelten, rechtmäßig den Slawen gehöre, zumal es ja offenbar nicht freiwillig aufgegeben wurde.


In der Gesellschaft scheint es ein krasses Mißverständnis zu geben über das, was gemeinhin als ethisch gilt. Ethisch kann eigentlich nur sein, was im totalen Einklang mit der Natur steht und den natürlichen Ablauf in keiner Weise beeinträchtigt. Dabei ist nicht maßgeblich, das Leben eines einzelnen unter allen Umständen zu retten, sondern es kommt auf das Überleben der Spezies Mensch als solches an. Demnach ist wohl zu überlegen, ob jegliche lebensverlängernde Maßnahmen in diesem Sinne hilfreich sind, wenn sie geeignet sind, das Glück und das Wohlergehen künftiger Generationen nachhaltig zu beeinträchtigen oder gar zu zerstören. Dabei muß auch immer davon ausgegangen werden, daß es kein Leben nach dem Tode gibt und das Leben eine einmalige Gabe ist.


Bergsteiger können eigentlich gar nicht klettern. Wenn sie kein Seil hätten, wären die meisten von ihnen längst tot.


Auch wenn immer mehr Menschen durch immer stärkere Stürme, immer verheerendere Feuer und immer höhere Fluten ums Leben kommen, sind die Menschen an ihrem Unglück im wesentlichen selbst schuld: sie alle fahren Auto, sie alle befeuern Ölheizungen, sie alle verbrauchen fossile Brennstoffe. Sie wissen, daß sie das nicht tun dürfen, und sie tun es trotzdem. Daher kann ihnen keiner helfen.


Natürlich kann man keinem Deutschen vorwerfen, er sei dümmer als ein anderer Deutscher, doch was man den Menschen im Osten vorwerfen kann ist, daß sie sich mit der dort ansässigen slawischen Urbevölkerung vermischt und sich daher auch deren geistige Fähigkeiten angeeignet haben. Das wird eindeutig durch die vielen Ortsnamen belegt, die auf die Silbe -itz endigen, welche slawischen Ursprungs ist.


Was nachdenklich stimmt ist, daß die Nationalsozialisten recht gehabt haben könnten mit ihrer Ideologie, daß es nur ein siegreiches Volk geben kann auf diesem Planeten, dem alle anderen sich unterzuordnen haben. Eine friedliche Koexistenz der Völker, die sich viele erträumen, scheint ja offenbar nicht möglich.


Wer sich Kinder nicht leisten kann, der soll es eben bleiben lassen, das ist in jedem Fall besser für die Kinder.


Die Genforschung darf nicht in die Richtung zielen, unwertes Leben lebenswerter zu machen, sondern soll unwertes Leben erst gar nicht entstehen lassen.


Wenn ein Moslem einen Christen tötet, so tötet er einen Ungläubigen und wird dafür belohnt. Nimmt er aber einen anderen Muslim mit in den Tod, so macht er aus ihm einen Märtyrer oder er tötet einen Verräter. In jedem Fall ist ihm ewiger Lohn sicher.


Da keiner dafür kann, daß er weniger leistet, soll er gleichviel kriegen. Da aber auch keiner dafür kann, daß er mehr leistet, soll er auch weniger kriegen. So ist es sozial gerecht.


Wenn der Staat die Produkte noch künstlich verteuert, wie kann er dann umgekehrt wollen, daß sie gekauft werden?


Wer schon den geraden Weg nicht gehen kann, wie will der erst den krummen beschreiten?


Die besten Herrscher sind nicht die, die gewählt werden, sondern jene, die sich aus eigener Kraft durchsetzen.


Wer nicht mit Volkes Stimme spricht, dem bald an Zustimmung 's gebricht.


Bier ist die Nahrung des Fastenden, Wasser die Labsal der Schmachtenden.


Die beste Investition ist die Investition in die eigene Rasse.


Wer die Politik ändern will, muß den Rubikon überschreiten.


Die größte Liebe ist die, die ihr Blut für andere vergießt.


Meist denkt erst an Rettung, wer sich in einer ausweglosen Situation befindet. Wer sich daher nie in eine ausweglose Situation begibt, bringt sich selbst um jede Rettung.


Wer nur vor anderen herläuft, wird auch nicht wesentlich früher ankommen.


Industrie braucht Demokratie, Volkes Wille nie.


Es ist einer schon böse, wenn er nicht grüßt.


Wer nicht ein Maler ist, der sieht des Menschen Häßlichkeit nicht.


Gerüchte halten sich nur so lange, solange sie neue Nahrung finden.


Vorsehung ist nichts anderes als das unabwendbare Eintreten von Ereignissen infolge des Kausalitätsgesetzes.


Es helfen immer die zuerst, die selbst am meisten der Hilfe bedürfen.


Ein Mensch, der hundert Jahre alt wird, erreicht mit fünfzig den Zenit.


Gute Taten zu vollbringen ist keineswegs selbstlos, sondern der egoistische Versuch, dafür belohnt zu werden.


Wer gar nicht weiß, wie er ein Gespräch anknüpfen soll, kann sich zur Not noch nach dem Befinden erkundigen.


Es sättigen sich stets die am meisten, die schon am sattesten sind.


Feuer hält man dort für heilig, wo man es selten brennen sieht.


Wer einem andern die Hand reicht, wird nicht selten weggezogen.


Nicht umsonst ist die Mänade die ideale Gespielin für den Satyr.


Leben an sich existiert nicht, es gibt nur höhere Materieformen, die unter Bedingungen entstehen, unter denen sich komplexe Moleküle bilden können.


Intelligenz ist nicht zufällig verteilt, sondern ein Evolutionsmerkmal.


Intelligentere Menschen haben weniger Kinder, weil sie die richtigeren Entscheidungen treffen.


Irrig ist die Annahme, arme Länder seien Importländer, in die zu exportieren sich lohne, wenn man nicht zugleich die Arbeitsplätze dorthin verlagert. Um wieviel unberechtigter erst ist die Hoffnung, sich als reiches Land vom Zusammenschluß mit armen Ländern zu einen gemeinsamen Wirtschaftsraum etwas zu erwarten.


Es kann etwas nicht so absonderlich sein, daß nicht einer sich fände, der's tut.



Werteverfall, Straffreiheit und Demokratiebewegung, Völkerverständigung und ethnische Vermischung sind alle Ausdruck ein und desselben Naturgesetzes, von einem geordneten in einen ungeordneten Zustand überzugehen.


Wem die oberste Sprosse der Leiter gebrochen ist, sollte sie umdrehen, denn es ist leichter, die unterste Hürde zu nehmen, als die höchste überwinden zu wollen.


Wo immer Grausamkeiten verübt werden sollen, finden sich auch rasch freiwillige Helfer.


Weil Jugend in einer überalternden Gesellschaft beinahe das einzige ist, was  zählt, gelangen bei der Auswahl von Führungskräften auch immer mehr Unqualifizierte in Spitzenpositionen.


Wer über etwas weint,  dem ist die Sicht darüber getrübt.


Während Handel die Unordnung vergrößert, sorgt Dienstleistung für größere Ordnung.


Schwierig sind Aufgabenstellungen in der Regel dann, wenn man sie nicht ohne fremde Hilfe bewältigen kann.


Mitleid ist keine Liebe am Nächsten, sondern Schmerzbekämpfung in der eigenen Seele.


Wer niemals trinkt, gibt sich auch niemals zu erkennen.


Es widerspräche einem Naturgesetz, wenn die Kluft zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderliefe. Tatsache ist nämlich, daß die Reichen ärmer werden und die Armen reicher. Die erste Annahme mag zwar innerhalb einzelner Staaten gelten, doch weltweit gilt die zweite.


Feuer hält man dort für heilig, wo man es selten brennen sieht.


Es stimmt nicht, daß die Probleme der Welt nur friedlich zu lösen seien, sie sind es vielmehr nur militärisch, und auch dann nur nationalistisch.


Gerechtigkeit ist ein Maß für Unordnung. Daher strebt alles nach Gerechtigkeit.


Gerüchte halten sich nur so lange, solange sie neue Nahrung finden.


Es klettert einer selten allein. In einer Seilschaft ist daher der Wichtigste der Unterste, denn wenn er nicht wäre, erreichte auch der Oberste nicht sein Ziel.


Geschmacksäußerungen, hauptsächlich im Hinblick auf Schönheit, sollte man besser für sich behalten, denn es teilt sie vielleicht nicht jeder.


Es kann unmöglich als Entschuldigungsgrund angegeben werden, sich im Falle einer Kriegserklärung auf einen Beistandspakt zu berufen, denn schon das Verhältnis zwei gegen einen ist unmoralisch.


Es ist unmoralisch, Wachstum durch Zuwanderung erreichen zu wollen, denn dieses Wachstum geht anderen verloren.


Handelsnachteilen kann wirksam nur durch Zölle begegnet werden. Nur dadurch können langfristig heimische Arbeitsplätze gesichert werden. Wenn ein Handelspartner auf Importprodukte Einfuhrzölle erhebt, so werden auch seine Produkte mit Strafen belegt. Sind seine Produkte zuzüglich billiger als die eigenen, so werden sie durch Zölle auf ein vergleichbares Niveau angehoben, dadurch können Wettbewerbsnachteile der heimischen Wirtschaft ausgeglichen werden.


Es ist nicht der Geist, der dem Überleben der Spezies Mensch im Wege steht, es ist das mitfühlende Herz.


Humanität taugt zu sonst nichts, wenn sie nur dazu dient, den kollektiven Suizid zu beschleunigen.


Es ist in unserer ach! so gefühlsarmen Zeit als einzige Empfindung nur das Mitleid noch verblieben.


Wenn die Wirtschaft wächst, brauchen die Firmen mehr Mitarbeiter und können höhere Löhne zahlen; mit steigenden Löhnen steigen auch die Preise, weil sich die Menschen mehr leisten können, und damit steigt die Inflation und es steigen die Zinsen. Wenn die Wirtschaft stagniert, verläuft alles genau umgekehrt.


Es ist eigentlich alles zu verstehen - und doch wiederum gar nichts.


Es helfen die zuerst, die selbst am meisten der Hilfe bedürfen.


Der Möglichkeiten, ein Gespräch anzuknüpfen - wenn man so gar nichts weiß, wie man es anstellen soll -, gibt es viele: man kann es mit einer Frage, einer Aufforderung oder einem Vorwurf beginnen.


Es gibt keinen natürlichen Tod. Wer nicht durch Unfall, Krankheit oder mechanischen Verschleiß ums Leben kommt, lebt im Prinzip ewig, da die Reparaturmechanismen der Zelle von sich aus nie enden.


Es gibt keine Wunder. Nicht einmal Gott kann sie bewirken.


Es gibt weder Sein noch Entstehen noch Vergehen. Denn das Entstehen würde zum Sein führen, und was nicht ist, kann auch nicht vergehen. Alles befindet sich in stetigem Wandel, denn die Zeit läßt sich nicht zum Stillstand bringen, es sei denn für Licht. Obwohl Licht sich ausbreitet, ist es dennoch sofern es nicht unterbrochen wurde überall. Es ist nicht entstanden und es wird nicht vergehen: Licht ist.


Einem Menschen das Lebens zu nehmen ist kein so schlimmes Verbrechen, als ihn seines Glückes zu berauben.


Gerüchte sind nur eine mögliche Form der Wahrheit.


Einem Königreich eignet definitionsgemäß ein höherer Grad von Ordnung als einer Demokratie, daher ist es auch die bessere Regierungsform.


Ein Streit endet gut, wenn es nicht zu einem Kompromiß kommt.


Glück für alle wird es nie geben, weil die Natur sich hinsichtlich ihrer Prinzipien vom menschlichen Geist nicht übertölpeln läßt.


Ein Schmeichler ist jemand, der eine Lüge so aufzubereiten weiß, daß man sie auch glauben könnte.


Ein Mensch, der hundert Jahre alt wird, erreicht mit fünfzig den Zenit.


Ein Gesetz, das so angelegt ist, daß stets der Stärkere sich durchsetzt, macht keinen Sinn, dies hätte die Natur genauso gekonnt.


Ein Bild kann niemals wiedergeben, was vorher war, ihm fehlt die vierte Dimension.


Die Vorstellung, daß es der Völkergemeinschaft nur global gelingen könne zu überleben, und nicht als Einzelstaaten, ist irrig, denn auch unter Individuen ist es doch stets so, daß nur einzelne den Überlebenskampf meistern, und keineswegs alle.


Vorsehung ist nichts anderes als das unabwendbare Eintreten eines Ereignisses infolge des Kausalitätsgesetzes.


Die Menschen sind trotz allen technischen Fortschritts und aller erdenklichen Hilfsmittel nicht glücklicher geworden. Dauerhaftes Glück hervorzubringen ist etwas, was keine noch so ausgefeilte Technik je leisten kann.


Die besten Väter sind die, die ihre Söhne zu Helden machen.


Dadurch, daß Gesetze in der Regel dem Schwächeren helfen, sorgen sie auch für mehr Unordnung.


Aus dem Schaden anderer erwächst meist kein Glück.


Auch wenn man man einer Predigt sonst wenig abzugewinnen vermag, so ist es doch immer auch ein Stück Poesie, das man sich anhört.


Auch der Glaube an die Wiedergeburt schließt nicht die Lücke bei der Frage nach dem Sinn des Lebens, wenn sich der Sinn nicht schon nach dem ersten erschließt.


Am Mitleiden geht die Welt zugrunde, aus der Mitleidlosigkeit ersteht sie auf.


Allein die Tatsache, gewählt zu sein, berechtigt noch nicht zu der Hoffnung, die Welt auch regieren zu können.


Auch der freie Wille kann unabwendbare Ereignisse nicht abwenden, aber er kann immerhin den Ereignissen vorgreifen.


Anstatt auf selektive Zuchtauswahl zu achten und die eigene Veredelung voranzutreiben, vermischen Westliche sich ungebremst mit Barbaren, ohne daß den Verantwortlichen dabei klar wäre, daß ihr eigenes Selbst nicht nur biologisch, sondern auch geistig-kulturell immer mehr ausblutet.


Arbeit können nur die vergeben, die über mehrere Einkommen verfügen. Steigt die Zahl derer, die mindestens ein Einkommen erwirtschaften müssen, oder nimmt die Zahl derer, die mehr als ein Einkommen haben, ab oder reduziert sich die Zahl ihrer Mehreinkommen, so nimmt die Arbeitslosigkeit zu. Andere Gründe gibt es nicht.


An sämtlichen Krankheiten, sofern sie nicht auf mechanische oder biochemische Einwirkungen zurückzuführen sind, haben die Gene entscheidenden Anteil, weil man davon ausgehen muß, daß die Stärke des Immunsystems, welches die Widerstandskraft ausmacht, genetisch vorbedingt ist.


Das Scheitern des Habsburgerreiches mit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges wäre nicht möglich gewesen, wenn den kriegserklärenden Nationen Dänemark, Schweden und Frankreich nicht durch politische wie religiöse Renegaten zum Siege verholfen worden wäre. Dennoch sind und bleiben die Gebietsverluste, die dem Reich im Westfälischen Frieden diktiert wurden, völkerrechtswidrige Annexionen, die ihren Ausgang genommen haben durch Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Reichs. Profitiert haben vor allem die Siegermächte, während sich die Ständevertretungen durch ihre Kleinstaaterei, die den Hegemoniebestrebungen des imperialistischen Frankreichs den Weg geebnet haben, am Ende getäuscht sehen mußten.


Durch die Deutschland aufoktroyierten, tief demütigenden Verträge von Versailles vom 28. Juni 1919, die nichts anderes bewirken sollten, als Deutschland durch exorbitante Reparationszahlungen wirtschaftlich ausbluten zu lassen, es militärisch zu entmachten und all seiner Gebiete, die es vordem besessen hat, zu berauben, europäischen wie überseeischen, haben die alliierten Siegermächte sich die Schuld am Zweiten Weltkrieg faktisch selbst zuzuschreiben.


Es dürfte doch klar sein, daß die göttliche Vorsehung, wenn es sie denn gibt, keine Ungleichheit unter den Menschen ausgesät haben kann, sondern ihnen vielmehr gleiche Konditionen eingeräumt haben müßte, denn ein Gott, der ganz nach Willkür verfährt, der den einen bevorzugt, den anderen benachteiligt, kann niemals ein gerechter Gott sein, ganz im Widerspruch zu seinem Attribut. Also kann die Vorsehung nicht göttlicher Natur sein.


Die als Kinder grausam sind, sind die späteren Erwachsenen.


Es gibt Frauen, die zu wertvoll sind, als daß man sie wie Beute nimmt.


Die Verankerung eines Rechts auf Arbeit im Grundgesetz würde nur dann einen Sinn machen, wenn parallel dazu festgelegt wird, wer dieses Recht in der Praxis auch in Anspruch nehmen darf. Ein Recht auf Arbeit für alle wäre nämlich nichts weiter als ein leeres Bekenntnis, da bereits jetzt festzustehen scheint, daß es Beschäftigung für alle niemals wirklich geben kann; schließlich geht es in der Sache doch nur darum, wer am Ende zum Kreis der Berechtigten zählt.


Die Ansichten mögen sich ändern, doch die Naturgesetze bleiben bestehen.


Da die Natur sich stets durchsetzt, kann ebensogut Krieg geführt werden, anstatt in der Verweichlichung zu verharren.


Viele, die sich im Glücke wähnen, glauben, sie seien durch göttliche Vorsehung vor anderen bevorzugt. Die Armen ahnen freilich nicht, wie schnell sich ihr Zustand ins Gegenteil verkehren kann, auch wenn ihnen vielleicht nicht begreiflich sein mag, wessen sie sich eigentlich schuldig gemacht haben.


Wenn man es genau nimmt, so hat die attische Demokratie nur ganze siebenundfünfzig Jahre überdauert, vom Sturz des Areopags bis zur Einnahme Athens durch die Perser. Zieht man davon die Zeiten, in denen die Demokratie sich nicht bewährt hat, ab, nämlich während des Peloponnesischen Kriegs, so verbleiben der Demokratie in Athen lediglich dreißig Jahre, deren sie sich rühmen kann. Aber auch während dieser Zeit besaß Perikles nahezu unumschränkte Vollmachten, hauptsächlich weil er es war, der den Athenern die Demokratie beschert hat. Eine stabile und tragfähige Demokratie hat es in Griechenland nie wirklich gegeben, und die dreiunddreißig Jahre Perikleischen Zeitalters waren allenfalls ein historischer Ausrutscher.


Wenn keiner die liebt, die im Glück schwimmen, um wieviel weniger erst werden die geliebt sein, die ins Elend tauchen.


Wer über andere spottet, rechnet offenbar nicht mit den Wechselfällen des Glücks.


Grob können wir die Menschen einteilen in Zeitgemäße und Unzeitgemäße: Die Zeitgemäßen sind der Realität verhaftet, geflügelte Worte sagen ihnen nichts, sie begreifen nur, was sie sehen und fühlen, denn sie leben ohne Geschichtsbewußtsein, und ihr Dasein, vom Ausscheiden und Einverleiben geprägt, gleicht mehr einem Dahinvegetieren als dem Leben. Und dann gibt es da noch die Unzeitgemäßen, die darin aufgehen, was sein wird und was war, ihnen gehört das Reich der Fabel, und sie existieren mehr in ihren Träumen als in der Wirklichkeit. Sie sind die ewig Gestrigen und Schmerzerfüllten zugleich, und Materielles gilt ihnen für nichts.


Nichts außerhalb der mathematischen Logik, und auch dort nur, weil die Axiome "geglaubt" werden, läßt sich beweisen, weder in Naturwissenschaft noch vor Gericht: die Theorie kann falsch sein (da eine endliche Anzahl experimenteller Nachweise nicht ausschließt, daß es nicht doch ein Gegenbeispiel gibt), die Beweismittel gefälscht, die Zeugenaussage erlogen.


Je weiter einer nach oben gekommen ist, desto willfähriger hat er sich als Werkzeug mißbrauchen lassen, die Scheusale aber, die sich der Werkzeuge bedienen, sitzen ganz oben.


Gott ist eine Erfindung des Teufels, und jeder, der an ihn glaubt, ein Hauch von Erbärmlichkeit.


Recht nennt sich das, was nicht streitig gemacht werden kann.


Scham ist etwas, was man keinem einreden kann, wenn er sie nicht selbst empfindet.


Was hilft es einer Frau, wenn sie in einer Ehe, zu der sie gezwungen wurde, das Sagen hat?


Wenn es den Teufel nicht gibt, dann ist Gott es, der den Menschen so grausam gemacht hat, wie er ist.


Furcht, Angst und Schrecken verbreiten, das ist die Sprache, die ein jeder versteht.


Wird als wahr anerkannt, daß nur der Mensch einen Menschen zeugen kann, kann er selbst auch wieder nur vom Menschen gezeugt sein. Also kann der Mensch nicht vom Tier abstammen.


Es müßte doch eigentlich klar sein, daß, wenn man Fahrzeuge in alle Welt exportiert, diese nicht ohne Treibstoff betrieben werden können, und daß dadurch bedingt die Nachfrage nach Erdöl wächst. Somit darf sich niemand darüber beklagen, wenn zugleich der Ölpreis steigt.


Es ist nicht darum zu tun, andere an überlegener Technologie partizipieren zu lassen, sondern darum, sie davon möglichst fernzuhalten.


Es gibt in unserer Gesellschaft keine andere Möglichkeit, sich zu wehren, als mit Worten.


Eine Brücke verbindet zwei Menschen nur, wenn einer von beiden über sie hinübergeht. Die aber auf der Brücke sich begegnen stehen beide über dem Abgrund.


Eine Art stirbt aus, wenn ihr die Nahrungsgrundlagen ausbleiben oder sie zur vollständigen Beute ihrer natürlichen Feinde wird. Eine Art, die keine natürlichen Feinde kennt, kann allein durch Nahrungsmangel erlöschen. Ein begrenztes Nahrungsangebot führt zwar nicht zum völligen Aussterben, hält jedoch die Art selbst in Grenzen. Wenn im Kampf um Nahrung nur die Stärksten überleben können, so ist im Falle, daß es sich bei dieser Art um den Menschen handelt, Krieg die unausweichliche Folge.


Dummheit und Armut sind ein trautes Paar.


Dummheit fängt bei der Religion an.


Ein Mann soll die Dinge tun, die ihm mit einer nicht geringen Wahrscheinlichkeit in Aussicht stellen, dabei auch umzukommen, sonst unterscheidet er sich in nichts von einem Weibe.


Die Schuld, daß sich der deutsch-polnische Grenzkonflikt zum Zweiten Weltkrieg ausgeweitet hat, tragen allein die, die Deutschland den Krieg erklärten, namentlich Engländer und Franzosen. Ein Schlag nach Westen war in der Nazi-Ideologie gar nicht vorgesehen, denn es ging ausschließlich darum, Gebiete im Osten zu erobern. Es kann also unmöglich mit rechten Dingen zugehen, daß, wenn sich zwei streiten, zwei weitere für den einen Partei ergreifen und sie dann zu dritt über den anderen herfallen.


Menschen sind einsam, weil sie nicht sonderlich gefühlsbegabt sind. Sie glauben zwar zu tieferen Gefühlen fähig zu sein, aber was sie davon erübrigen können, ist vergleichsweise nichts.


Die Lehre von Karl Marx ist absolut unspezifisch für das Judentum, andernfalls müßte man letzteres dem Proletariat gleichsetzen.


Die Feigen glauben länger zu leben, doch sterben sie zuerst.


Die Bereitwilligkeit, mit der Kriemhild ein Kreuz auf das Wams ihres Gemahls nähte, als Hagen sich anerbot, diese Stelle seines Körpers, die einzige, an der Siegfried verwundbar war, mit seinem Schild im Kampf decken zu wollen, ist symbolträchtig für die Naivität der Frau.


Der Staat soll den Bürgern nichts umsonst geben und ihnen möglichst viel belassen. Dann können die mehr ausgeben, denen mehr bleibt, und die, die nichts zu erwarten haben, müssen sich anstrengen, um mehr zu bekommen.


Der Mensch hat den Menschen erschaffen.


Der Kampf um Nahrung, zunächst unter den Völkern ausgetragen, führt einem Naturgesetz zufolge, nämlich dann, wenn alle Völker in eins verschmolzen sind, zu einem Kampf innerhalb des Mischvolks. Beginnt die Nahrungsknappheit sich jedoch auszuwirken, noch ehe die vollständige Vermischung zustande gekommen ist, wird der Kampf unter den Völkern wiederaufgenommen.


Der Islam kennt keine Erbsünde. Keiner hat dort eine Erklärung für das Leid in der Welt.


Der gefährlichste Feind ist der, dem es gelingt, sich einen Weg in unser Inneres zu verschaffen.


Böses richtet sich stets nur gegen Böses. Wer je Böses gegen Gutes eingetauscht zu haben glaubt, prüfe erst, was daran Böses war.


Auch ein Geständnis überführt zwar letztlich den Täter nicht der Tat, da man aber davon ausgehen kann, daß einer sich nicht noch mehr schaden will und die auf sein Geständnis folgende härtere Bestrafung scheut, ist man, zumal wenn auszuschließen ist, daß er, dadurch daß er alle Schuld auf sich nimmt, auch keinen anderen vor Bestrafung bewahrt, zu der Annahme berechtigt, daß es sich um eines wahres Geständnis handelt.


Arbeitslosigkeit ist nur ein anderer Ausdruck für Nahrungsknappheit.


Anstatt unsinniges und nutzloses Zeug zu verschenken, kann man sich auch selbst schenken.


Anacharsis soll einmal gesagt haben, daß er sich wundere, daß bei den Griechen die Weisen redeten und die Toren (die Bürger) entschieden.


Am Ende eines globalen Kapitalismus steht auf natürliche Art der Sozialismus, denn der Wettbewerb bislang koexistierender Betriebe hört auf, sowie es für ein bestimmtes Produkt nur mehr einen einzigen Hersteller gibt. Wenn man also den Sozialismus genau nicht will, müßte man der Globalisierung schnellstens Einhalt gebieten.


Die größten Fehlleistungen des menschlichen Geistes sind der Glaube an Gott, die Erkenntnis, was gut und böse ist und die Überbetonung des Lustprinzips.


Das Paradies auf Erden wäre theoretisch denkbar, doch müßte dazu nicht nur jeder einzelne alle erdenklichen Vorzüge auf sich vereinen, sondern es müßten vielmehr auch alle untereinander gleichgestellt sein. Gerade aber weil einige mehr haben wollen als andere oder besser sein möchten, kann es ein Paradies auf Erden niemals geben.


Haß hat seine Ursache nicht etwa in der Furcht vor den Menschen, wenngleich dies auch ein Grund sein mag, sondern in deren Schlechtigkeit, denn wir hassen gleichwohl auch Schwächere.


Das Fatale am Wachstum ist, daß sich der Zuwachs stets am schon Erreichten bemißt und es daher immer schwieriger wird, einmal Erreichtes noch weiter zu steigern.


Wer sich nicht fortpflanzt, gleich aus welchen Gründen, ist biologisch minderwertig, auch wenn er noch so schön, noch so gesund, noch so intelligent oder noch so glücklich sein mag.


Die Definition des Herrenmenschen fußt auf dem Bekenntnis, daß es Herren gibt und Knechte. Herr ist, wer Knechte unter sich hat, Knecht wer kein Herr ist. Den Begriff des Freien gibt es in diesem Gebäude nicht.


Wer die Reichen beraubt und deren Geld unter die Armen verteilt, der ist, auch wenn er es nicht für sich behält, so doch ein Dieb.


Schönheit liegt mehr in Wohlausgewogenheit und Proportion begründet denn im subjektiven Geschmack. Gleichwohl darf man sie nicht als etwas Statistisches begreifen, weil eben der Sinn für Schönheit unscharf ist, und relativ ist sie allenfalls in bezug auf Größe. Zudem gibt es Dinge, die gleich schön sind, weil die Schönheit sich nicht an ihnen mißt.


Mit jemandem, der sein Glück im eigenen Ich sucht, verhält es sich wie mit einem, der das Beste in sich nicht nutzt.


Es ist weniger schlimm, auf eine Frage keine Antwort zu bekommen, wie wenn eine Anrede unbeantwortet bleibt. Im ersteren Falle ziemte die Frage sich allenfalls nicht, im zweiten wurde wie gegen eine Wand gesprochen.


Nichts ist faszinierender, als wenn aller Augen auf dich gerichtet sind.


Äußerungen sind ein Spiegel ihrer Umwelt.


Das süßeste Blut ist das des erlegten Feindes.


Genugtuung ist, wenn alles im Staube liegt, Feuer und Rauch alles aufgezehrt haben, alles Leben ausgehaucht ist und nichts mehr sich regt und die Laute des Windes das einzige sind, was die Stille unterbricht.


Tausenden Heerscharen den Angriff zu befehlen ist ein Gefühl stärker noch als die Liebe.


Im Widerstand liegt die Kraft.


Die größte Armut ist die Gefühlsarmut.


Wer keine Freunde hat, kann selbst ersehen, wieviel er wert ist.


Eine Frau, die ihren Körper einmal verkauft hat, kann ihn nicht mehr verschenken.


Liebe ist wie ein glühender Lavastrom: noch im Erkalten verzehrt sie dich.


Schönheit ist unantastbar, sie zwingt uns zur Ehrfurcht und umgibt den, den sie auszeichnet, wie mit einem Schild.


Wenn man den Globus, wirtschaftlich gesehen, wie in der Physik als abgeschlossenes System betrachtet, dann nimmt durch die Öffnung der Grenzen und den Abbau von Handelsschranken die Unordnung in diesem System zu, d.h. seine "Entropie" wird erhöht, und wo es vorher Arme und Reiche gab, wird es bald nur mehr Arme geben, einmal unterstellt, daß die wenigen Reichen im Verhältnis nicht ins Gewicht fallen. Innerhalb der reichen Länder werden aber "Inseln" bleiben, wo die Entropie lokal sogar abnimmt, das sind die Unternehmen, die im Welthandel noch Gewinne erwirtschaften. Aus diesem Grunde können reiche Länder im Mittel, d.h. quer durch alle Bevölkerungsschichten, durch die Globalisierung nichts profitieren, getreu dem Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik.


Das Prinzip der sozialen Gerechtigkeit besteht darin, mit Geldern des Mittelstandes auf dem Umweg durch die Hände der Armen die Taschen der Reichen zu füllen. Dadurch stirbt der Mittelstand aus, die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. Bevor es aber dazu kommt, daß es nur noch Arme und Reiche gibt, hört sich das Prinzip der sozialen Gerechtigkeit auf, denn die Armen können den Reichen nichts geben.


Die Behauptung von Politikern, es sei kein Geld mehr da, stimmt in dieser Einfachheit nicht, denn wenn kein Geld mehr in den öffentlichen Kassen ist, muß es sich folglich in den privaten befinden. In private Hände kann es aber nur gelangt sein, wenn es vorher umverteilt worden ist.


Wer Veränderungen wortlos hinnimmt, darf sich am Ende nicht beschweren, wenn sie zu seinen Lasten gehen.


Treue ist das Geschenk seiner selbst an einen andern.


Wären die Menschen nur intelligent genug, so bedürfte es keiner Bildungsreform.


Wenn der Wille fürs Werk zählt, dann müßte auch schlechtes Denken bestraft werden.


Jetzt ist das Geschrei um den Abbau von Sozialleistungen groß, hätte man sich doch vorher überlegen können, welche Gesellschaft entsteht, wenn man mit dem Rest der Welt gleichzieht. Man kann keine reiche Insel bleiben im Meer der Armut.


Der Begriff "Brüder" bezeichnet im Alten und Neuen Testament nicht etwa jeden beliebigen, sondern bringt, im übertragenen Sinne, eine engere Bindung zum Ausdruck, ebenso wie der Begriff des Nächsten eine Abgrenzung zum Übernächsten vollzieht. Weit hergeholt ist die Behauptung, mit Brüdern und Nächsten wären alle Mitmenschen gemeint, weil dies die bewußt gezogene Trennung aufhöbe. Wenn nämlich alle zu Brüdern erklärt werden, würden damit nicht auch die Heiden zu Brüdern?


Der Verbraucher gewinnt nichts durch niedrige Preise. Er erkauft sie sich dadurch, daß sie ihn arbeitslos machen.


Die gegenwärtige Haushaltspolitik der hochverschuldeten Staaten beruht auf der falschen Annahme, Geldwirtschaft basiere auf dem Prinzip des Perpetuum mobile, d.h. Geld könne durch Einfordern von Zinsen aus dem Nichts erzeugt werden. Durch Staats- und Einzelverschuldung im großen Stile entsteht eine virtuelle Geldmenge, die durch Banknoten nicht gedeckt ist. Das Ergebnis ist entweder der totale Staatsbankrott oder, falls der Staat seine Schulden durch In-Umlauf-bringen neuer Banknoten abzubauen versucht, inflationärer Währungsverfall.


Die Mangelware Arbeit wird nur durch eine forcierte Auswanderungspolitik bzw. durch eine großzügig gehandhabte Abschiebepraxis erhalten bleiben können.


Eine Frau büßt unverzüglich an Schönheit ein, wenn sie sich nicht ihrem Aussehen entsprechend verhält.


Entweder es muß denen der Mund gestopft werden, die gegen immer weitere Kürzungen des Bundes und der Kommunen wettern, oder man haut denen aufs Maul, die nach noch weitreichenderen Steuersenkungen schreien.


Es sind nicht die Zeichen, die die Zeit dem Menschen setzt, es ist der Mensch, welcher der Zeit seinen Stempel aufdrückt.


Gerechtigkeitstreben ist der Wille, natürliche Ungleichheit durch künstliche Gleichheit wettzumachen.


Im Sado-Masochismus tritt uns der Mensch, in einer Person, in zwei seiner widerwärtigsten Ausprägungen entgegen, in seiner Grausamkeit und seiner Unterwürfigkeit.


Keine Schönheit einer Frau kann so groß sein, daß nicht ihre Würdelosigkeit und Hurerei diese zur Gänze wieder aufwiegen.


Stärke resultiert nicht aus dem Rückzug auf das eigene Ich und auch nicht aus der Solidarität mit allen, sie fußt ausschließlich auf der Gemeinschaft Gleichartiger.


Was Gott getrennt hat, das soll der Mensch nicht binden, denn Gott liebt die Vielfalt mehr als die Einfalt.


Das Leben ist eine größere Strafe als der Tod.


Terroristische Anschläge auf dem eigenen Grund und Boden lassen sich wirksam nur dann verhindern, wenn die islamistische Unterwanderung und Aushöhlung der europäischen Gesellschaft nicht nur gestoppt, sondern nach Möglichkeit rückgängig gemacht wird.


Alles, sagt man, habe einen Anfang und ein Ende, bis auf den Anfang, der selbst keinen Anfang, und das Ende, welches kein zweites Ende hat, es sei denn, Anfang und Ende sind eins. Setzt man Ursache und Wirkung mit Anfang und Ende gleich, so gibt es entweder Bereiche, in denen der Kausalitätssatz nicht in Strenge gilt, nämlich vor der ersten Ursache und nach der letzten Wirkung, oder die Zeit ist ein Kreis.


Demokratie begründet ein natürliches Recht zum Volksaufstand, nämlich dann, wenn Volkes Wille von einer parlamentarischen Gegenregierung unterlaufen wird.


Wer seinen Körper als Waffe gebraucht, dem ist nur beizukommen, bevor er ihn einsetzt.


Am ehesten können noch diejenigen geknechtet werden, die ohnehin Knechte sind.


Würden Rache und Vergeltung schon vorher geübt, käme es erst gar nicht zur Tat.


Geld zirkuliert in einem geschlossenen Kreislauf, in den nichts hineinfließt und aus dem nichts herausströmt. Man kann an den Bürger nur soviel öffentliche Mittel zurückgeben, wie man ihm an Steuern zuvor abgenommen hat. Wer Steuersenkungen fordert, kann keine höheren Sozialleistungen erwarten. Wer mehr Sozialleistungen möchte, muß sich mit höheren Abgaben zufrieden geben.


Zuhören bildet; wenn aber das Gehörte uninteressant ist, nährt es nur das Vergessen.


Für viele kommen die Ergebnisse der jüngsten Bildungsstudien offenbar überraschend. Wenn man aber nachgräbt, so findet man hierfür bereits frühe Vorboten, denn sonderlich viel kann man sich in den Wäldern Germaniens, wo schon immer die geistigen Schlußlichter Europas lebten, schon damals, als alle anderen bereits auf der Höhe waren, nicht gedacht haben.


Wer nichts besitzt, der muß es sich eben erobern.


Ungewollte Konkurrenz ist Feindschaft.


Wer die Vielfalt will, der muß auch Ja zu den Nationen sagen.


Nur fünfzig Jahre Demokratie in diesem Lande haben die besten Kräfte vernichtet, einen Schaden angerichtet, der nicht wieder gutzumachen ist. Während in Zeiten der Diktatur bestenfalls die Qualifiziertesten die höchsten Stellen bekleideten, sind es in der gegenwärtigen Herrschaft des Pöbels nur die Korruptesten, die die Geschicke des Staates lenken. Es kann niemals etwas Brauchbares werden, wenn alle Macht beim Volk liegt.


Wer die Armen aus aller Welt einsammelt, darf sich hinterher nicht wundern, wenn er selbst bald arm ist.


In einer Gesellschaft, die nur mehr aus Alten besteht, passiert nicht mehr viel, formiert sie sich doch überwiegend aus Duldern und Packeseln.


Wer bereit ist, seine Souveränität, seinen Glauben, seine Nation, ja sogar seine Währung und seinen Wohlstand preiszugeben, nur um nicht in einen Krieg verwickelt zu werden, wer diesen immens hohen Tribut zu entrichten bereit ist, der muß schon extrem friedliebend sein oder aber - unglaublich feige; gilt ihm doch das nackte Leben als das höchste Gut.


Wenn schweigt, der sagt nicht unbedingt nichts.


Wenn Du bei Dir keinen Sinn finden kannst, so suche ihn bei anderen.


Wenn die Vorsehung alles vorherbestimmt hat, dann kann am Tage des Jüngsten Gerichts auch niemand zur Rechenschaft gezogen werden, denn es kann keiner für etwas bestraft werden, das er unausweichlich tun mußte. Wenn also Gericht gehalten werden soll über den Menschen für sein Tun, dann jedenfalls nicht wegen etwas, worauf er nie einen Einfluß hatte. Es gibt also entweder keine Vorsehung oder aber kein Jüngstes Gericht, denn wenn ohnehin eines jeden Handeln schon von seiner Geburt an feststeht, wie kann dann das irdische Leben als Bewährungsprobe für das ewige gedacht sein?


Wenn auf die Anstrengung keine Entspannung folgt, so lohnt auch die Anstrengung nicht.


Was nützt es dem Gesunden, wenn er unter Kranken lebt.


Im Anfang war die Schönheit, jetzt ist alles nur Häßlichkeit.


Wer zwei Berge an einem Tag bezwingt, erspart sich einmal den Aufstieg.


Es verstößt gegen die Würde des Menschen, alles aus ihm herauszuziehen, um sich dann von seinem Elend zu distanzieren.


Wer sich nicht umsieht, weiß nicht, wie weit sein Verfolger ist.


Ein Mann ist ein Wesen, das sich von Frauen angezogen fühlt, sich beschwatzen und verführen läßt.


Es gab niemals einen Urknall. Je fernere Quasare entdeckt werden, ein desto höheres Alter erreicht auch das Universum. Quasare, die sich mit Lichtgeschwindigkeit von uns fortbewegen, befinden sich im Unendlichen, doch an den Grenzen des Universums hört der Zeitbegriff auf. Demnach kann auch der Urknall nur vor unendlicher Zeit stattgefunden haben, d.h. gar nicht.


Ein Volk, das nicht aus Kriegern besteht, erfährt die Behandlung, die Feiglingen zuteil wird.


Die Welt verändert sich zum Nachteil der Menschen, doch sie merken es noch nicht einmal.


Die Natur schlägt immer zurück. Warum also nicht gleich im Sinne der Natur!


Für einen Gläubigen ist der Nächste stets der Gläubige, für den Ungläubigen hingegen ist jeder der Nächste. Der Mensch schlechthin kann nicht des Menschen Nächster sein, sonst bedürfte es dieses Begriffes nicht.


Es wäre das Beste, die Renten ganz abzuschaffen, dann würde sich jeder um die Kinder, die ihn im Alter ernähren, selbst bemühen, anstatt diese Pflicht anderen zu überlassen.


Es sind nicht die Probleme eines Landes, die zu groß wären, es sind die führenden Köpfe, deren Geisteskraft nicht groß genug zu deren Bewältigung ist.


Es reicht, wenn jeder für seine Eltern selbst aufkommt, es bedarf gar keiner Rentenversicherung, denn die, die keine Kinder haben, sparen sich ja zwanzig Jahre oder länger das Geld, das sie ausgeben müßten, wenn sie welche hätten, also können sie dieses sogleich in ihre eigene Alterssicherung stecken.


Es können nur die zur Ader gelassen werden, die noch Blut in den Adern haben.


Es kommt nicht so sehr darauf an, nur einen Platz auf Erden zu belegen, sondern vielmehr darauf, ihn auch zu bekleiden.


Es ist ganz klar, daß der Gott, der seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus auf die Erde gesandt hat, um die Menschheit zu erlösen, nicht gleich dem Gott sein kann, der Allah oder anders genannt wird und der keinen Messias gesandt hat. Wenn es daher nur einen wahren Gott gibt, dann muß notwendig einer von beiden der falsche sein, und die, die an diesen Abgott glauben, müssen notwendig die Ungläubigen heißen.


Es ist besser, Tausende von Unbegabten nicht zu fördern, als einen Hochbegabten zu übersehen.


Es bringt nicht viel, das Bildungsniveau der breiten Masse anzuheben, das zeitigt keine Früchte, wichtiger ist vielmehr, damit Wissen sich in innovative Kraft verwandeln kann, die Bildungswege möglichst zu erschweren und höhere Bildung all jenen zu versagen, die ohnehin nicht viel erwarten lassen.


Einer allein kann gar nicht so viel Schaden anrichten wie viele zusammen.


Einen fairen Generationenvertrag hat es nie gegeben, denn die erste Generation von Rentnern, die in den Genuß einer Rente kam, hat selbst nie Rentenbeiträge entrichtet.


Eine nach Weltanschauungen getrennte Weltordnung wird auch den Terrorismus zum Erliegen bringen, denn dieser Konflikt bezieht seine Ursache ausschließlich aus der Unterschiedlichkeit der Auffassungen.


Eine Mutter ist immer zugleich Lehrerin.


Ein Volk, das keine Nachkommen hinterläßt, verdient nicht, daß sein Erbe bewahrt wird.


Ein Soldat braucht seinen Offizier, ein Priester seinen Bischof, ein Handwerker seinen Meister; Händler und Bauern brauchen Knechte und Schutzherrn; allein der Künstler braucht niemanden unter und über sich, mithin ist er der freieste und auch der glücklichste von allen.


Zeit vergißt nicht, sie hält fest.


Die wahre Freiheit erreicht erst , wer sich von allen Bindungen löst.


Die Lüge findet im allgemeinen mehr Gehör als die Wahrheit, weil ihr das Infernalische anhaftet, welches dieser fehlt.


Die griechische Mythologie übertrifft an Reichhaltigkeit der Formen und Fantasien, an Gestalten und Geschehnissen die Mythologien aller anderen Völker um Größenordnungen. Sie ist einzigartig und unvergleichlich und atmet voll und ganz den Geist des aufkeimenden Abendlandes.


Die Frage: "Was war vor dem Urknall?" stellt sich nicht, da Raum und Zeit an die Ausbreitung bzw. das Alter des Lichts gekoppelt sind. Die entferntesten Galaxien bewegen sich gerade mit Lichtgeschwindigkeit von uns fort. Es sind zugleich die ältesten Galaxien, die einen Einblick ins Universum zum Zeitpunkt seiner Entstehung liefern. Für etwas, das sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, hört jedoch die Zeit auf. Ein Bewohner dieser Galaxie würde denken, daß wir uns mit Lichtgeschwindigkeit von ihm entfernen. Mithin ist die Zeit so alt wie die Größe des Raumes, der seit dem Urknall aufgespannt wurde.


Die Ethik, die Lehre vom Guten, ist nichts weiter als eine Unterdisziplin der Logik, denn das Gute an sich existiert nicht. Für ethisch gilt gemeinhin, was in Anbetracht des eigenen Wohl- und Schlechtergehens als Verhaltensmaßregel gegenüber anderen ausgegeben wird. Ethik begründet also eine rein logische Denk- und Handlungsweise.


Die Demokratien erst haben den Terrorismus ermöglicht, in den Diktaturen hat es ihn nie gegeben.


Der Widerlichste unter den heute Lebenden ist in der Tat der Börsianer, der auf den Tod und das Leid der Menschen spekuliert und aus der Not anderer sein Kapital schlägt.


Sozialstaat ist die gewaltsame Eintreibung von Almosen für Bedürftige.


Der Mensch tendiere mehr zur wahren Liebe denn zum reinen Trieb.


Haß ist besser als Liebe, denn er versucht das Schlechte zu beseitigen, wohingegen sie es zuläßt.


Der größte Verrat an den Deutschen ist, daß sie ihr Land mit Fremden teilen müssen und somit um ihr Erbe gebracht werden.


Der größte Denkfehler der Wirtschaft liegt in der Annahme, daß mit billigen Arbeitskräften günstiger produziert werden könne als mit Rationalisierungsmaßnahmen. Man muß sich dazu nur klarmachen, daß in der maschinellen Fertigung tausend Gehirne nicht das leisten wie ein Elektronengehirn.


Allein der Gebrauch des Wortes »Klimakatastrophe« schließt ein Fremdverschulden aus.


Eine der größten Lügen ist, daß durch den Arbeitseinsatz von Frauen der Bestand der Nation gesichert sei.


Der Abbau von Subventionen, um damit Steuererleichterungen zu finanzieren, wird nicht zum erwünschten Erfolg führen, weil mit den Einsparungen auch wieder nur subventioniert wird, nämlich der Steuerzahler.


Demokratie ist eine nationale Angelegenheit, vielfach wird sie jedoch als eine internationale verstanden.


Das beste Zuhören erreicht man dadurch, daß man anderen das Reden verbietet, denn wer nicht reden darf, muß hören.


Unser Rechtssystem würde bedeutend weniger Kosten verursachen, wenn jeder Angeklagte für seine Lügen, die er, um sich dem Strafvollzug zu entziehen, während der Verhandlung von sich gibt, am Ende des Prozesses, d.h. sofern er der Tat überführt worden ist, zur Kasse gebeten würde. Das heißt, wer seine Tat vorsätzlich nicht eingesteht, hat zusätzlich zu dem Strafmaß, das auf die Tat selbst steht, sowie den Gerichtskosten die Kosten für die Wahrheitsfindung zu tragen.


Damals, als die Welt noch in zwei mächtige Reiche geteilt war, gab es nur zwei Herrscher von Rang und Namen, dies waren Karl, der glorreiche König der Franken und Herrscher des Abendlandes, und Harun al-Raschid, der glänzendste aller Könige des Morgenlandes.


Charles Darwin hat niemals behauptet, daß Krieg keinen Sinn habe. Krieg ist eine fühlbare Demonstration der Macht und findet in der Evolution seine Rechtfertigung durch den Sieg des Stärkeren über den Schwächeren.


Angebot und Nachfrage bestimmen nicht nur den Preis, sondern regulieren auch den Grad der Beschäftigung. Im Falle steigender Arbeitslosigkeit steht einem Überangebot an Arbeitskräften eine sinkende Nachfrage nach Produkten gegenüber. Um etwa die Arbeitslosigkeit abzubauen, muß man im wesentlichen nur das Überangebot an Arbeitskräften eindämmen und die Kaufkraft durch Bekämpfung der Armut stärken. Die Reduzierung dieses Überangebots erreicht man durch Förderung der Auswanderung bei gleichzeitiger Verhinderung der Einwanderung, während die Bekämpfung der Armut am ehesten durch Heranbildung einer Elite erreicht wird; letztere ist zugleich der Garant für immer neue Produkte. Alles andere ist Torheit.


Urteilen kann jeder, schlußfolgern jedoch nur wenige. Denn das Urteil kann falsch sein, während Schlußfolgerungen immer logisch sein müssen.


Politik wird selten genug von den Fähigsten, häufig sogar von ausgesprochen Unfähigen betrieben, denen der Griff nach der Macht nur deswegen glückt, weil sie unter den Wählern am meisten ihre Ebenbilder ansprechen.


Für den Wiederaufbau des Irak können die Amerikaner ja die Erlöse aus den von ihnen erbeuteten Ölfeldern verwenden.


Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist nur deswegen so hoch und sie wird noch weiter steigen, weil die jetzige und auch die vorige Bundesregierung in verräterischer Absicht bevorzugt und im großen Stil immer noch mehr vermeintlich billigere und pflegeleichtere Arbeitskräfte aus dem Ausland anheuern, das leistungsfähigere eigene Volk jedoch sozial auszurotten suchen. Und nicht nur die Menschen werden von ihrer eigenen Regierung verraten, sie haben auch die Produkte aus Deutschland vertrieben, die überall sonst, nur nicht mehr im eigenen Land hergestellt werden.


Viele können heute mit dem Begriff Verrat nichts mehr anfangen, ebensowenig wie ihnen der Begriff Treue noch etwas sagt. Er geht dabei nicht nur darum, ein anvertrautes Geheimnis nicht auszuplaudern, sondern hat mehr noch damit zu tun, einen Menschen nicht preiszugeben. Und weil auch viele kleine Leute verräterisch denken und handeln, verzeihen sie es auch ihren Großen, wenn diese sie verraten.


Die Massenarbeitslosigkeit in Deutschland ist selbstverschuldet. Das Land war nicht gezwungen, seine Grenzen zu öffnen und auch noch massenhaft Arbeitskräfte anzuwerben, die am Ende doch nur die Sozialsysteme belasten.


Was mit am meisten unter der Globalisierung gelitten hat, ist die deutsche Wertarbeit, sie ist schlichtweg nicht mehr vorhanden. In ihrem Wahn, immer billiger produzieren zu müssen, haben die Deutschen selbst dieses Ideal über Bord gekippt. Doch scheinen sie dabei übersehen zu haben, daß sie gerade deshalb gefragt war, weil sie nicht so ganz billig zu haben war.


Wer den Vorwurf erhebt, es gebe so etwas wie Schuld, und somit behauptet, der Beschuldigte habe ja durchaus auch anders handeln können, der hat noch nie über das Kausalitätsprinzip nachgedacht, das für die belebte Natur genauso gilt wie für die unbelebte. Die Natur stellt die Schuldfrage nicht, sondern sie frägt nur nach Ursache und Wirkung.


Man kann die Schuld nicht auf seine Vorgänger schieben, wenn man deren Erbe angetreten hat.


Die gegenwärtige Rezession ist ausschließlich das Werk der Jungen, haben sie doch die Älteren überall hinausgegeißelt, ohne es selbst besser zu machen oder auch nur ansatzweise irgendwelche neueren Ideen vorweisen zu können. Da Kopfrechnen ohnehin nicht mehr ihre große Stärke ist und sie, im Überfluß groß geworden, niemals den Umgang mit Geld erlernt haben, wen wundert es da, daß es so viele Insolvenzen gibt.


Ein schönes Gesicht möchte man dauernd um sich haben, ein häßliches gar nicht erst zu Gesicht bekommen.


Es ist ein Irrtum zu glauben, daß sämtliche Prozesse irreversibel seien.


Es ist nicht die primäre Aufgabe der Politik, sich um Wirtschaft und Soziales zu kümmern, sondern ihre vorrangigen Aufgaben sind Machterhalt und Ausdehnung der Macht.


Es kann keine doppelte Staatsbürgerschaft geben, sowenig wie man Zuflucht in zwei verschiedenen Burgen nehmen kann.


Je länger man einen bestimmten Fehler nicht begangen hat, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, ihn erneut zu begehen. Die Evolution behält sich anscheinend die Option zu wiederholen stets vor, um in geringfügig veränderter Konstellation die Tauglichkeit des Individuums erneut abzufragen.


Daß Busch an seine Soldaten Gebetbücher verteilen läßt, damit sie für ihn beten mögen, erinnert uns an den römischen Kaiser Caligula, der seine Soldaten am Strande Muscheln aufsammeln ließ, um sie zu demütigen.


Wenn ich von "teilen" spreche, meine ich nicht den Bissen, den ein anderer schon im Munde hat.


Wenige sprechen aus, was die meisten sich denken.


Was unter Wilden Gültigkeit hat, gilt auch unter Zivilisierten.


Unser Demokratieverständnis geht immer mehr dahin zu glauben, es habe alles so zu geschehen, wie der Mob auf der Straße es will, und nichts dürfe mehr dem Einfallsreichtum desjenigen überlassen bleiben, dessen ureigene Aufgabe es ist, die Richtung der Politik zu bestimmen. Damit wird letzterem ein Weg geebnet, sich geschickt aus seiner Verantwortung zu stehlen.


Sich umwerben zu lassen ist weibisch, selbst auf das Werben zu verzichten ebenso.


Selbst wenn die Todesstrafe nicht einen Verbrecher von seiner Tat abhielte, ist das noch lange kein Argument gegen sie, denn die Vorstellung von einer lebenslangen Freiheitsstrafe leistet dies ebenfalls nicht. Im übrigen geht es bei der Todesstrafe nicht darum, künftige Verbrechen zu verhindern, sondern geschehene nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit abzugelten.


Nationalismus und Demokratie schließen einander keineswegs aus.


Wer die Nationalismen abschaffen möchte, ersetzt lediglich den Wettbewerb der Völker untereinander durch den Wettbewerb aller gegen alle, der Konkurrenzkampf jedoch bleibt.


Menschen hören es im allgemeinen gern, wenn ein anderer einen Fehler eingesteht, wohl deswegen, weil jeder ihn selbst nur ungern zugibt.


Keinem darf die Herrschaft übergeben werden, der nicht zuvor einen Feind getötet hat.


Je häßlicher die Gegenwart, desto mehr liebt man die Vergangenheit.


Gemeinsame Feinde schaffen Freunde.


Frau zu sein begründet keinen Anspruch auf Schonung.


Es macht sicher wenig Sinn, in einer Rezessionsphase den Kündigungsschutz zu lockern, denn die Lasten der Beschäftigungslosigkeit trägt die Allgemeinheit, die dadurch ihrerseits wieder mit höheren Steuern und Abgaben belastet wird. Höhere Belastungen des einzelnen führen aber zu Konsumverweigerung, es sei denn, daß die Löhne entsprechend den gestiegenen Lohnnebenkosten angehoben würden, was die Unternehmen zwar insgesamt weniger profitabel macht, aber die Allgemeinheit wenigstens nicht auf den Kosten sitzen läßt.


Es stimmt nicht, daß, wenn die Löhne und Gehälter gesenkt würden, im Gegenzug von den Unternehmen mehr Leute beschäftigt würden. Dies widerspräche der Absicht einer Gewinnmaximierung, die sich einzig und allein dadurch erreichen läßt, daß der gleiche Mann für weniger Geld das gleiche leistet oder für das gleiche Geld mehr leistet. Der Zwang zu niedrigeren Löhnen resultiert aus Absatzschwierigkeiten aufgrund der Konkurrenzsituation, die dazu zwingt, Produkte entweder zu niedrigeren Preisen anzubieten oder die Stückzahlen zu reduzieren, womit denn auch weniger Beschäftigte gebraucht werden, aber keinesfalls mehr.


Es ist typisch für unsere Zeit, Dinge euphorisch zu beginnen, um sie dann, wenn sie einem über den Kopf wachsen, mutlos liegenzulassen.


Man muß nicht erst große Reden schwingen, um noch größere Taten folgen zu lassen.


Es ist noch immer besser, durch Kriegseinwirkungen in jungen Jahren einen schnellen Tod zu finden als im hohen Alter ans Bett gefesselt langsam dahinzusiechen. Kommt es doch nicht darauf an, wie man gelebt hat, sondern wie man stirbt.


Grenzt es nicht an politischen Aberwitz, in einem Land wie dem unseren, das so sehr vom Export abhängig ist, eine Politik zu betreiben, die diese Exportabhängigkeit noch künstlich dadurch erhöht, daß aus dem Ausland angeworbene Arbeitskräfte Exportgüter fertigen, die schon ohne deren Mitwirkung schwer genug zu exportieren sind?


Es erstaunt doch immer wieder, wie wenig Kritik manche Menschen vertragen können, womit sie für sich den Anspruch erheben, fehlerfrei zu sein, Ausdruck ihrer Vermessenheit und äußeres Anzeichen eines Gottähnlichkeitsstrebens.


Ein Hund, dem man immer nur die letzten Krümel hinwirft, wird eines Tages beißen.


Ehe eine Besserung eintreten kann, müssen zuerst alle kranken Organe kuriert werden.


Der Teufel ist auch ein Engel.


Es zeugt von Adel, auf Schönheit zu achten.


Da gibt es Menschen, die ihren sittlichen Verfall noch nicht im geringsten bedauern und die daher, damit sie nicht beständig ihre sämtlichen Hemmschwellen unterdrücken müssen, gerne hätten, daß ihren abartigen Gelüsten Straffreiheit zugesichert wird, wo doch ihre Neigungen in der Natur ohnehin weit verbreitet seien und sie selbst lediglich Opfer der jeweils herrschenden Moral, und die dann auch noch kalt lächelnd andere glauben machen wollen, daß selbiges die allergrößte Normalität sei; Grund genug für diese zu fordern, daß alle Tabus fallen müssen, wie sie auch sonst alles gerne beseitigt sähen, was ihrem schändlichen Treiben ein Ende setzt, und das alles nur, damit sie ihren Ausschweifungen weiterhin uneingeschränkt frönen können.


Es kommt nicht darauf an, daß ihr den Krieg nicht wollt, sondern daß euch der Krieg erspart bleibt.


Wenn es darum geht, jemanden einzustellen, verhalten sich deutsche Chefs, als ob sie in einen Krieg ziehen müßten: mutlos und feige. Sie nehmen keinen, der besser sein könnte, weil dieser eine Gefahr für sie darstellt, und sie nehmen auch keinen, der schlechter ist, denn mit diesem kann man nicht gewinnen.


Es gibt weite Kreise innerhalb der Bevölkerung, die sich für immer weitere Abrüstung aussprechen und die dadurch nicht nur ihre eigene Sicherheit, sondern auch die der anderen aufs Spiel setzen, und das, obwohl die Historie hinreichend oft erwiesen hat, daß immer nur die Schwachen angegriffen werden, und nie die Starken.


Vielleicht will Gott gerade, daß es den Anschein erweckt, es würde ihn nicht geben, um es dem Menschen freizustellen, ihn zu fürchten oder nicht an ihn zu glauben.


Ein körperlich Arbeitender ist heutzutage vielfach höher geachtet als ein geistig Schaffender, obwohl ersterer nur das umsetzt, was letzterer erdacht hat. Somit kehrt sie das Unterste zuoberst und die Welt bleibt stehn.


Ein Gespräch sollte abgebrochen werden, wenn einer den andern nicht zu Wort kommen läßt und jeder sich taub stellt.


Frauen rauchen, weil sie schön bleiben wollen. Das Gegenteil ist der Fall.


Solange es Menschen gibt, wird die Suche nach dem Paradies nicht in ihnen absterben.


Die Wirtschaft scheint insbesondere eines nicht zu begreifen, nämlich daß ihre Produkte immer seltener gekauft werden, wenn sie immer niedrigere Löhne und Gehälter zahlt.


Ein Volk, das sich solidarisch zu seinem Mann an der Spitze erklärt, das ihm all seine Verbrechen nachsieht, unbelehrbar auch im Bösen zu ihm hält und unerschütterlich an seiner Seite steht, verdient kein anderes Los und keine bessere Behandlung, als man jenem selbst angedeihen lassen kann.


Es gibt viele, die vorgeben, wunder wer zu sein, in Wirklichkeit aber nichts sind.


Galt es früher für eine Auszeichnung, aus besseren Verhältnissen zu stammen, so wird es heute um so höher angerechnet, aus je niedrigeren Verhältnissen man stammt, besonders wenn es darum geht, ein politisches Amt zu bekleiden.


Sich bei der Formulierung eines Kriegsgrundes auf Gott oder die Vorsehung zu berufen mutet an wie ein Rückfall in einen Religionskrieg.


Viele erwarten von andern, was sie selbst nicht zu tun bereit sind.


Wenn sich jemand sicher ist, daß ein anderer es weiß, und er läßt es ihn zum wiederholten Male wissen, so ist es ihm nur darum zu tun, den anderen zu demütigen.


Einerseits ärgert man sich sinnlos über Dinge, die man nicht ändern kann; wenn man sich aber einmal über Dinge ärgert, die man ändern könnte, verbietet der Gesetzgeber, sie zu ändern, so daß man am Ende nichts ohne Ärger ändern kann.


Ein Haustier liefert oftmals nur den Vorwand für ein Selbstgespräch.


Für Recht kann nur gelten, was innerhalb einer Kultur auf Dauer, unabänderlich und unantastbar, ohne jemals eine Abwandlung durch herrschende Willkür erfahren zu haben, abgefaßt ist und bis in alle Ewigkeit Bestand hat.


Wer leben will, muß töten! Es gibt keine Alternative zum Krieg.


Häßlich oder Hure, das Weib kennt nur diesen Gegensatz.


Einen Kriegsgrund gegen ein Land braucht man nicht, weil Krieg niemals eine gerechte Sache ist. Wenn man aber dennoch meint, man bräuchte einen, dann sollte dieser wenigstens auf Tatsachen beruhen, und nicht aus Lügen aufgebaut sein.


Die Initiative ergreift stets der Stärkere. Wer sie aber nicht ergreift, ist nicht unbedingt der Schwächere.


Ein Volk, das beständig die Verfolgten anderer Länder aufnimmt, wird bald selbst verfolgt sein.


Wenn Gott etwas von uns will, dann ist es, daß wir ohne ihn auskommen.


Wer nur nach vorn blickt, sieht nicht, was hinter ihm geschieht.


Die Gegenwart ist sicher wichtiger als die Vergangenheit, aber noch wichtiger als die Gegenwart ist die Zukunft, weil sie gerade beginnt.


Wer nicht redet, denkt.


Trägheit ist schlimmer noch als Dummheit, denn der Dumme weiß nicht, was er tut, der Träge hingegen wüßte es, bewegt sich aber nicht.


Widerspruch ist häufig berechtigt, ebensooft aber nur ein Ausdruck der Boshaftigkeit.


Der nordischen Rasse anzugehören begründet keinen Anspruch auf höhere Intelligenz, macht sie jedoch wahrscheinlicher.


Alles gipfelt im Wahnsinn.


Über Jahrtausende hinweg haben die Menschen intuitiv eingesehen, daß nicht viele zugleich herrschen können, und sie gaben daher die Herrschaft einem einzelnen. Seit nunmehr fünfzig Jahren scheint man beinahe überall auf der Welt davon überzeugt, daß eine andere Herrschaftsform als die eines einzelnen für alle das Beste sei, wenngleich es nachdenklich stimmt, daß bereits die Griechen vor 2500 Jahren mit ihrer vielgepriesenen Demokratie, die sie der Welt als große Errungenschaft verkauften, und auch die Römer mit ihrer Republik kläglich gescheitert sind.


Viele Menschen scheinen zu glauben, ein Verbrechen sei nur dann ein Verbrechen, wenn es tatsächlich nachgewiesen werden kann. Es ist jedoch an sich schon eines, wenn einzig derjenige darum weiß, der es begangen hat.


Wenn man sich schon seiner Liebe nicht schämen kann, wie erst sollte man sich dann seines Hasses schämen.


Wer gering ist, den darf man auch geringschätzen.


Zuerst stirbt die Arterhaltung, danach die Selbsterhaltung.


Ob bei Frauen oder im Beruf: wer im Leben etwas erreichen will, muß sich unterwerfen.


Der Wert des Wissens besteht nebenbei noch darin, daß es seinen Besitzer in die Lage versetzt, widersprechen und widerlegen zu können.


Wie immer man sich zu Ehe und Familie stellen mag, sicher ist, daß diese Keimzelle der Gesellschaft nicht funktionieren kann, wenn beide Partner einem Beruf nachgehen und sich niemand findet, der ihnen die Aufzucht ihrer Nachkommenschaft abnimmt.


Was lohnt es sich, über fernöstliche Weltweisheit zu fabulieren, wenn man die abendländischen Kategorien des Denkens noch nicht begriffen hat.


Was unter Zwang entsteht, gelangt meist nicht zur Blüte.


Wenn es einen erstrebenswerten Zustand gibt, so ist es der, welcher der natürliche genannt wird. Denn die Natur wählt stets die beste Lösung, und sie nimmt auf niemand Rücksicht.


Woran es unserer Gesellschaft erheblich mangelt und was auch der Grund ist für die allgemeine triste Stimmung in nahezu allen Bereichen, das ist der beinahe völlig fehlende, überschwengliche Kampfgeist, der seinen Quell aus der immerwährenden Vitalität schöpft, d.h. ein übersättigtes, abgeschlafftes und verweichlichtes Volk, dem es an Härte und Einsatzbereitschaft gebricht, vermag nirgendwo mehr Großes zu leisten, am allerwenigsten aber auf militärischem Gebiet.


Früher war Führung etwas, was nebenher lief, und seitdem wurde es immer mehr zur Hauptaufgabe gemacht. Kaiser und Könige mußten denselben Waffendienst verrichten wie der kleine Soldat und sahen sich in vorderster Front größeren Gefahren ausgesetzt als so mancher ihrer Mitstreiter. Heute müssen wir für die Abkehr von diesem Prinzip bitter bezahlen: Je weiter im Hintergrund eine Führungskraft agiert, desto unrealistischere Entscheidungen werden durch sie getroffen.


Wir stehen heute vor den Trümmern dessen, was wir einst unsere Heimat nannten.


Die Helden sind in Stalingrad geblieben.


Wenn Clausewitz meint, der Zweck des Krieges sei ausschließlich, dem Gegner seinen Willen aufzuzwingen, so verwechselt er den Zweck mit dem Grund. Der Zweck des Krieges ist in erster Linie, den Feind zu vernichten, ganz oder teilweise, auch wenn der Grund durchaus der gewesen sein mag, ihm seinen Willen aufzuzwingen.


Unsere gesamte Gesellschaft inklusive der Wirtschaft krankt an ihren sozial-verträglichen, antiautoritären Führungsstrukturen, die von Staat und Industrie sogar noch gefördert werden.


Wer ein Kind seiner Zeit ist und sich ausschließlich für die Gegenwart interessiert, der kann sich kein Urteil bilden, denn er hat nichts anderes kennengelernt.


Wer argumentiert, jeder müsse im Prinzip sein eigener Unternehmer werden, der sollte sich im klaren sein, daß es dann kaum noch Steuerzahler gäbe, was wiederum zur Folge hätte, daß jedem einzelnen irgendwelche anderen Steuern nicht erspart blieben, wollte der Staat nicht gänzlich mittellos dastehen. Der Staat ist also auf den Steuerzahler ebenso angewiesen wie der Unternehmer, die beide recht gut von ihm leben, letzterer sogar auf seine Kosten.


Es scheint Menschen zu geben, die aus Stumpfsinn oder aus Mangel an Bildung glauben, die Erde lasse sich von Menschenhand nicht zerstören. In ihnen scheint die feste Überzeugung zu wurzeln, die Schöpfung sei Gottes Werk und der Schöpfer lasse sich vom Menschen nicht ins Handwerk pfuschen und er bestimme Anfang und Ende. Doch dem ist nicht so. Haben diese etwa schon vergessen, daß es nur eines Knopfdruckes bedurft hätte, um alles Leben auf Erden unwiederbringlich auszulöschen? Ähnlich hat es der Mensch auch jetzt in der Hand, ob er sich durch sein Einwirken auf das Weltklima vom Leben, wie wir es kennen, für immer verabschieden will.


Mit jedem Kauf, den wir tätigen, tilgen wir ein wenig von unseren Schulden. Wer also nichts kauft, bleibt auf seinen Schulden sitzen.


Ebensowenig wie Frauen Allgemeingut sein können, verhält es sich auch mit sonstigem Besitz.


Es ist ungerecht, daß Menschen, die weder zeichnen noch malen können, auch gute Bilder nach Hause bringen.


Es ist eine ebenso faule wie feige Ausrede, die gigantische deutsche Staatsverschuldung mit den Wiedervereinigungskosten zu begründen, weil immer und zu jeder Zeit die Möglichkeit bestanden hätte, gleichzeitig in anderen Bereichen einzusparen. Aber das wollte man offenbar nicht, weil man ja wiedergewählt werden wollte.


Es ist noch immer sehr viel Religiosität im Volk verankert, auch wenn die Menschen ihren Glauben öffentlich leugnen, sonst wären gewisse Dinge nicht erklärbar: hohe Spendenbereitschaft, Ausländerfreundlichkeit, Pazifismus.


Es ist nicht leicht für einen Unternehmensgründer, sich ohne ein wirklich neues Produkt selbständig zu machen, denn jeder Kreditgeber wird ihm sagen, daß es sein Produkt schon gebe. Insofern ist auch der Satz, daß Konkurrenz das Geschäft belebe, falsch. Richtig hingegen ist seine Negation: Innovation belebt das Geschäft.


Es ist ein Irrtum zu glauben, daß das Böse jemals aus dem Leben zu verbannen wäre, daß anstatt Krieg Frieden herrschen könnte, anstatt Haß Liebe oder Freundschaft anstatt Feindschaft, und daß jemals Untreue durch Treue oder Geiz durch Freigebigkeit ersetzt würden, weil es stets nur einen Sieger und einen Besitzer geben kann.


Es ist durchaus nicht so, wie manche glauben, daß das Leid des Menschen oder der Kreatur im allgemeinen keinen Sinn hätte. Für den Religiösen dient es der Bestrafung. Für den Biologen und Mediziner ist es als Schmerz ein Warnsignal, ein Indikator, der Schlimmeres verhindern hilft. Dem psychisch Kranken sagt es, daß er sein Leben ändern solle. Dem, für den jede Hilfe zu spät kommt, dient es als letztes Betäubungsmittel, den Übergang zum Tod zu erleichtern.


Eine Teilwahrheit der Heiligen Schrift gibt es nicht. Entweder sie ist voll und ganz das Wort Gottes oder sie ist Menschenwerk. Wenn auch nur die leiseste Stelle unwahr ist, so ist alles unwahr.


Ein sich ausbreitendes Weltall leidet nicht unter den Widersprüchen eines Universums endlicher Ausdehnung.


Ein kurzer Faustschlag schafft manchmal klarere Verhältnisse als langwierige Überredungskünste.


Die Wiedervereinigungslüge basiert im wesentlichen darauf, daß jährlich etwa 30 % des Staatshaushalts für Arbeit und Soziales und 20 % zur Tilgung von Schulden, die hauptsächlich wieder wegen des Bereichs Arbeit und Soziales gemacht werden müssen, aufgewendet werden.


Die Renten werden niemals soweit sinken, wie manche Unkenrufer meinen, die wohl nicht bedacht haben, daß die Rentner in Zukunft die Masse der Wähler darstellen und ihre Stimme derjenigen Partei geben, die ihnen am glaubhaftesten versichert, daß es mit ihr keine weiteren Rentenkürzungen geben wird.


Die Natur hat kein Interesse daran, daß dem Menschen geholfen werde, allenfalls der Mensch selbst.


Die Evolution wird durch den Menschen nicht abgeschafft, sie nimmt nur wesentlich andere Züge an. Letztendlich wird es aber immer um die Frage gehen, welches Leben zum Einsatz kommt.


Die Macht liegt immer in Händen der Falschen.


Die Lösung großer Probleme erfordert Entscheidungen eines einzelnen.


Die heute allgemein geübte Knebelungspraxis, Löhne und Gehälter ausschließlich unbar durch Überweisung auf ein Konto zu leisten, führt den Bürger direkt in die Rechtlosigkeit und Abhängigkeit dem Staat gegenüber, da dieser ihm am besten dadurch beikommen kann, daß er ihm im Falle eines Zahlungsverzugs all seine Konten sperrt, so daß ein normaler Arbeitnehmer ohne größere Barschaften binnen eines Monats zahlungsunfähig ist.


Die Herrschaft des Volkes oder eines einzelnen, Demokratie oder Gottesstaat? Da habt ihr einen Gegensatz!


Die größte soziale Ungerechtigkeit im Kapitalismus ist die Möglichkeit von Abschreibungen. Ein Unternehmer erwirtschaftet einen Gewinn, den er nicht zu versteuern braucht und den er somit zur Tilgung seiner Schulden verwendet. Am Ende ist er aber um den Besitz von Produktionsmitteln, die ihren Zweck noch lange nach ihrer Abschreibung erfüllen, reicher geworden.


Der Zusammenschluß Europas zu einer Währungs- und Wirtschaftsunion wirkt wie eine Neuauflage des Römischen Reiches. Als solche ist die Globalisierung nichts anderes als eine Fortsetzung des römischen Imperialismus. Bekriegt wird hierbei die Dritte Welt. Doch weiß man heute nur zu gut, woran das Römische Reich zerbrochen ist. Am Ende war es in seine Provinzen zerfallen. Wenn also Parallelen sich bewahrheiten, wird am Ende die Dritte Welt siegen.


Der schlimmste Feind ist der im eigenen Lager, der sich verstellt, doch anders denkt.


Der Mensch, ein instinktgetriebenes, nur den Gesetzen der Notwendigkeit gehorchendes Wesen bar jeder Freiheit? Hätte da nicht der Liebe Gott sich selbst ein Bein gestellt?


Den dreidimensionalen euklidischen Raum gibt es nicht. Er ist eine Fiktion der Langsamkeit von Bewegungen. Licht, das von irgendeinem Punkt des phänomenologischen euklidischen Raums ausgesandt wird, ist in allen Punkten des Alls zugleich. Beliebige Entfernungen innerhalb des Weltraums, die im Falle von Geschwindigkeiten, die klein gegenüber der Lichtgeschwindigkeit sind, unüberbrückbar erscheinen, haben für Licht die Distanz Null. Die Zeit, die einem irdischen Betrachter unendlich lang erscheint, wird für einen Beobachter, der sich fast mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, unendlich kurz, bewegt er sich gar so schnell wie das Licht, hört die Zeit für ihn auf. Die Frage nach Alter, Anfang und Ende des Universums stellt sich ihm nicht, weil er sozusagen in die Ewigkeit eingeht.


Daß Verzeihen sinnvoll sein soll, ist ein Gerücht, ermuntert es doch zu immer weiteren Verfehlungen.


Daß jeder leben möchte, ist kein Argument wider den Tod.


Dadurch daß das Staat als weltliche Macht Religionsfreiheit garantiert, ist noch lange nicht gesagt, daß die Religionen dies auch tun.


Da Politiker immer wieder gewählt werden möchten, schüren sie das Gerücht, daß diejenigen, die nicht zur Wahl gehen, den kleinen und damit den extremen Parteien am meisten helfen. Nichts davon ist wahr. Es ist nämlich beim Verhältniswahlrecht so, daß, wenn alle, die die stärkste Partei wählen würden, nicht zur Wahl gingen - gleiches Wählerverhalten unter Wählern wie Nichtwählern vorausgesetzt -, die zweitstärkste Partei daraus den größten Nutzen zieht und eine kleine Partei nur, wenn sie ganz knapp unter der 5-Prozent-Hürde liegt, ins Kabinett einzieht.


Da es immer weniger Ersprießliches zu berichten gibt, sind Fußballsiege etwas, worüber man sich wenigstens noch freuen kann. Dies mag die ausgesprochene Hysterie während der vergangenen Fußball-Weltmeisterschaft und den zunehmenden Fußballfanatismus erklären.


Beim Menschen unserer Tage ist eine Verhärtung eingetreten, er hat das Weinen verlernt.


Bei Sexualstraftätern versuchen Gutachter und Anwälte häufig, die Schwere der Tat herabzumindern, dadurch daß man ihnen verminderte Schuldfähigkeit beimißt, was letztlich mit ihrer besonderen Veranlagung begründet wird. Dabei scheint übersehen zu werden, daß die Tat durchaus schon viel früher hätte begangen werden können, zumal eine Veranlagung bekanntlich in die Wiege gelegt ist, und nicht erst zum Tatzeitpunkt eintritt. Daher ist in jedem Fall und unentschuldbar von Vorsatz auszugehen, denn was mag einen Täter bis dahin von seinem Verbrechen abgehalten haben, wenn nicht seine Moral, die er im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte und bewußt zu einem beliebig herausgegriffenen späteren Zeitpunkt aufgegeben hat.


An die Auswahl seiner Freunde sollte man die höchsten Ansprüche stellen.


Wenn Männer streiten, geht es dabei stets nur um das stärkere Geweih; bei Frauen, die kein Geweih haben, ist der ganze Körper Angriffsfläche.


Welcher nun von beiden hat aus der deutschen Geschichte mehr gelernt: der, der einen gangbaren Weg ein zweites Mal geht, soweit er ihn kennt, oder der, der einen völlig neuen Weg beschreitet, von dem er überhaupt nicht weiß, wo er mündet, und der ihn gleichwohl in die Irre geleiten kann?


Sinngebung ist beabsichtigtes logisches Bewirken. Etwas, wohinter sich weder eine Absicht noch eine Logik noch eine Wirkung verbirgt, kann keinen Sinn haben.


Mischt man kaltes und warmes Wasser, entsteht lauwarmes Wasser, legiert man Kupfer und Zinn, wird Bronze daraus; wenn man eine harte und eine weiche Währung miteinander vermengt, entsteht eine weniger harte bzw. nicht ganz so weiche Währung: Dies wissend, ist die Einführung des Euro der größte Betrug in der neueren deutschen Geschichte nach dem Verzicht auf die Gebietsansprüche im Osten.


Die Lockerung des Kündigungsschutzes erweckt den Eindruck, als wolle man die Mannschaft absaufen lassen, den Kapitän indes, der als letzter mit seinem Schiff untergehen soll, als ersten abzubergen versuchen. Es kann auch nicht angehn, daß soundsoviele Ruderer über Bord geworfen werden, nur weil plötzlich kein Wind mehr weht. Letztere müssen sich nämlich um so mehr ins Zeug legen, je stärker es an natürlichem Antrieb fehlt.


Des Menschen Aufgabe ist es, nichts weiter zu tun, als den Gesetzen der Natur zu gehorchen.


Der Mensch soll, was er will, was er darf und was er kann. Bezüglich des Wollens erlegt ihm niemand Beschränkungen auf, hinsichtlich des Dürfens allenfalls die menschliche Gesellschaft und in bezug auf das Können allein die Natur.


Daß man das Eisen schmieden muß, solange es heiß ist, gilt insbesondere auch, was Frauen anbelangt.


Das Schöne, als etwas Absolutes gesehen, ist nur schwer faßlich. Jungendliches ist in der Regel jedoch schöner als Altes, Gesundes schöner als Krankes, Starkes schöner als Schwaches. Das Schönste aber ist, was dem blühenden Leben am nächsten kommt, das Häßlichste, was dem Sterben am meisten ähnelt.


An sich wäre die Ehe die erstrebenswerteste Lebensform, doch läßt sich kein Schloß in der Wüste auf Eis gründen.


Der Bestand einer Nation ist so lange nicht gefährdet, solange Menschen umverteilt werden können.


Reizvoll und voller Herausforderungen ist nur das Geheimnisvolle, Rätselhafte, Abenteuerliche und Sagenumwobene. Ist es erst seiner Mystik beraubt, wird es uninteressant und langweilig.


Es wird dem deutschen Bildungswesen wenig helfen, die Schulausbildung anderer Länder mit besseren Bildungssystemen kopieren zu wollen, weil schulische Leistungen keine Frage des Bildungssystems sind, sondern ausschließlich von der Qualität der Gene in einer vorhandenen Population abhängen, die wiederum nur durch Zuchtauswahl und Selektion verbessert werden kann. Intelligenz ist durchaus etwas, was man weder fördern noch erzwingen kann, sie ist entweder vorhanden, oder aber sie fehlt.


Entweder es läuft alles deterministisch ab oder es gibt sie, die persönliche Willensfreiheit. Während man im ersteren Fall über Sinn und Unsinn einer solchen Naturregelung gar nicht erst nachzudenken braucht, stellt sich im zweiten Fall sehr wohl die Frage, wozu der Mensch seine Freiheit erhalten hat, wenn nicht etwa, um sich für das Nützliche zu entscheiden. Daß sich der Mensch aber stets nur für das Nützliche entscheidet, darin nun liegt seine Unfreiheit begründet. Egal wie es sich verhält, er ist in jedem Falle unfrei, also entweder Sklave seiner selbst oder Spielball der Vorsehung.


Schwarzafrika ist in sich typischer als irgendein anderer Kontinent.


Nachdem Wissenschaftler jetzt herausgefunden haben, daß Liebe und Treue nichts weiter sind als von Hormonen gesteuerte chemische Prozesse - wie sollte es auch anders sein -, die aufhören, sobald diese Hormone versiegen - und das tun sie früher oder später -, ist damit jeder höheren Gemeinsamkeit eine Absage erteilt: Ehe, Partnerschaft und Freundschaft werden für befristet, wenn nicht gar für sinnlos erklärt, und das alles, weil die innere Sekretion des Menschen - wohl aufgrund schädlicher Umwelteinflüsse - diese Substanzen nicht oder nicht mehr in ausreichender Menge produziert, damit es dauerhaft für wenigstens eine der genannten Bindungen ausreicht. Jetzt wissen wir endlich, warum es so viele Trennungen, Scheidungen, Seitensprünge und letztlich auch, warum es so viele Singles gibt. Der Grund dafür ist nicht die veränderte Arbeitswelt, wie dies häufig erklärt wird, es ist die Natur selbst, die dem Menschen einen Strich durch die Rechnung macht.


Mit dem Einsickern des Buddhismus, welcher Verbrechern androht, als niedrigere Lebensform wiedergeboren zu werden, verloren die Steppenvölker, da sie dem Neuen Glauben schenkten, schlagartig ihre Kraft, und aus Wölfen wurden Schafe.


Es gibt keine Freunde, warum sollte es Freundinnen geben?


Mich langweilen jene, die für alles eine materielle Erklärung haben und mit der Macht des Geldes argumentieren. Sie tun so, als gäbe es weder Idealismus noch Ehrgeiz.


Man braucht Fehler nicht erst bei fremden Rassen zu suchen, es gibt in der eigenen genügende.


Den Karren fährt in der Regel einer in den Dreck, aber es bedarf vieler, ihn wieder herauszuziehen. In der Politik ist es genau umgekehrt; hier steuern viele in die Misere, aber einer wird schließlich beauftragt, und zwar in aller Regel der, dem man es am meisten zutraut, das Rad zurückzudrehen.


Daß der arabische Kalender dem Mondjahr entlehnt ist, also auf der einfachen Abfolge von jeweils zwölf gleichlangen Monaten basiert, beweist, daß die arabische Kultur im Mittelalter nicht so sehr hochstehend gewesen sein kann, wie dies häufig angenommen wird, wo doch bei den Römern um die gleiche Zeit schon seit Jahrhunderten der Julianische Kalender in Gebrauch war, der dem Umlauf der Erde um die Sonne und damit den Jahreszeiten Rechnung trägt und in dessen Verlauf sich die Monate nicht von Jahr zu Jahr verschieben.


Wer selbstsüchtig und eigennützig glaubt, er könne für sich allein Rettung erlangen, der wird sich am Ende einer feindlichen Umwelt ausgesetzt sehen.


Wenn eine Sache wahr ist, kann ihr Gegenteil nicht erwiesen werden. Insofern muß sich auch niemand fürchten, für eine wahrheitsgemäße Aussage gerichtlich belangt zu werden.


Die Behauptung von Politikern gleich welcher Couleur, die hohe Arbeitslosigkeit beseitigen zu wollen, ist reine Heuchelei, denn es besteht seitens der Wirtschaft überhaupt kein Interesse daran, auch nur irgend etwas zu ändern. Umgekehrt ist ein großes Heer von Arbeitslosen für die Arbeitgeber sogar von Vorteil, weil damit jegliche Forderung nach Lohnerhöhung wirkungsvoll abgeschmettert und das Lohnniveau aufgrund des Überangebots am Arbeitsmarkt effizient gedrückt werden kann.


Menschen, die unten sind, finden immer wieder unten am leichtesten Anschluß. Das ist auch der Grund, warum Wasser nie nach oben fließt, sondern meist im Boden versickert.


Menschen, die bereit sind nachzudenken, neigen eher zum Pessimismus als die, die keine eigene Meinung bekunden, und zwar weil sie der Wahrheit, die oft schrecklich ist, ein Stückchen näher rücken; Optimismus hingegen hat sehr viel mit Naivität zu tun, wenngleich Optimisten die glücklicheren Menschen sind.


Manche glauben, daß sie der Menschheit einen Gefallen erweisen, wenn sie das Leben aller möglichst verlängern. Dabei ist es genau umgekehrt: diejenigen, die den Menschen das Leben verkürzen, leisten ihr den größeren Dienst.


Man braucht, um einen Menschen richtig kennenzulernen, ihn nur in Situationen manövrieren, wo sein eigenes Ego stärker ist, um sich anschließend von ihm zu trennen.


Man kann die Menschen grob unterteilen nach Menschen mit Ehrgefühl und Menschen mit Vernunft.


Die Zuwanderungsgesetz ist der dilettantische Versuch, es Amerika gleichzutun. Wohl aber wird man damit nicht die gleichen Resultate erzielen, denn Amerika hat Europa eines voraus: seinen Patriotismus.


Die Welt mag sich verändern. Das gilt jedoch nicht für die politisch-wirtschaftlichen Systeme. Diese waren alle schon einmal da und sie kehren periodisch wieder. Es wechselt jeweils nur die Verteilung von Macht und Reichtum.


Die doppelte Staatsbürgerschaft dient der klaren Ausgrenzung, weil man deutlicher nicht zu verstehen geben kann, daß so jemand nirgendwo hingehört.


Es ist manchmal klüger, eine Frage zu stellen, als eine Antwort zu geben. Denn die Antwort kann man häufig nachlesen, die richtige Frage aber fällt einem nicht so leicht ein.


Ein Staat, der keine beherrschende Stellung anstrebt, obwohl sie ihm allenthalben gebühren würde, hat sich selbst aufgegeben.

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